Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien - ÖVP-Klubobmann und Mediensprecher Karlheinz Kopf kann sich vorstellen, aus der vom ORF geforderten Haushaltsabgabe auch öffentlich-rechtliche Programminhalte von Privatsendern zu finanzieren. In einem Interview mit der Branchenzeitung "medianet" erteilte er außerdem Absagen an den Wunsch nach einer Fortsetzung der Gebührenrefundierung sowie nach der Vermarktung der ORF-TVthek.
Mehr Geld für den ORF - aus welchem Titel auch immer - "spielt es sicher nicht", so Kopf. Ein Nein gab es von dem ÖVP-Politiker aber auch für eine weitere Beschränkung der ORF-Werbezeiten, wie von den Privatsendern gefordert. Das würde bedeuten, "dass wir weitere 200 Millionen Einnahmen des ORF auf die Gebührenzahler verlagern. Das kann ich mir nicht vorstellen."
Der Haushaltsabgabe steht Kopf grundsätzlich positiv gegenüber, will das Thema aber "frühestens in der nächsten Legislaturperiode angehen". Einen Konflikt mit den Ländern sieht er nicht. "Die meisten Länder bedienen sich ja nur der Rundfunkgebühr als Bemessungsgrundlage für eine Landesabgabe. Das könnten sie auch bei der Haushaltsabgabe tun oder sich einer anderen Bemessung bedienen."
Dem ORF attestierte er ganz grundsätzlich Glaubwürdigkeitsprobleme bezüglich seiner Informationssendungen. Schuld daran sei einzig die SPÖ mit der Causa Pelinka und fragwürdigen Personalentscheidungen. Außerdem weiß Kopf von Klagen von ORF-Redakteuren über inhaltliche Einflussnahmen seitens der SPÖ zu berichten - "die ÖVP hat damit nichts zu tun. Die zwei, die da packeln, heißen ORF und SPÖ. Wir packeln nicht mit der SPÖ und schon gar nicht mit dem ORF, das ist eine einseitig rote Geschichte", so Kopf.
Problematisch findet der ÖVP-Mediensprecher auch die von der Medienbehörde attestierte Unausgewogenheit im Programm. Kritik von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz an dieser Entscheidung sowie an der Behörde wies Kopf scharf zurück. "Wrabetz kann sich weder aussuchen, was der Gesetzgeber ihm vorgibt, noch wen der Gesetzgeber mit der Kontrolle beauftragt. Wenn er damit nicht umgehen kann, sollte er sich einen anderen Job suchen." (APA, 29.10.2012)
Ohne Refundierung: Weniger "Wir sind Kaiser" und "Musikantenstadl"
Kein teures Programm nach 23.00 Uhr - Besserer aber seltenerer Sendeplatz für dok.film - Dokumentarfilmer protestieren
Armin Wolfs Rede bei der Jahreskonferenz des Netzwerk Recherche "versöhnt Jung und Alt"
Um Mitternacht lagen die Grünen im Mai im ORF noch vor der SPÖ. In der "ZiB 2" nur knapp hinter der ÖVP. Ihr Erfolg bei Landtagswahlen ließ die TV-Redezeit ihrer Politikerinnen im ORF deutlich steigen.
Management droht laut Räten mit betriebsbedingten Kündigungen, großflächigen Auslagerungen und neuem Kollektivvertrag
Was fehlt der Produktionswirtschaft, wenn die Republik dem ORF nicht Gebührenbefreiungen abgilt? 120 bis 130 Millionen, ließen sich Branchenverbände errechnen. Beileibe nicht alleine für klassischen Film: Shows, Serien, Dokus und Magazine sind inkludiert.
Landesdirektor soll Bibliothek entsorgt haben
Publikumsräte des ORF hätte interessiert, welche Zukunftsstrategie dem Gebührenfunk vorschwebt. Dessen General musste "erst Griechenlands Rundfunk retten". Freitag warnen die Filmer vor 2000 Jobs in Österreich
BZÖ denkt Neugründung nach griechischem Vorbild an - SPÖ-Klubobmann Cap will "öffentlich-rechtlichen Rundfunk verteidigen"
Günstigere Kaufprogramme statt Eigenproduktionen - "Undercover Boss" und "Die härtesten Jobs Österreichs" sollen im Herbst zurückkehren
Neuer Koch-Kids-Club immer Samstags bei "okidoki" - Brezina: "Es muss schmecken"
Sparklausur – Behörde stimmt Gebührenabgeltung zu
Sparziele: Wetterredaktionen, Archiv, Kundendienst, Callcenter, PR, Marketing, Radiosymphonieorchester und Radiokulturhaus
Budget-Klausur: Fernsehen soll 40 Millionen, Radio sieben Millionen einsparen - Boston Consulting schätzt Einsparvolumen in Verwaltung auf 20 Millionen
An Strauss & Partner sowie Immovate Projektentwicklung - Wohnungen, Nahversorger und internationale Filmmusikproduktion am Rosenhügel geplant
Gibt keine "aufgeblähten Apparate" in den Landesstudios
Für Betriebsrat ist Einigung "einigermaßen akzeptabel" - Wrabetz freut sich - Für Mitarbeiter viele Fragen offen
Salzburg-Wechsel Thema
TV-Sender setzen im Wahljahr auf politische Showformate - 35.000 Zuschauer bei erstem Puls-4-Politikerkochen
Mit Johannes Zirner und Serkan Kaya - Zu sehen ab 2014
60 Jahre Funkhaus Klagenfurt, 25 Jahre "Kärnten heute" und 15 Jahre Onlineredaktion - Bis zu 50.000 Besucher erwartet
Refundierung oder Director's Cut in TV, Radio, Landesstudios - Struktursparen "sicher nicht" allein mit Pensionierung
Thurnher, Settele und Leitner präsentieren 15 TV-Duelle, Diskussionsrunden und Magazine zur Wahl
klar, wir finanzieren privatfernsehen mit steuern. sonst gehts noch. vor allem die tollen atv Produkte wo quasi Zuhälterei betrieben wird und ein sozialporno nach dem anderen ausgestrahlt wird.
wenn die övp von freier marktwirtschaft spricht, dann meint sie "Subventionierung". die schwarzen sind echt die dümmsten. na vielleicht schaut atv die frau Vizekanzler gerne, kann ja auch sein....
ja leider richtig, ändert aber nix daran, dass der gegenwärtige ORF, der soweit ging, den Pelinka als Wauwau aus der Löwelstrasse zu akzeptieren, endgültig wieder von der Löwelstrasse gesteuerte wird.
Wie sagte unlängst eine ORFlerin:
Wenn Du da was werden willst musst Du Dir dein Karrierehoroskop in der Löwelstrasse abholen!
Und das alles im Kontext mit Echo-Verlag, Heute und Krone ist schon ein recht mächtiges Mediennetzwerk.
Da war das Moltofon ein Lercherlschass dagegen.
Der Link "Zum Thema" sagt wohl alles.
Auch gab es vor kurzem einen Artikel im Standard bez. Inseratenaffäre, in dem der Herr Kopf sein wahres Gesicht zeigte. (leider ist dieser nicht mehr auffindbar....)
Für wie dumm halten uns die Herren und Damen von Rot/Schwarz/Blau/Grün.....
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.