Apple: iMac nicht teuer, Preis entspricht Wert

29. Oktober 2012, 11:30
  • Apple-Marketing-Chef Phil Schiller zeigt den neuen iMac.
    foto: dapd

    Apple-Marketing-Chef Phil Schiller zeigt den neuen iMac.

iMac erstmals ohne optisches Laufwerk – für Marketing-Chef Schiller logischer Schritt, den Konkurrenz noch nicht wagt

Vergangene Woche hat Apple nicht nur iPad Mini und MacBook Pro mit 13 Zoll großem Retina-Display vorgestellt, auch das Desktop-Lineup mit iMac und Mac Mini wurde überarbeitet. Der All-In-One-Rechner iMac bekam ein besonders umfangreiches Update, mit neuen Komponenten und neuem Design.

Top-Seller in den USA

Trotz des hohen Einstiegspreises ist der iMac laut Apple-Angaben der am meisten verkaufte Desktop-Rechner in den USA. In den ersten zwei Quartalen 2012 ging das Wachstum zwar erstmals seit 2009 zurück, dennoch übertrifft es nach wie vor den Gesamt-PC-Markt, verkündete Tim Cook bei der Präsentation am 23. Oktober. Laut Zahlen von Gartner und IDC rangiert Apple in den USA bei PC-Herstellern an dritter Stelle mit 13 Prozent Marktanteil.

Technologie von gestern

In den letzten Jahren hat Apple schon bei seinen MacBooks und dem Mac Mini umstrittene Entscheidungen getroffen, um die Geräte leichter und dünner zu machen, die nun auch beim iMac vollzogen wurden. Optische Laufwerke und Festplatten sind für Apple Technologien von gestern. Gegenüber dem Time Magazin erklärte Marketing-Chef Phil Schiller, dass beide Komponenten überholt seien. Apple sei den Schritt früher als die Konkurrenz gegangen, darauf zu verzichten.

Ohne optisches Laufwerk

Die neuen iMac-Modelle kommen erstmals ohne optisches Laufwerk. CD/DVD-Laufwerke seien am Computer hauptsächlich zum Installieren von Software benötigt worden, das sei durch den Distributionsweg über Downloads überholt, so Schiller. Für Filme und Musik biete Apple iTunes als Alternative zu DVDs und Blu-ray-Discs.

SSD statt Festplatte

Optional kann beim 27-Zöller iMac auch auf die Harddisk verzichtet werden, stattdessen kommt eine Solid State Disk (SSD) oder das Fusion Drive (eine Kombination aus Festplatte und SSD) zum Einsatz. Festplatten, die etwa im MacBook Air gar nicht mehr verfügbar sein, würden mehr Strom verbrauchen und seien aufgrund der beweglichen Teile anfälliger für Ausfälle.

Qualitätsanspruch

Mit Preisen ab 1.349 Euro für den 21-Zöller und 1.879 Euro für das 27-Zoll-Modell sind die iMacs nicht gerade Einstiegs-freundlich. Schiller verteidigt die Preispolitik mit Apples Qualitätsanspruch. Die Herangehensweise sei es nicht, billige Rechner anzubieten, sondern Produkte zu entwickeln, auf man bei Apple selbst stolz wäre sie zu besitzen und zu nutzen.

Tablets statt Netbooks

Kunden hätten verstanden, dass Apples Produkte nicht teuer seien, sondern den Preis besäßen, den sie Wert seien. Auch in wirtschaftlichen Krisenzeiten würden Kunden darauf achten, hochwertige Geräte zu kaufen. Netbooks hätten gezeigt, dass billige, qualitativ weniger hochwertige Geräte, schnell überholt seien. Hier hätten sich Tablets (in Schillers Worten freilich das iPad) als Alternative etabliert. (red, derStandard.at, 29.10.2012)

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Ja nur keine DVD in die Hand nehmen...!

...alles schön brav über iTunes beziehen und nur über iTunes...
...ist doch so viel cooler und moderner...

Also über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten,

aber ich schreibe das hier von einem iMac und ich würde mir schon aus ästhetischen Gründen nie einen normalen PC ins Zimmer stellen. Apple ist sehr viel Design - richtig. Und dafür gebe ich auch Geld aus.

Der neue iMac ist wunderschön und hätte ich meinen nicht vor einem Jahr gekauft, wäre ich schon im Store.

die Tatsache, dass auch Gebrauchsgegenstände design haben dürfen ist halt im Computerbereich noch nicht ganz angekommen.

Ein Auto darf schick sein, eine Pfeffermühle von Alessi, selbst das Waschbecken vom ... Grohe(? ;) )

aber kaum geht's um den PC ist er Gebrauchsgegenstand und es zählt nur die Leistung.

quasi dasselbe was Netbooks vor Jahren schon hatten von der Idee her.

Allerdings, zugegeben, mit besseren Materialien, stärkerem CPU und Monitor und größerer Flashdisk.
...quasi erwachsene Netbooks.
Intel nennt die Dinger einfach Ultrabooks :)

Das Rot war mir schon vorher klar :)

Bullshit.

Der Gesamtwert sind die Gesamtherstellungskosten. Nicht nur dass Apple zurecht auch was verdienen will und deswegen den Wert höher ansetzen muss, stellt sich die Frage wieso urgendwelche chinesischen Arbeiter für einen Hungerlohn schuften müssen, um wertvolle Geräte herzustellen. Wenn die Marge auf eine Ware 300% oder mehr ausmacht ist das NICHT der Wert! Aber was soll ser Marketingtyp auch anderes sagen.

Was ist dann ein Kunstwerk wert, dessen Gestehungskosten grad mal die Leinwand und etwas Farbe waren?

Kunstwerke...

...sind das wert was der Käuser zu zahlen bereit ist! Kunstwerke haben ja auch keinen garantierten Wert bei Auktionen, oder?

Daß (Apple)Produkte offensichtlich in verschiedenen Ländern unterschiedlich wert sind, zeigt ja, daß an diesem "Das ist's halt wert"-Schmäh nix dran ist. In den USA kostet, Steuer/Zoll abgezogen zB ein iPhone ja auch weniger als in Europa, und immer noch mehr als in Russland! :-)

die wirklich teuren Meisterwerke der Kunst sind aber keine maschinelle Fließbandmassenproduktion.

nope - andy warhol´s "factory"

das hat dann aber sicher kein chinesischer Arbeitssklave zwecks Margenmaximierung

Im Auftrag des Künstlers gemalt

Was soll der Apple-Marketingchef schon sonst sagen? Der wird ja dafür bezahlt das Medien und Endverbrauchern einzureden.

Apple kann die Mac's ruhig noch teurer machen

ich würde sie mir trotzdem kaufen und es wäre mir auch lieber wenn sich nicht jeder einen mac leisten kann

Auch wenn ich die Vermutung habe, daß du ein getarnter Troll bist:

Warum wäre es dir lieber, wenn sich nicht jeder einen Mac leisten kann?

Warum wohl - weil ein Statussymbol kein Statussymbol mehr ist wenn, wie beim iPhone, jeder Prolet und jeder Unterstufler damit herumrennt.

Ihr Beitrag bestätigt meine Meinung

über den Geisteszustand der meisten Applekäufer :)

sie schreiben mir aus der Seele ;o)

Dafür gibts die Aktie bald zum Ramschpreis ...

Aha, danke für die Statistikzählung.

12 haben derzeit auch Angst vor dem Ramschpreis ...

Wo ??

604 Dollar sind fast 100% mehr als vor einem Jahr, da stand AAPL bei 363 USD ...

Spekulanten, Börsenzocker, und das in Österreich! Aufpassen, sonst werdet Ihr gleich von den Sozis enteignet!

Was hat jetzt der davon der zu 700 gekauft hat?

Der muss Geduld haben !!

Und bei 850 verkaufen, etwa im November 2013.

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