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Im steirischen Bezirk Liezen geriet ein Sattelschlepper ins Schleudern.

In Kärnten fiel teilweise der Strom aus.
Wien - Der frühe Schneefall in diesem Jahr hat auch am Montag wieder zahlreiche Autofahrer in ganz Österreich "überrascht": In Oberösterreich waren viele Lenker ohne Winterreifen unterwegs. Mehrere daraus resultierende Ausrutscher endeten meist glimpflich. Im Frühverkehr kam es immer wieder zu Behinderungen. Beim Autobahnknoten Linz bildete sich ein bis zu zehn Kilometer langer Stau, der von der Mühlkreisautobahn (A7) bis nach Ansfelden auf der Westautobahn (A1) zurückreichte.
In Salzburg war einmal mehr die Tauernautobahn (A10) betroffen, wo sich im Bereich des Nordportals während der Nacht auf Montag sechs Verkehrsunfälle mit zwei Verletzten und erheblichem Sachschaden ereigneten. Am Montag bestand zunächst noch auf einigen höher gelegenen Straßen Kettenpflicht für Schwerfahrzeuge. Für die Großglockner-Hochalpenstraße wurde nach den Schneefällen vom Wochenende am Montag die endgültige Wintersperre ausgerufen.
In den frühen Morgenstunden waren rund 6.000 Kärntner Haushalte ohne Strom. Grund dafür waren auf Leitungen gefallene Bäume. Betroffen waren vor allem die südlichen Landesteile. Zu Mittag war der Großteil der Schäden von Kelag-Technikern aber wieder behoben. Bis zum Abend rechnete man mit dem vollständigen Herstellen der Versorgung.
In der Gemeinde Himmelberg stürzten drei Bäume auf einen Pkw. Der 36 Jahre alte Lenker blieb unverletzt, am Fahrzeug entstand Totalschaden. Zudem kam es auf mehreren Straßen wegen der schneeglatten Fahrbahn zu Unfällen mit Blechschaden. Aber auch der ORF war von dem Wintereinbruch betroffen. Die Senderanlage am Dobratsch fiel in der Früh für eine Stunde total aus.
Der Wintereinbruch beschäftigte auch die Vorarlberger Einsatzkräfte: Der ÖAMTC zählte am Wochenende und am Montag rund 600 Pannenhilfe-Einsätze. Die Feuerwehren mussten mehrfach ausrücken, um vom Schnee geknickte Bäume von den Straßen zu räumen. Auf den höher gelegenen Straßen wurde für Pkws Winterausrüstung empfohlen, am Arlberg galt für Lkws weiter Schneekettenpflicht.
In Niederösterreich gab es bis zu 20 Zentimeter Neuschnee. Die größten Mengen gab es laut Landespressedienst im Most- und im Industrieviertel. Die Asfinag stand im Osten Österreichs mit etwa 100 Pflügen und Streufahrzeugen im Einsatz. Aufgrund noch fehlender Winterbereifung blieben vor allem auf Steigungsstrecken wie dem Wechsel auf der Südautobahn (A2) einige Fahrzeuge hängen. Örtliche Feuerwehren oder - wie auf der Außenringautobahn (A21) - Abschleppunternehmen sorgten dafür, dass die Strecken so schnell wie möglich wieder frei gemacht wurden, berichtete die Asfinag.
Auf der Richtungsfahrbahn Graz der Südautobahn (A2) bei Wiener Neustadt kollidierten am Montag in den frühen Morgenstunden im Schneetreiben ein Pkw und ein laut Feuerwehr zum Glück leerer Gefahrengut-Lkw. Verletzte waren nicht zu beklagen.
Auch in den tiefer gelegenen Regionen der Steiermark gab es insgesamt mehr als 160 Einsätze der Freiwilligen Feuerwehren. Großteils mussten durch die Schneelast umgefallene Bäume weggeräumt werden. Der Schwerpunkt war in der Süd-, der Ost- und der Weststeiermark zu verzeichnen. Im obersteirischen Altaussee kam ein mit 25 Tonnen Gipskartonplatten beladener Sattelschlepper von der schneeglatten Fahrbahn ab. Die aufwendige Bergeaktion dauerte die halbe Nacht. Verletzt wurde niemand.
Wenige Einsätze gab es auf burgenländischen Straßen, dennoch mussten hängen gebliebene Fahrzeug geborgen und umgestürzte Bäume von den Straßen entfernt werden, hieß es aus der Landessicherheitszentrale Burgenland (LSZ). Montagvormittag mussten Helfer bei Markt St. Martin ausrücken. Drei Lkws waren hängen geblieben und mussten geborgen werden.
Kaum Verkehrsprobleme gab es in Tirol. Die Autobahnen waren salznass, gesperrt waren die Silvretta-Hochalpenstraße (Bezirk Landeck), das Timmelsjoch (Bezirk Imst) und in Südtirol das Stilfserjoch. Für zwei höher gelegene Verkehrsverbindungen bestand am Montagvormittag Kettenpflicht: die Arlbergpassstraße (Bezirk Landeck) und die Bundesstraße von Gerlos (Bezirk Schwaz) in Richtung Salzburg.
Das Chaos in Wien blieb aus: Rund fünf Zentimetern Neuschnee brachte die Menschen nicht wirklich in Bedrängnis. Größere Behinderungen auf den Straßen gab es nicht. Das dürfte unter anderem daran liegen, dass der Schnee im innerstädtischen Bereich gleich wieder verschwand. Staus gab es in erster Linie auf den Stadtautobahnen. Der Winterdienst der MA 48 rückte jedenfalls zum ersten Großeinsatz aus. (APA, 29.10.2012)
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... sondern mit Hirn zu tun. Wenn ich z.b. Winterreifen kaufe, dann meist im Juli oder August. Grund ist der Preis. Der Markt versteht in dem Augenblich den Preis hochzutreiben, sobald die Nachfrage steigt. Aber welcher "Trottel" fragt schon im Juli nach Winterreifen.
Im Endeffekt sind unsere Nationaldeppen diejenigen die für gleiches Produkt um 80- 200 % dann mehr bezahlen. Will Ihnen ja nicht unterstellen dass Sie zu dieser Gruppe gehören... verdächtig macht es aber schon. Trotzdem - Unschuldsvermutung.
Schönen Winter noch
PS. In Tirol wohnend lasse ich mich ab 10. Oktober mit Sicherheit von keinem Schneefall "überraschen"
Meine hochhackigen kirschroten Overknees weigerten sich bei diesem Wetter meine zierliche Figur zur Arbeit zu tragen. Ergo lies ich die Arbeit kommen.
Er ist vorhin gegangen, sehr beeindruckt von meinen Skills, befriedigt würde banal klingen.
Die Overknees zog ich aus als er bei der Zigarette danach war.
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