Die Geschichte von Lissabon

Ansichtssache

Im Lisboa Story Centre wird die Geschichte der Stadt vor und nach dem verheerenden Erdbeben von 1755 anhand interaktiver Stationen erklärt

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foto: weitlaner

Am 1. November 2012 jährt sich das Erdbeben (und der nachfolgende verheerende Tsunami) von Lissabon zum 257. Mal.

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Wie schön, ein Bildungsgrund wieder nach Lissabon zu fahren!

Nicht dass nicht jeder Anlass willkommen wär -ist die einzige Stadt die ich je getroffen habe, die eine Mischung aus edlen bröckelnden Fassaden und sachlich-modernen Bauten mit solcher Anmut und Würde trägt. Dazu gibts Einheimische die für querende Katzen bremsen und Jazzkeller zuhauf, Meeresbrise und wundersam weiches Licht.
"Bist du fern von Lissabon, träumst du immer nur davon, von der Stadt der Portugiesen"(Comedian Harmonists)
Als Einstiegsdroge empfehle ich die Lisbon Story...

Ich liebe Lisboa wie kaum eine zweite Stadt aber Lisbon story empfand ich nicht nur aufgrund der eher langweiligen Handlung sondern auch weil die Bildkomposition der Stadt nur eingeschränkt gerecht wird, als ziemlich enttäuschend.

Ich kann dafür für bereits vor Ort gewesene unter anderem das "Lissaboner Requiem" von Antonio Tabucchi sehr empfehlen.

Und ich habe das Glück, für die nächsten paar Jahre hier leben und arbeiten zu dürfen. Bin erst ein paar Wochen hier, aber bereits jetzt mehr als angetan von Stadt und Leuten.
Den Wenders-Film muss ich noch anschauen. In sachen Buchempfehlung fühle ich mich angesprochen, das kommt auf die Leseliste :-)
Auc sehr zu empfehlen: "Nachtzug nach Lissabon" von Pascal Mercier.

"hier leben und arbeiten zu dürfen"

Ja, welch "Glück"… und wie ich Sie darum beneide.

Für mich hat Wim Wenders die Stimmungen der Stadt gut eingefangen. Die "Handlung" hab ich lediglich als Leinwand für das Bild einer Stadt wahrgenommen. Vielleicht haben mich aber auch Madredeus so berauscht.. :)

-...allerdings war die Lisbon Story für mich der Anlass erstmals nach Lissabon zu fahren,- von daher färbt meine Perspektive natürlich meine Wahrnehmung. Hätte ich Tabucci vorher gelesen, ginge es mir wohl wie Ihnen.. ;)

von heute aus gesehen sollte man nicht ausser acht lassen, dass "lisbon story" auch schon wieder bald 20 jahre auf dem buckel hat, soll heissen: die stadt hat sich, im speziellen anlässlich der expo verändert, die bilder sind heute tw. veraltet, nicht aber die stimmung.

ergänzend zu den beiden buchtipps würde ich "portugiesiche tagebücher" von curt meyer-clason empfehlen...und natürlich "os lusíadas". es gibt eine - zu recht - hochgelobte zweisprachige gebundene ausgabe:
http://www.amazon.de/Die-Lusia... 774&sr=8-1

Als ich bei Bild 5 war, wurde mir gerade schlecht. Eine schöne Pizza mit Eiern in einem tollen Lokal in der Innenstadt gab's vorher.

Und danach 2 Wochen Salmonellen...

Leider keine guten Erinnerungen, auch wenn die Strassenbahnen lustig und die Altstadt ganz schön war.

tja, hättest doch zum mäci gehn sollen... :)

Ich glaub' ich wäre eh, wenn wir einen gesehen hätten ;).

Wer ißt auch Pizza in Lissabon? So schlecht ist das einheimische Essen dort auch nicht. Und wenn man schon beim Torre de Belém ist, wäre man sowieso mit Pasteis de Belém besser bedient.

Schlecht ist mir in Lissabon jedenfalls bisher nur bei der Abzocke der Bus- und Taxifahrer geworden.

Abzocke im Taxi und Bus?

Taxis sind in Lissabon wohl so billig wie sonst kaum auf der Welt irgendwo. Und im Bus wird man nicht anders abgezockt als in anderen Städten (wenn man den käuflichen Erwerb von Fahrscheinen tatsächlich als "Abzocke" bezeichnen möchte...).

"so billig wie sonst kaum auf der Welt irgendwo"

auf der welt? sicher nicht, europas vielleicht.

Ja: Taxometer abdrehen und Fanasiezahlen verlangen. Um 11 in der Nacht mit 2 Kleinkindern ist man da machtlos (in unserem Fall 35 Euro statt 9). Soll ich mir das Kennzeichen notieren? Bei zwei Tagen Aufenthalt sinnlos.

Und Busfahrer war vom Airportbus, der mir 100%ig versichert hat, daß das Ticket 24 Stunden ab Abstempelung gilt. Am nächsten Tag wollte *derselbe* Fahrer das Ticket nicht mehr anerkennen, weil es ja am Vortag (aber keine 24 Stunden vorher) entwertet wurde. Da hab' ich ihm ein paar nette brasilianische Wörter an den Kopf geworfen und bin mit dem Taxi gefahren (in dem Fall ohne Probleme).

Also vor mind. 15 Jahren (weiß gar nicht mehr, wie lange es wirklch her ist) war ich Jugendlicher, und da isst man selten einheimische Spezialitäten im Ausland, wenn's einem nicht gerade von den Eltern vorgesetzt wird.

Und da ich nur mit Freunden dort war, fällt diese Möglichkeit schon einmal weg. Heute würde ich wohl auch etwas anderes bestellen.

Mir allerdings die "Schuld" für die Folgen zuzuschreiben, ist auch ein bissl billig :p.

jugendliche essen keine einheimischen spezialitäten im ausland? wirklich?

Selten..... also von uns damals keiner.

Glaube auch nicht, daß es viele gibt, die in einem solchen Restaurant mit rein port. Karte was bestellt hätten, wo sie nicht mal wissen, was es ist.

Was glauben Sie was man in Portugal isst? Taubenkacke?

Selten einen d...mmeren Kommentar gelesen.

Ich schiebe keine Schuld zu. Aber wenn man "ausländisches" Essen bestellt, geht man eben Risikos ein. Wobei eine Pizza zu versauen, ist auch schon wieder fast meisterlich. Nicht umsonst sind die Portugiesen die Burgenländer der Brasilianer ;-).

Na geh bitte, dann dürfte ich dort aber gar nichts mehr essen.

Oder müssen in POR die Eier so wie bei uns der Meeresfisch importiert werden? ;)

Aber war damals wohl auch eine Geldfrage, war ein ziemlich "gutes" Lokal und 30 Euro für eine Fischplatte hatte ich vielleicht gar nicht ;).

Einmal in Portugal und Sie wissen bereits d die "Portugiesen die Burgenlaender v Brasilien" sind.
Selten soviel Bloedsinn gelesen!
Vielleicht hilft Ihnen ein Sprachstudium weiter. In den Cantigas um d 13 Jh war Portugal bereits auf dem Hoehpunkt der Litarartur. Damals trug Portugal zu den beruehmten Stoffen bei, die in ganz Europa verbreitet sind. Z Bsp die Artussage und die Legende um den Heiligen Gral.
In der Renaissance hat der Nationaldicher Luis de Camoes die Os Luisiaden verfasst, vergleichbar mit Schriften von Goethe.
Ich bin daher der Meinung, weder die Burgenlaender noch die Portugiesen haben Ihre kruden Postings verdient.

Zart schaumgebremst? Vorsicht, man verkutzt sich leicht ;-)

14 Jahre in Brasilien und ich *weiß*, daß dieselben Witze die in D/CH über Ösis und in Ö über die Burgenländer rennen, in BR über die Ps erzählt werden. Ich halte aber die Burgenländer nicht für dümmer als den Rest der Österreicher. Hab' ich auch nirgends geschrieben.

Und was vor vielen Jahren war ... die Römer waren eine Weltmacht, heute wählen sie Berlusconi, Griechenland war eine Weltmacht, heute sind sie bankrott, usw usf. Von Ö braucht man gar nicht zu reden.

Wo steht daß ich nur einmal in Lissabon/Portugal war? 10x kommt schon eher hin ...

Português eu falo provavelmente melhor do que vc. E tentando, também consegue um trema no a o u para perfeiçoar seu alemão.

Hier im Forum waren alle Poster immer ueberall und sogar 10 x in Portugal. Ich nehme an, Sie sind 10 x am Aeroporto da Portela umgestiegen und nun nehmen Sie sich d Recht heraus ueber Portugal abfaellige Bemerkungen zu posten. Zeigt welches Bildungsniveau Sie haben.
Ausserdem, sind Sie vorsichtig mit Bemerkungen wie, "ich spreche besser Portugiesisch wie Sie", diese koennten leicht in die Hose gehn, auch Ihre guten Ratschlaege betreffs Ae oe ue oder a o u koennen Sie gerne behalten, ich beliebe zu schreiben wie ich mein PC es erlaubt, und alle haben es bisher verstanden.

Schön daß SIE sich herausnehmen können, wo ich war und nicht. Nur zur Auskunft: die TAP hat(te) tolle Anschüsse nach Brasilien - entweder man bleibt eine Nacht am Flughafen, oder ein paar Tage in Lissabon/Sintra/Funchal .... Mit Kindern eben letzteres.

Und über mein Bildungsniveau abfällig zu posten (von dem SIE nichts wissen), aber über andere reden (Glashaus - Steine, etc).

Und wenn es IHR PC nicht erlaubt, Umlaute zu schreiben, dann würde ich ihn vielleicht einmal auf ein System aus diesem Jahrtausend aufrüsten.

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