Leitbörsen in Fernost schließen überwiegend schwächer

29. Oktober 2012, 12:11
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Durchwachsene Unternehmenszahlen belasten

Tokio - Die Leitbörsen in Fernost haben am Montag überwiegend mit Kursverlusten tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio gab geringfügig um 3,72 Zähler oder 0,04 Prozent auf 8.929,34 Punkte nach. Der Hang Seng Index in Hongkong fiel um 34,52 Zähler (minus 0,16 Prozent) auf 21.511,05 Einheiten.

Sydney gegen den Trend leicht im Plus

Der Shanghai Composite verlor 7,27 Punkte oder 0,35 Prozent auf 2.058,94 Punkte und der FTSE Straits Times Index schloss in Singapur bei 3.029,61 Zählern mit einem Minus von 27,90 Punkten oder 0,91 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney stieg gegen den Trend leicht um 3,1 Zähler oder 0,07 Prozent auf 4.499,40 Einheiten.

Marktexperten verwiesen zur Begründung auf durchwachsene Unternehmenszahlen. Zudem fielen die Handelsumsätze unterdurchschnittlich aus, nachdem bekannt wurde, dass die US-Börsen am Montag wegen des Hurrikans "Sandy" geschlossen bleiben.

In Tokio sorgte eine Gewinnwarnung bei Honda für Kursverluste von fast fünf Prozent. Auch die Titel der Mitbewerber Toyota und Nissan erlitten recht deutliche Kursabschläge. NTT DoCoMo büßten nach einer Gewinnwarnung des Mobilfunkanbieters sechs Prozent ein und fielen damit ans Nikkei-Ende.

Die Aktien von Sumitomo Mitsui Financial (SMFG) gewannen hingegen 0,8 Prozent, nachdem die Bank mitgeteilt hatte, sie werde wahrscheinlich im ersten Geschäftshalbjahr mit ihrem Gewinn die eigenen Ziele übertreffen.

An der Börse in Hongkong sorgten starke Zahlen von China Petroleum & Chemical Corp (Sinopec) bei den Aktien des Ölunternehmens für klare Kursgewinne. China Petroleum kletterten 2,87 Prozent auf 8,25 Hongkong Dollar. Petrochina zogen um 2,09 Prozent auf 10,76 Hongkong Dollar an.

Immobilienwerte mussten hingegen an Terrain abgeben. So rutschten Henderson Land um 6,41 Prozent ins Minus und Sino Land büßten 6,4 Prozent ein. In Hongkong wurde erstmals eine Steuer für ausländische Immobilienkäufer eingeführt um eine Immobilienblase zu verhindern, hieß es von Marktbeobachtern.

Der südkoreanische Kospi zeigte sich prozentual unverändert bei 1.891,52 Punkten. LG Display schafften jedoch einen knapp achtprozentigen Kurssprung, nachdem der Hersteller von Flüssigkristall-Bildschirmen erstmals seit mehr als einem Jahr wieder einen Quartalsgewinn berichtet hatte. (APA, 29.10.2012)

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