Efkon kommt in Ungarn zu kurz

29. Oktober 2012, 11:27
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Bei Ausschreibung als Auftragnehmer wegen Formalfehlers ausgeschieden

Graz/Budapest - Das Grazer Mauttechnologie-Unternehmen Efkon AG, eine Tochter der Strabag SE, ist aus dem Bieterverfahren für das elektronische Mautsystem in Ungarn ausgeschlossen worden. Dies bestätigte ein Sprecher der Efkon am Montag und nannte als Grund einen Formalfehler. Gleichzeitig wurde betont, dass man bei dem Großprojekt weiter am Ball bleibe, aber "eher als Lieferant" eine Rolle spielen werde.

Die Marktsituation in Ungarn sei schwierig, es käme gar nicht ungelegen, wenn man nicht als Hauptauftragnehmer das volle Risiko tragen müsse, hieß es von Efkon. Eigentlich hätte der Vertrag schon im Oktober unter Dach und Fach sein sollen, jetzt müsse im November eine Entscheidung fallen, soll die Realisierung wie geplant bis sommer 2013 über die Bühne gehen.

Das von der ungarischen Autobahngesellschaft AAK und dem Transportministerium ausgeschriebene, mehrere Millionen Euro umfassende Vorhaben bezieht sich zunächst auf eine elektronische Lkw-Maut, die nach deutschem Satelliten- oder österreichischem Mikrowellenmodell funktionieren soll. Auch der Systembetrieb könnte inkludiert sein. (APA, 29.10.2012)

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