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Auch die US-Streitkräfte unterliegen nach Jahren wachsender Budgets neuerdings Sparzwängen. Im Gegensatz zu anderen Armeen nutzen die Amerikaner diese Restriktionen allerdings für ihre strategische Reform. Davon konnte sich Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) in Washington überzeugen, wo er am Montag seinen US-Amtskollegen Leon Panetta treffen sollte.
Die USA richten ihren Fokus gemäß ihrer "Defense Strategic Guidance 2012" immer mehr auf den Pazifik. Die Militärpräsenzen im Irak und in Afghanistan werden im Gegenzug heruntergefahren. Das reduziert die Kosten auf etwas mehr als 500 Milliarden Dollar Militärbudget für 2012 (knapp fünf Prozent des US-BIPs). Insgesamt müssen die US-Streitkräfte in den kommenden zehn Jahren ein Volumen von rund 480 Milliarden einsparen.
Panetta will das mit einer Konzentration auf Fähigkeiten und nicht auf Zahlen erreichen. Truppenstärken bei den Marines oder der Army werden reduziert. Erhalten bleiben sollen dennoch die hohen Reaktionsgeschwindigkeiten der US-Streitkräfte weltweit. Sie werden zu einer noch schnelleren und noch stärkeren Interventionsstreitmacht umorganisiert.
Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Navy. Ihre Kampfkraft ist - trotz des chinesischen Säbelrasselns zuletzt mit einem neuen Flugzeugträger im Pazifik - stärker als jene der 13 nächstgrößeren Kriegsmarinen. Von den zehn Flugzeugträgergruppen der Amerikaner sollen in Hinkunft sechs dauernd einsatzfähig sein. Das und das weltweite Netz an Stützpunkten der Airforce ermöglichen eine hohe globale Interventionsfähigkeit auch mit weniger Personal.
Abzug aus Europa
Für die Nato und ihre Partner (darunter Österreich) bedeutet das, dass sich die Amerikaner in und um Europa deutlich weniger engagieren werden. Aus Deutschland werden bereits Verbände abgezogen. Auch auf dem Balkan wollen die Amerikaner reduzieren. Dort müssen die Europäer einspringen. Auch das war als Thema bei den Gesprächen am Montag zwischen Darabos und Panetta vorgesehen.
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In Korea hatten die Amis auch WP. Ebenso in Vietnam*, wo sie dennoch verloren haben.
*vermutlich haben Sie Vietnam gemeint, da Korea bekanntlich geteilt ist und es, im Gegensatz zu Nordkorea, keinen klaren Sieger gab.
Ich würde aber lieber in Südkorea als in Vietnam oder Nordkorea leben wollen...
der satz ist generell unsinn, da die us navy die personal- und kampfstärkste kriegsmarine der welt ist, wahrscheinlich meint der autor dass die navy stärker als die 13 nächstkleineren kriegsmarinen zusammen ist, was ich allerdings insofern bezweifle, da die navy über ca gleichviele schiffe wie alle anderen kriegsmarinen der welt zusammen verfügt...
US-Streitkräfte werden kleiner und schlagkräftiger !
Kaum ist unser HBM Darabos in den USA auf Kurzbesuch, schon ziehen die Generäle den Schwanz ein und verkleinern freiwillig ihre Streitkräfte. Das nenne ich mal aktive Friedenspolitik. Ich traue mich sogar zu wetten, dass sie demnächst das Sportressort ins Pentagon verlegen, denn dieses Modell hat sich auch in Österreich offensichtlich bewehrt !
Norbert Darabos - solche Minister braucht das Land !
Jetzt müssen wir nur mehr die Bader hinschicken, dann lösen sie sich vollständig auf...
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