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Wien - Die Sanierung des Parlamentsgebäudes geht in eine weitere Phase. Mit der Einsetzung einer Kommission zur Auswahl eines Generalplaners wurde vor wenigen Tagen der nächste Schritt eingeleitet. Zur Sanierung ist ein EU-weites, zweistufiges Verhandlungsverfahren mit wettbewerbsähnlichem Charakter vorgesehen. Die Ausschreibung dazu ist laut Parlamentskorrespondenz für Ende 2012 geplant.
Das Gremium ist mit sieben nationalen und internationalen Fachpreisrichtern besetzt, berichtete die Parlamentskorrespondenz: den Architekten Walter Angonese, Ernst Beneder, Boris Podrecca, Jan Sondergaard und Martin Treberspurg sowie Detlef Heck. Als Vorsitzende der Jury wurde Architektin Marta Schreieck, Präsidentin der Zentralvereinigung der ArchitektInnen Österreichs, nominiert.
Indes wurde bekannt, dass jener Linzer Architekt, der 2008 den Wettbewerb zum Umbau des Plenarsaals gewonnen hat, eine Klage gegen die damaligen Auftraggeber erwägt. Andreas Heidl fürchtet laut "Presse" um seine wirtschaftliche Existenz, da die Vergabe vor kurzem widerrufen worden war. Von Parlamentsseite wird argumentiert, dass sich seit der Vergabe viel geändert habe. 2008 habe man geglaubt, dass die Sanierung des Plenarsaals reiche. Doch von Mal zu Mal sei klarer geworden, dass nicht nur ein Saal, sondern das ganze Gebäude ein Sanierungsfall sei. (APA, 29.10.2012)
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Wenn schon, warum wurde 2008 lediglich die Sanierung des Plenarsaales ausgeschrieben und nicht gleich ein Gesamtsanierung-Ausscheibung?
Dann hättens in der Zwischenzeit schon längst mit der Sanierung beginnen können, jedes versäumte Jahr ist kostbar und die Kosten steigen unaufhörlich, da ja die Schäden nicht kleiner, sondern immer grösser werden. Unverantwortlich!
Wer heute (Di, 30.10.2012) den Bericht im Report
gesehen hat, den schauderts ob der unnötigen Verzögerungen.
Vorerst mal eine Tippfehler-Korrektur:
...gleich eine Gesamtsanierungs-Ausschreibung?
Aus Fairnessgründen müsste der Gewinner des Wettbewerbs von 2008, Architekt Andreas Heidl aus Linz entweder nochmals eingeladen werden oder ihm eine anständige Entschädigung bezahlt werden.
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