Am Wagenplatz – Gebrochene Herzen in Transdanubien

Fotoreportage |

Sie verwenden Wohnwagen nicht, um damit in den Urlaub zu fahren, sondern in ihrem buchstäblichen Sinn: Die Bewohner einer in Wien-Aspern gestrandeten Wagensiedlung verbringen ihren Alltag auf Rädern

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foto: derstandard.at/michael matzenberger

Wo Wien noch aus Brachland und Getreidefeldern besteht, wächst ein riesiges Planstadtviertel heran. Bis 2028 reichen die Entwürfe für die Seestadt Aspern im 22. Wiener Gemeindebezirk. Dann soll am ehemaligen Flugfeld eine Fläche verbaut sein, so groß wie die Bezirke Neubau und Josefstadt zusammen.

An der Johann-Kutschera-Gasse am Rand des Gebiets sind derzeit bemalte Wohnwagen und Zugmaschinen mit mehr und weniger rostigen Anhängern aufgefädelt: Das hundert Meter lange Zuhause der Aussteiger vom Wagenplatz "Gänseblümchen".

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jetzt sind sie noch näher an den Siedlungen - die Stadt macht hier nichts!

1000mal gescheiter!

Was die dort machen, als die Techno-Heinis mit ihrer Seestadt!

irgendwie beneide ich diese Leute

die haben noch Ideale und leben Mitten in der Großstadt ein Cowboy Dasein

..ist DAS der Sinn des Lebens?

.. wenn "ja", dann Prost Mahlzeit!

au weia

Können Sie den Sinn des Lebens bitte hier für uns ablegen?
Danke.

Ja.. ist einfach... und mit 3 Worten möglich ;-)

Nicht sinnlos dahinvegetieren!

sie wurden gefragt, was der sinn des lebens ist...

..nicht, was er nicht ist.

Bis Freitag den 9. November um 12.00 Uhr sollen wir den Parkstreifen verlassen haben. Wir werden bleiben

Wir hätten´s jetzt schon fast 14 Uhr....

ein spiegelbild unserer unsozialen, herzlosen und kalten gesellschaft! daß gerade eine rot/grüne stadtregierung keine lösung findet ist eine schande die zum himmel stinkt!
und die braunen recken hetzen auch hier was sie können!

Gleichermaßen grindig und anerkennenswert!

Ich finde, in einer Millionenstadt sollte auch für so etwas ein Plätzchen sein.

Also ich weiß nicht, wie es euch geht,

aber beim Terminus "Asoziale" fallen mir eher solche Fortbewegungsmittel ein:
http://derstandard.at/135026072... t-Rucksack

Sorry Rotstrichler, ich meinte natürlich den hier:

http://derstandard.at/135026044... e-S-Diesel

Des ist nur angebracht, damit sie vor der FPÖ a Ruh haben...

Kontext?

Keiner

Hab' einfach eine Beobachtung mitgeteilt.

Bild 18: Strichmännchen mit Knüppel, links daneben.

Nur so ne Beobachtung.

Mein Gott, so eine Aufregung um diese Wagen. Erinnert mich an die Hausboote in englischen Städten, Paris, Amsterdam usw.. Irgendwann haben ein paar wenige (vlcht. sog. "Hippies") damit begonnen, - da Bedarf da war, wurden legale Wege gefunden, und heute gibts Liegeplatz mit Postadresse, Strom, Wasser, Abwasseranschluß, sogar Bauvorschriften für die Boote (Ortsbild usw.) und selbstverständlich zahlt man auch für den Liegeplatz. Bei den Mietpreisen in Amsterdam oder Oxford (die in London und Paris werden nicht viel günstiger sein, kenn ich aber nicht) ist es vlcht? dennoch rel. günstig.

Ähm

die "Hausboote in Amsterdam" werden nur selten von Asozialen bewohnt...

In der Tat ist HEUTE wohl fast? das ganze Spektrum der Bevölkerung in Wohnbootbewohnern zu treffen. Allerdings muß man sich die geschichtliche Entwicklung des A'damer Hausbootwesens etwas anschauen. Und wer ist asozial? Da gibt es durchaus Hausbootansammlungen, die zumindest einen ähnlichen Eindruck machen, wie hier auf den Fotos. In A'dam sah man oft sehr "alternativ" aussehende Hausbootbewohner, dann zusätzlich oft noch kleine Hanfgärten auf den Booten - ich wette, "solche" Leute würden bei Ihnen unter die Kategorie "asozial" fallen. (Eine frühere Lebenspartnerin von mir studierte dort, so kenne ich die Stadt etwas, wir hatten ein Paddelboot, fuhren durch die Grachten an und zwischen den Hausbooten, usw.)

Dort ist weit & breit nichts außer einem einzigen fertiggestellten Haus und einer U-Bahn-Trasse im Nichts - wenn soll so eine Aktion stören? Nur die, denen so etwas zu links ist.

Vurschrift is Vurschrift

merken sich Ihnen das und das ist gut so...

Parodierst du dich jetzt selbst?

Wenn man sich aussuchen darf, an welche Regeln man sich hält, sind die, welche sich an die Regeln halten, die Dummen. Die Basis der Demokratie bzw. jeder freien und gerechten Gemeinschaft ist die Gleichheit vor dem Gesetz/Regeln.
Sie schreiben nur von Kosten/Nutzen ("Dort ist weit & breit nichts"), Gleichheit und Gerechtigkeit sind aber auch ethische Fragen.
Es ist durchaus legitim sich zu ärgern, dass sich Menschen über die Regeln, an die man sich selbst hält, hinwegsetzen und damit durchkommen.

wir leben tatsächlich in einer gesellschaft wo man es sich mit den richtigen mitteln richten kann. (is nur so eine unschuldsvermutung)
es ist also bereits wie sie sagen - und deswegen lege ich persönlich keinen gesteigerten wert darauf aus prinzip zu den dummen gehören zu wollen.

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