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Der Hormonspiegel ist kein Anhaltspunkt dafür, ob eine Frau noch schwanger werden kann oder nicht.
Frauen über 45 werden bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr längst nicht mehr so leicht schwanger wie mit 20 oder 30 Jahren. Trotzdem sollte eine sichere Verhütung unbedingt bis zum Klimakterium weitergeführt werden. Denn bis zum Ende der Menstruation und auch noch einige Zeit darüber hinaus ist ein Eisprung immer noch möglich und damit eine Schwangerschaft.
Gesunde Nichtraucherinnen mit Normalgewicht können die Pille als Verhütungsmittel so lange nahmen, bis die Menopause eintritt. Voraussetzung ist, dass sie keine Risiken mitbringen. Wenn eine Neigung zu Krampfadern und Thrombosen bekannt ist - auch in der Familie -, oder wenn eine Frau an Bluthochdruck, Diabetes oder Migräne erkrankt ist, sollten dagegen keine Kombinationspräparate verwendet werden, die aus einem Östrogen- und einem Gestagen-Anteil bestehen. In diesen Fällen empfehlen Experten, Pillen zu verwenden, die kein Östrogen enthalten, oder Systeme, die in die Gebärmutter eingelegt werden und ebenfalls auf Östrogene verzichten.
Auch so genannte "Barrieresysteme" kommen in Frage, zu denen Kondome ebenso zählen wie Pessare, die in die Scheide eingelegt werden. Wenn die Familienplanung abgeschlossen ist, kann auch eine Sterilisierung der Frau oder des Partners eine geeignete Methode sein.
Wie lange die Verhütung fortgesetzt werden sollte, dafür gibt es keine feste Regel. Die Menopause - also der letzte Eisprung und das Ende der fruchtbaren Zeit - tritt bei Frauen in Mitteleuropa im Durchschnitt mit 51 Jahren ein, bei manchen Frauen früher, bei manchen aber auch deutlich später. Die Messung von Hormonen bringt hier oft eine trügerische Sicherheit, weil die Hormonspiegel im Blut sich oft schon viele Jahre vor der Menopause deutlich verändern und keinen guten Anhaltspunkt dafür bieten, wann eine Frau tatsächlich nicht mehr schwanger werden kann.
Wenn sich eine Frau also auf diese Laborwerte verlässt und aufhört zu verhüten, besteht die Gefahr, dass sie mit Ende 40 doch noch schwanger wird: Laut statistischem Bundesamt werden bei Frauen im Alter von 45 und 55 Jahren in den ersten 12 Wochen der Schwangerschaft pro Jahr circa 700 Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt.
Das englische Royal College for Obstetricians and Gynecologists empfiehlt, bei Frauen über 45 Jahren ein Intrauterinsystem zu legen, z.B. eine Kupfer- oder Hormonspirale, und sie sieben Jahre oder länger in der Gebärmutter zu belassen. In Deutschland sind Intrauterinsysteme allerdings nicht für eine so lange Liegedauer zugelassen. (red, derStandard, 29.10.2012)
Der Zeitpunkt des Klimakteriums wird von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst, allen voran Rauchen, Ernährung und Gewicht
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Für die Bestimmung von Langzeiteffekten weitere Studien erforderlich
Momentan gehen Experten davon aus, dass Nutzen einer Hormonersatzbehandlung die Risiken überwiegt
Ich finde das Pessar immer noch die beste nicht hormonelle Verhütungsmethode. Bin damit allerdings ein "Dinosaurier", da die letzten zweite Frauenaerzte, die ich dazu gefragt habe, nicht einmal mehr wussten, was das ist. Leider werden die Dinger so weit ich herausfinden konnte, nicht mehr erzeugt, bzw ist auch die zugehörige Creme nicht mehr erhältlich. außerdem wissen die Frauenaezte nicht mehr, wie sie anzupassen sind. Weiss jemand mehr dazu?
... vom "winzigen schnitt" nur höre...
jeder eingriff, der die funktion des menschlichen körpers verändert, birgt risiken.
informieren sie sich bitte in zukunft, bevor sie solche verbale entbehrlichkeiten vom stapel lassen.
möglicher startpunkt: http://www.patienten-selbsthilfegruppen.de/gruppen/v... tomie.html
Mein Partner hat eine Vasektomie machen lassen, es war mehr sein Wunsch als meiner, weil er Kondome nicht mag und ich nicht mehr hormonell verhüten wollte. Seither haben wir ein noch besseres, glücklicheres, intensiveres Sexualleben! Ich kann diesen Schritt allen empfehlen, die Kinder haben und keine mehr wollen. Nebenwirkungen: nur ganz wunderbare!!!!
alles, was man im leben tut, birgt ein risiko!
nur ist das risiko bei einer fachgerechten vasektomie wirklich minimal. habe eine v. hinter mir - keine probleme! dafür sex pur ohne angst, und die frau vermeidet unnötige hormonzufuhr (die meiner erfahrung nach die libido auch ziemlich hemmt).
just my 2 cents.
mfg
Uiii... wer hat Ihnen da denn rot gegeben? Ein paar selbstverliebte Machos, die glauben, dass sie mit durchtrennten Samenleitern keine "Männer" mehr sind?
Richtige Männer tun so etwas für ihre Partnerin, weil es beim Mann wirklich nur ein kleiner Schnitt ist, bei Frauen hingegen ist die Sterilisation ein deutlich größerer Eingriff.
Ich würde es jedenfalls tun. Leider ist das keine Methode, die man vor Beginn der Familienplanung einsetzen kann, das Risiko es nicht rückgängig machen zu können, ist dann doch zu hoch. Wäre die Methode reversibel würde sie den jungen Frauen sehr viel unnötige Hormone ersparen.
... der sein hirn eingeschaltet hat und sich über mögliche konsequenzen einer vasektomie informiert hat.
ich bin sehr dafür, dass mann und frau sich die verantwortung teilen, aber das gerücht vom "harmlosen, kleinen schnitt" ist bullsh*t - sorry.
lesen: http://www.patienten-selbsthilfegruppen.de/gruppen/v... tomie.html
Also es ist ja gut, dass es diese Selbsthilfegruppe gibt. In dem von ihnen verlinkte Forum, ich kenne es bereits, scheint aber ca. die Hälfte der Beiträge von den Usern "Uwe" und "SUEDBALKON" zu stammen. Tragische Einzelfälle, keine Frage, wie auch die anderen User.
Es gibt wie bei jedem Eingriff Fälle in denen es zu schweren Komplikationen kommt. Bei der Bewertung von Komplikationsberichten sollte aber auch die verwendete OP-Methode berücksichtigt werden (Ligatur, no-scalpel, etc.). Wissen sie aber auch wieviele Frauen Probleme wegen hormonellen Verhütungsmitteln haben? Oder auch mit Spirale/Kupferkette?
Wenn Kondom auf Dauer kein gangbarer Weg ist, muss jeder bzw. jedes Paar das Risiko selbst bewerten und sich für einen Weg entscheiden.
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