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Bereits zweimal wurde aufgrund der Zunahme der Überfälle auf Tankstellen ein Sicherheitsgipfel einberufen.
Linz - 56 Überfalle auf sogenannte "Risikobetriebe" gab es allein heuer in Oberösterreich, 2011 waren es im ganzen Jahr noch 46. Bei gleichbleibender Aufklärungsquote: Nur 23 Überfälle konnte die Polizei bislang klären. Vor allem "zapfen" Kriminelle ihre Beute immer öfter an heimischen Tankstellen, 17-mal wurde heuer in Oberösterreich eine Tankstelle überfallen - zuletzt vergangene Woche in der Nacht auf Donnerstag in Meggenhofen (Bezirk Grieskirchen).
Angesichts der Zunahme steigen jetzt die Standesvertreter auf die Barrikaden. Gefordert wird ein verstärkter Polizeieinsatz und eine entsprechende Unterstützung vonseiten der Mineralölkonzerne. "Es besteht Handlungsbedarf. Wir sind fast machtlos. Wir tun das Beste, sichern uns ab und schulen unsere Mitarbeiter. Wir nehmen regelmäßig das Geld aus der Kassa, daher lässt sich auch nicht viel holen - gerade in Zeiten, in denen immer mehr mit Karten bezahlt wird. Trotzdem passiert es immer wieder", schildert Ernst Buchleitner, Obmann der Tankstellenunternehmen in der Wirtschaftskammer Oberösterreich, im Gespräch mit dem STANDARD die Situation.
Bereits zweimal wurde aufgrund der Zunahme der Überfälle auf Tankstellen ein Sicherheitsgipfel einberufen. Vertreter von Polizei, den Betreiberfirmen und der Wirtschaftskammer trafen sich am grünen Tisch, konkrete Vorschläge wurden sowohl 2007 als auch im heurigen Sommer erörtert. "Doch passiert ist letztlich zu wenig. Wir haben vorgeschlagen, dass Polizeistreifen vermehrt patrouillieren könnten. So etwas schreckt ab. Doch die Exekutive hat angesichts der dann zu erwartenden zusätzlichen Personalkosten abgewunken", kritisiert Obmann Buchleitner.
Der Standesvertreter plädiert auch dafür, Tankstellen während weniger stark frequentierter Zeiten zu versperren: "Ab 21.00 Uhr sollen sämtliche Türen verschlossen sein. Kunden müssen dann im Bedarfsfall klingeln, und der Tankwart sieht, wer draußen steht." Vonseiten der Betreiberfirmen reagiert man darauf skeptisch. "Da läutet der Täter zuerst, fragt nach Öl und greift den Tankwart dann an", befürchtet man bei einem großen heimischen Mineralölkonzern auf STANDARD-Nachfrage. Für Buchleitner eine Ausrede: "Ein Zusperren in den Abendstunden passt nicht in das Shop-Konzept. Man ist vonseiten der Mineralölkonzerne einfach nicht bereit, entsprechend in die Sicherheit zu investieren. Bevor man Geld in die Hand nimmt, sperrt man einen Standort zu."
Vonseiten der Polizei wehrt man sich gegen die Kritik: "Wir können natürlich nicht jedes gefährdete Objekt überwachen, aber wir fahren verstärkt Streife. Und wir beraten Betriebe und bieten spezielle Schulungen an", erklärt Polizeisprecher Adolf Wöss. Die Betreiberfirmen sieht aber auch Wöss in der Pflicht: "Es darf nicht der Geschäftsgedanke über dem Sicherheitsgedanken stehen." (Markus Rohrhofer, DER STANDARD, 30.10.2012)
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überhaupt nicht imstande für ausreichende Sicherheit der, dafür zahlenden, Bevölkerung zu sorgen. Aber Hauptsache, das staatliche Gewaltmonopol bleibt unangetastet und die Kriminalstatistik ungestört eine skrupellose Pflanzerei. Notwendige Prioritäten setzen geht auch nicht, weil das Geld für die extra verdoppelte Parteienförderung verbraucht wird!
js
wenn man so nach deutschland schaut:
entweder man kommt ab 22Uhr nicht mehr in die Tankstelle herein und man erhält alles durch einen Schalter (ala bankschalter) oder der Kassabereich ist selbst ein Bunker aus Spezialglas und man schiebt die gekauften Waren an einer kleinen Öffnung vorbei.., evtl. wäre dies ja eine Lösung. Eine Sperrstunde od. ähnl. wird nichts bringen, dann kommen die Bösewichte halt zeitiger^^
Für die eigene Sicherheit kann man nur selbst sorgen. Z.B. mit einem Waffenpass und entsprechender Schulung für den Tankwart. In den USA ist "Verkäufer im Tankstellenshop" der gefährlichste Beruf (noch vor Polizei und Feuerwehr).
In den (bereits über 40) US Bundesstaaten mit "shall issue" Gesetzen, d.h. einen Rechtsanspruch auf einen Waffenpass für anständige Bürger mit entsprechender Ausbildung, sind Gewaltverbrechen sowohl absolut als auch im Verhältnis zum allgemeinen Trend rückläufig.
Sie sind vielleicht ein Depp.. Wo viel Gewalt ist kann auch leicht "Gewalt rückläufig" sein. Absolut gesehen ist das dennoch kein wünschenswerter Zustand, aber mit Statistik kann man einfach jeden Blödsinn erklären, wenn man es nur richtig anstellt.
zeigt aber, dass Sie über keine brauchbaren, rationalen Argumente verfügen. Da bleiben nur mehr Angriffe auf die Person.
Tatsächlich wäre jener Zustand erstrebenswert, bei dem alle Menschen gewaltfrei miteinander umgehen; realiter gibt es aber immer welche, die dazu nicht willens sind, sondern im Gegenteil in der willkürlichen Gewalt (engl. violence) ihren Vorteil suchen. Solchen (un)menschlichen Raubtieren kann nur durch gerechte Gewalt (engl. force) Einhalt geboten werden.
Und das beste und vor allem einzige sichere Mittel zum Ausgleich des Gewaltungleichgewichtes ist die verdeckt geführte Schusswaffe.
Im Übrigen ist die Gewalt in GB bereits in fast allen Kategorien höher als in den schlimmsten Gegenden der USA. Und steigt weiter
Dank der NED/CHAV Kultur hier in UK und da es quasi verboten ist irgendwas bei sich zu haben was einem eventuell die Haut retten könnte weil es ja als Waffe verwendet werden kann.
Bezüglich Tankstellen, einfach Tankautomaten die mit Kredit/Depit Karte verwendet werden können.
Tanke sperrt sagen wir um 20 Uhr zu aber die Automaten sind 24/7.
dass die Überfälle an sich nicht weniger werden, nur wenn man die Tankstelle früher zusperrt? Dann wird der Überfall eben im Morgengrauen stattfinden, oder wenn alle Tankstellen auf Automaten umgestellt werden, dann nimmt eben die Zahl der Überfälle auf Supermärkte zu. Hier wird wieder einmal nicht auf das Grundproblem eingegangen. Es gibt zu viele Kriminelle, weil erstens jeder alles haben will - und wenn er es sich nicht leisten kann, nimmt er sich es eben. Und zweitens weil die EU-Außengrenzen einfach nicht so funktionieren, wie man uns das immer erzählt. Rauf auf die Autobahn, über die Grenze und Tschüss - genau so laufen die Geschehnisse nach vielen Überfällen von int. Banden ab.
dass unsere gesellschaft mit volldampf darauf abzielt, die menschen durch werbung in die abhängigkeit von banken zu treiben?
plastikgeld ist dafür IDEAL. NIEMAND kann irgendetwas OHNE bank abwickeln. alles was dieser entwicklung zuträglich ist, ist den banken willkommen.
die Bankomatkarte funktioniert mittlerweile europaweit und für außereuropäische Länder kann man noch eine Mastercard mitnehmen (gibt es bei einigen Banken gratis zum Konto). Für Bargeld größer als ein paar Euromünzen als Pfand gibt es schon seit Jahren keine Rechtfertigung mehr.
Ja. Die Geschwindigkeit sollte noch verbessert werden. Ich beobachte immer wieder beim Einkauf, dass der Bezahlvorgang mit der Karte ziemlich lang dauern kann.
Wenn es aber praktisch im Vorbeigehen funktioniert, etwa mit dem Handy, dann wäre es wirklich so weit und das Handy hat ein weiteres Utensil unnötig gemacht.
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