Feminismus und Frauenquote: Frauenpower

Gastkommentar | Richard Schütze
29. Oktober 2012, 09:10

Die Barrikaden der rabiat-feministischen Streitkultur werden vermodern. An ihre Stelle treten muss die Akzeptanz der menschlichen Natur in ihrer Ausprägung als eigenständige Frauen und selbstbewusste Männer. Quoten sind dann überflüssig

Demnächst wird sie 70 Jahre alt. Als Ikone des deutschen Feminismus beansprucht Alice Schwarzer auch weiterhin die intellektuelle Lufthoheit im Geschlechterkampf. Von ihrer Lehrmeisterin Simone de Beauvoir hatte sie deren aufklärerisch-antikapitalistische Klassenkampfideologie der 60er-Jahre in ein Täter-Opfer-Schema überführt, demzufolge die Männer in einem dominant patriarchalischen System die Frauen systematisch und umfassend ausbeuten. In den Auseinandersetzungen um das Verbot und die Strafbarkeit von Abtreibungen vermengten sich dann sehr berechtigte Anliegen der Frauen mit existenziellen Fragen des Lebensrechts, die auch aufgrund der fortschreitenden medizinisch-technischen Entwicklung immer noch aktuell sind.

Über Schwarzer aber wird die Zeit ebenso hinweggehen wie über die diesjährige Adorno-Preisträgerin Judith Butler. Die amerikanische Philosophin sieht die geschlechtliche Identität von Menschen als Mann und Frau vornehmlich als ein historisch-kulturelles und soziologisch-gesellschaftliches Konstrukt an, das mit einer umfassenden Gender-Politik im Sinne einer Nivellierung der Unterschiede und biologischen oder auch psychisch-seelischen Geschlechtsspezifika von Männern und Frauen zu verändern sei. Mitunter rabiate Vorgaben eines totalen Gender-Mainstreamings haben dabei zu einer ideologischen Borniertheit geführt, die den berechtigten Interessen von Frauen und Männern gleichermaßen zuwiderläuft.

Veränderung der Unternehmenskultur über bloße Kosmetik hinaus

Ein Beispiel dafür ist der Vorstoß der luxemburgischen EU-Justizkommissarin Viviane Reding, die in Europa bis zum Jahr 2020 eine gesetzlich verankerte Quote mit einem Frauenanteil von 40 Prozent in den Aufsichtsgremien von börsennotierten Unternehmen durchsetzen wollte. Öffentliche Arbeitgeber sollten gar schon 2018 diese "Zwangsquote" erfüllen müssen. Bei Verstößen gegen diese Regelung sollten die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union Sanktionen wie Bußgelder, den Entzug von Subventionen oder den Ausschluss von öffentlichen Auftragsvergaben festlegen. Da machten dann selbst die Damen in der EU-Kommission nicht mehr mit.

Die rabiate Luxemburgerin bekommt nun zwecks Gesichtswahrung eine zweite Chance; bis Mitte November soll sie einen neuen Entwurf vorlegen. Wenn sie gut beraten ist, kann sie auf den Vorschlag der immer noch unterschätzten und zum Teil auch überheblich bemitleideten deutschen Familienministerin Kristina Schröder zurückgreifen. Die 35-jährige Christdemokratin agiert im Umgang mit den Medien nicht immer souverän und geschickt, hat aber bei der auch vonseiten des Piper-Verlags recht unglücklich arrangierten Präsentation ihres gemeinsam mit Caroline Waldeck verfassten Buches "Danke, emanzipiert sind wir selber! Abschied vom Diktat der Rollenbilder" echte Steherqualitäten im Shitstorm der öffentlich inszenierten Entrüstung bewiesen.

Schröder votiert für ein Flexi-Quotenmodell, bei dem die privaten und öffentlichen Unternehmen bis 2018 sich selbst eine Zielmarke für den Einzug von Frauen in Aufsichtsräte und auch in die Vorstände von börsennotierten oder mitbestimmten Großunternehmen geben sollen. Diese Selbstverpflichtung hat für die gegenüber aller Regulierung und staatlichen Intervention skeptisch eingestellten und eher abgeneigten Unternehmen den Charme, dass sie sich selbst das Tempo der beabsichtigten Veränderungen entsprechend den Rahmenbedingungen in der jeweiligen Branche und entsprechend der Situation in den Betrieben vorgeben können. Da die Unternehmen gehalten wären, ihre Quotenziele zu veröffentlichen, würde die so hergestellte Transparenz zu einer Sensibilisierung des Managements und einer Veränderung der Unternehmenskultur über bloße Kosmetik hinaus führen und im Wettbewerb mit den Konkurrenten am Meinungsmarkt öffentlichen Druck im Hinblick auf die Erfüllung der selbst gesteckten Ziele erzeugen.

Top down würde sich auch die Einstellung mancher Männer im Mittelbau der Unternehmen verändern; die Unternehmen würden auf Dauer für Frauen auf allen Führungsebenen wohl ebenso durchlässig werden wie für Männer, die auch heutzutage noch mit einem signifikant höheren Anteil als Frauen Karrierestufen überspringen.

Davon berichten mit vielen Beispielen die Autorinnen Kyra ter Horn und Anja Theurer in ihrem frechen Buch "Die große Gleichberechtigungslüge - Chefin sucht Chefsessel", die auch die immer noch existierende unterschiedliche Honorierung von Männern und Frauen für die gleiche Tätigkeit mit einem durchschnittlichen Verdienstunterschied von 23 Prozent anprangern. Auch wird es Frauen gerade hierzulande schwer gemacht, Kinder, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Vorneweg müssten sich die Medien und Meinungsmacher an die Brust schlagen; während in den USA die hochschwangere Marissa Mayer Vorstandschefin von Yahoo werden konnte und sein durfte, werden Kinder in deutschen Medien durchweg als ein schwerwiegendes Karriererisiko wahrgenommen. Da wundert es wenig, dass hierzulande 74 Prozent der Frauen in Führungspositionen keine Kinder in ihrem Haushalt haben und Publizistinnen mit 1,2 dicht gefolgt von Geschäftsführerinnen mit 1,01 Kindern am Ende der Skala der berufstätigen Frauen rangieren (Mikrozensus 2009 / Martin Bujard, Wiesbaden 2012).

Die Barrikaden der rabiat-feministischen Streitkultur vermodern

Dagegen wollte die siebenfache Mutter und Bundesarbeits- und Sozialministerin Ursula von der Leyen forscher zu Werke gehen. Die Amtsvorgängerin von Kristina Schröder votierte vehement für eine Zwangsquotenregelung mit einem 30-prozentigen Frauenanteil bei der Besetzung von Aufsichtsräten. Die Männer in den Vorständen der DAX-Unternehmen wären dabei aber weiter unter sich geblieben. Denn derzeit sind im Durchschnitt nur 6 Prozent der Vorstände in Deutschland weiblich, während in den Aufsichtsräten durchschnittlich schon 19,4 Prozent Frauen sitzen, bei einigen Unternehmen wie Beiersdorf gar schon beachtliche 33,3 Prozent. Das Quotenzwangsmodell aber kann aus arbeitsrechtlichen Erwägungen gar nicht auf die Besetzung von Vorständen erweitert werden, während das Schröder'sche Flexi-Modell nach Prüfung führender Rechtsgelehrter verfassungsrechtlich unbedenklich ist.

Selbst wenn einzelne Unternehmen mit Tricks wie einer Einbeziehung von Frauen in Führungspositionen in ihren ausländischen Gesellschaften in die Quotenberechnung oder einer Umwidmung von bisherigen Middle-Management- in Top-Management-Positionen eine kosmetische Quotenerreichung vortäuschen wollten, werden sie sich auf Dauer einer sinnvollen Veränderung der Einstellungen und einer Einbeziehung der Frauenpower nicht verschließen können.

Ebenso werden die Barrikaden der rabiat-feministischen Streitkultur langsam vermodern und einer Akzeptanz der Realitäten der menschlichen Natur in ihrer Ausprägung als selbstbewusste Männer und eigenständige Frauen weichen. Mittelfristig wird es Geschlechter- statt Frauenquoten geben müssen, die auch den Männern neue Lebensoptionen zum Beispiel als Väter eröffnen, sodass sie nicht mehr vorwiegend auf eine berufliche Karriere fixiert sein müssen, sondern auch als verantwortliche Erzieher und im sozialen Dienst an der Gesellschaft als "normal" akzeptiert werden. Schlussendlich kann auf eine Quote dann ganz verzichtet werden, wenn wir über die unglaublich neue und erschütternde Erkenntnis des ehemaligen Chefs der Deutschen Bank, Josef Ackermann, nur noch milde lächeln, dass mit Frauen ja auch alles "farbiger" und "schöner" wird. (Richard Schütze, derStandard.at, 29.10.2012)

Richard Schütze, The European, ist Geschäftsführer der Berliner Politik- und Kommunikationsberatung Richard Schütze Consult.

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als dieses Sammelsurium antifeministischer Stammtischargumente ist die Frage, warum der Standard es ueberhaupt noetig hat, unter der Rubrik "The European" systematisch mit einem Verlag zu kooperieren, dessen Geschaeftsziel ausdruecklich und wenig journalistisch
•Werbung
•Events
•Consulting
•Publishing
ist. (Siehe http://www.theeuropean.de/geflechte... er-verlag)

Der Artikel hat vollkommen recht: Faszinierend, wie man an den Ursachen vorbei polemisieren kann

Bei keiner anderen Frage wird derartige unehrliche Symptombekämpfung betrieben wie bei "Gender"-Kram und den anderen im Artikel angesprochenen Verirrungen.

Wenn man etwas ändern muss, dann muss man die URSACHEN finden und ändern und nicht an den Symptomen herumdoktern. Dh keine Quote, keine Doktoratsstipendien, keine frauenbevorzugenden "Genderbeauftragten" - sonden den Frauen klipp und klar sagen "wer jahrelang zu hause sitzt oder Teilzeit arbeitet oder als Frisörin etc, verdient wenig und kriegt wenig Pension".

Man kann sich nur selbst ändern und nicht andere. Studiert was ordentliches, arbeitet gleich viel - dann wirds auch was mit gleichem Gehalt.

Die Chancen sind gleich - wenn ihr sie nicht nutzt, können wir nichts dafür!

Gleiche Chancen?

Als Frau muss ich mich entscheiden, Kinder oder Karriere.
Als Mann kann ich einfach so beides haben ...

Sie können auch beides haben. Sie müssen aber arbeiten gehen und nicht jahrelang zuhause herumsitzen. Genau wie Männer - gleiche Chancen eben. Wenn Sie mehr arbeiten, etwas ordentliches gelernt haben und gut verdienen, dann kann evtl auch Ihr Mann endlich einen Gang zurück schalten und hat vielleicht auch etwas von seinen Kindern, anstatt laufend den Ernährer im Hamsterrad spielen zu müssen.

sie haben eh recht gleiche chancen, die ebenfalls nutzen, dann sinds schwer ersetzbar, also keine kinder, es sei denn der mann kümmert sich auch drum und "hat" nicht nur "etwas von seinen kindern", dann hat er allerdings auch (neben der betreuungsarbeit) das problem der karrierechancen, denn wenns ausfallen is nix mit der karriere

Das Problem ist, dass die meisten Frauen noch immer einen finanziell/sozial stärkeren Partner suchen - ergo arbeiten Männer mehr, um ihre Chancen zu erhöhen.
Wie gesagt ist das Mehrarbeiten der Männer hier nur Symptom, frau müsste dir Ursache bei sich selbst bekämpfen, wollte sie hier tatsächlich etwas ändern.

lösung: keine kinder

gern geschehen.

schröder als vorbild für die gleichberechtigung...

...einfach nur LOL. ich sag nur herdprämie. und ständig alice schwarzer aus dem hut zu ziehen, ist ebenso daneben. was auch immer sie früher getan hat, heute ist sie einfach nur noch eine witzfigur. und dann auch noch die 23% gehaltsunterschied für "gleiche tätigkeit" - mir kommt das kotzen.

ist es so schwierig, einen artikel mit FAKTEN zum thema zu verfassen? meine güte, bringt doch einfach eine zusammenfassung davon....

http://doku.iab.de/discussio... dp0405.pdf

....und ein statistik über die (nicht) vorhandene kinderbetreuung und deren qualität. und wenn man ganz wagemutig sein wwill, einen vergleich mit ein skandinavischen land.

also ich halte es da mit der deutschen sozialministerin von der Leyen:

die hat sich die letzten jahre in ruhe angesehen, ob und wie schnell es mit einer "selbstverpflichtung" in der wirtschaft iS frauenquote weitergeht - und verlangt nun die einführung einer verpflichtenden frauenquote in unternehmensvorständen:

weil unternehmen mit gemischten vorständen in allen belangen besser dastehen. Trotzdem findet der ausstieg aus der männerherrlichkeit nur unter druck von außen in annehmbarer zeit statt, beim momentanen "frewilligen" tempo bräuchte es an die 200 jahre. Logisch. Die männer wollen halt ihre pfründe und wohl dotierten posten nicht so gern teilen (wer will das schon) - auch wenn sie wissen, dass die shareholder davon profitieren würden.

200 jahre oder mehr - sorry. SO viel geduld habe ich nicht.

Das ist schlicht und einfach nicht wahr.

Wo sind Ihre Quellen für diese Behauptung? Und zwar ernstzunehmende und nicht bloßes Wiederkäuen von dem, was andere herbei fantasiert haben.

Schauen Sie nach Norwegen mit den verpflichtenden Quoten in Aufsichtsräten - die haben durch die Bank zu schlechterer Performance geführt: http://webuser.bus.umich.edu/adittmar/... .05.20.pdf

Abgesehen davon wäre es ein Scheineffekt, selbst wenn es so aussehe: Erfolgreiche Firmen können sich einfach eher leisten, Quotenspielchen zu spielen - nicht umgekehrt.

Würde das stimmen, was Sie behaupten, wären erfolgsorientierte Unternehmen sofort dabei - sind sie aber nicht, weil es nicht wahr ist.

Eine ganz technokratische Beobachtung ohne Bewertung: unsere Gesellschaftsform ist so wenig erfolgreich

wie ein Wirtschaftsunternehmen, das nachhaltig Verluste macht. Zu wenige Kinder für den Fortbestand. Wir tun so wie voll coole Leute in einer total modernen Firma, super corporate identity, gecoacht, gegendert, modernstes outfit, alles super im Zeitgeist - aber jedes Jahr Verluste. Geht nicht auf Dauer. Hingegen die altmodische Konkurrenz - nichts mit modern und Zeitgeist, aber ständig wachsender Marktanteil, höhere Einnahmen als Ausgaben. Ich stelle nur ganz trocken fest, dass das islamische Gesellschaftsmodell unter uns ständig wächst. Es ist das Gegenteil von feministisch. Bitte das nur als objektive Beobachtung zu verstehen. Aber sollten wir nicht Ursachen untersuchen? Schlüsse ziehen? Was halten wir von einem Arzt, der immer mehr vom selben Medikament verschreibt und der Patient wird immer kränker? Von einem Mechaniker, der immer an derselben Komponente schraubt, aber die Maschine will nicht laufen?

Der neue Liberalismus. Früher hat das bedeutet, dass der Staat sich möglichst wenig einzumischen habe. Der Staat habe keine Kriterien wir Religion, Geschlecht usw. zu machen.

Privat ist aber privat.
Wir schaffen es in Europa nicht einmal Gender-Ausgewogene Parlamente und Regierungen zu haben, die selben wollen aber nun den Privaten Firmen vorschreiben, wie viele Frauen wo zu sitzen haben.
Meines Erachtens ist hier die Befugnis weit überschritten.
Der Staat muss ein Regelwerk schaffen, dass es Frauen ermöglicht, an die Spitze zu kommen.
Er kann auch versuchen zu einem Umdenken in der Männerwelt beizutragen.
Er muss dafür sorgen, dass Männer und Frauen für die gleiche Arbeit das gleiche bekommen - falls es hier wirklich noch einen Unterschied gibt.
Aber dann kommt er, nach meinem Geschmack an seine legitimen Grenzen.
Quoten im Privatsektor sind unsinnig und äußerst illiberal.

Meines Erachtens ist hier die Befugnis weit überschritten.

faktum ist, dass unter den jetztigen bedingungen die frauen/paare keine nbock mehr auf kinder haben. eine geburtenrate von 1,4 bedeutet eine reduktion der bevölkerung innerhalb von 80 jahren um über 30 %. ich seh da schon den bedarf, dass der staat eingreift. dass allerdings quoten alleine ganz sicher nicht helfen werden, sollte auch klar sein. aber in österreich verbeisst man sich am liebsten in das kontroversiellste thema, anstatt dinge wie kinderbetreuung und väterkarenz zu diskutieren. denn dann kann man trefflich über die quote streiten und muss sonst nichts ändern.

Das Problem sehe ich wohl - aber ich denke nicht

dass es durch weitere Zwänge zu lösen ist.
Ja, Kinderbetreuung ist ein wesentlicher Punkt.
Hier kann der Staat viel machen.
Auch Väterkarenz ist an sich eine gute Idee.
Aber auch hier sollte das ohne Zwang ablaufen.
In einer mündigen Gesellschaft, der die entsprechenden Rahmenbedingungen geboten werden, sollten Erwachsene selbst entscheiden, was Sie tun wollen. innerhalb der Rahmenmöglichkeiten.
Auch Paare müssen das hinkriegen.
Der Staat ist für die Rahmenbedingungen und gewisse Lenkungsmechanismen da.
Nicht für Bevormundung.
Kontroversiell sind hier viele Punkte.
Aber Kontroversen sind nichts Schlechtes, solange sie mit Argumenten und nicht mit Polemik und/oder Parteipolitik/Klientelpolitik geführt werden.

3x "rabiat" in einem Artikel? Herr Schütze muß sich ja ganz schön fürchten vor den bösen Weibsbildern.

furcht vor rabiaten weibsbildern haben männer schon. das stimmt. deswegen sind diese rabiatperlen dann auch single, meist kinderlos und verbittert.

man sieht es ja auch hier im forum:

eine handvoll frauen pöbelt wie von sinnen und macht einen irren wind, sodaß man vergessen könnte, daß es eben nur eine handvoll sind.
gut, daß sich dieser unsinn fortpflanzungstechnisch von selbst erledigt und damit die bahn frei wird für ideologisch unbelastete und sinnvolle diskussionen, die leider jahrzehnte nicht möglich waren.

Was hier gerade noch geht, politisch verfolgt, ist ihr Hinweis auf das Fortpflanzungsthema.

Was aber nicht mehr geht, ist die gedankliche Verknüpfung zum Wachstum der patriarchalen islamischen Gesellschaft unter uns, während die feministische eingeht. Klar, dass auch andere Faktoren mitspielen, wie der hedonistische Materialismus. Aber auch dieser entspricht nicht dem Islam. Massiv unbequeme Gedanken.

das selbe kann man über die männer sagen ;)

Barrikaden vermodern?

So schleisssig wie die Sprache dieses Artikels (die vermodernden Barrikaden) ist auch ihr Inhalt. Warum druckt der standard, der sich rühmt, eine Qualitätszeitung zu sein, einen derartigen Schmarren ab???

"Der Tod ist die beste Erfindung der Natur: Er schafft Platz für Neues." (St.Jobs) :

A. Schwarzer (70 ledig kinderlos) / Cohn-Benditt (geb 1945 Vater) / Robert Schindel (geb 1944 kinderlos) / E. Jelinek (geb 1946 kiderlos) / J. Fischer (geb 1948 / versuchte s MidlifeCrisis mit e 27 J Jüngeren zu meistern) --- Die Reihe ließe sich fortsetzen. Der Nachwuchs jener 68erInnen, mit lehnt die verkorksten Ideen ihrer Eltern ab, diejengen, die aus SelbstverwirklichungsEgoismus allein alt und frustriert sind, werden von den Nachgeborenen nicht einmal wahrgenommen und konnten nicht mal ihre Gene weitergeben.H C"est la vie! "Forever Young!" Der Schlachtruf der 68er ist spätestens seit dem Dylan-Konzert v Papst Joh.Paul 1997 tot.. Wenigstens haben jene durch die Erfindung v Viagra noch die Illusion davon, auch wenns eine süße Lüge ist.

"...unterschiedliche Honorierung von Männern und Frauen für die gleiche Tätigkeit mit einem durchschnittlichen Verdienstunterschied von 23 Prozent anprangern. "

naja, wir machen fortschritte, früher wurden uns frech 40% vorgelogen. übrigens, auch zwischen männern sind diese gehaltsunterschiede durchaus üblich, es geht nämlich nicht nur um die gleiche tätigkeit laut dienstvertrag. leider, so einfach ist die welt eben nicht.

Unsinn...

weil den Idioten von Unternehmer zeigen sie mir der lieber fast 25% mehr bezahlt für dieselbe Leistung

mei, liab, der herr schütze

glaubt immer noch, daß es doch irgendwann mal was bringen würde, wenn sich die industrie eine "selbstverpflichtung" auferlegt...

bestimmt glaubt er auch an die zahnfee und den osterhasen. und natürlich daran, daß einer der größten blindgänger in der an solchen ohnehin nicht gerade armen deutschen bundesregierung "immer noch unterschätzt" ist, nur weil sie eingebildet genug ist, um einen shitstorm locker zu ignorieren

Natürlich glaubt er nicht daran . Aber wie bei den anderen "freiwilligen Selbstverpflichtungen" wird dadurch erreicht, dass sich genau nichts ändert

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