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Berlin - Ein Einsatz der Berliner Polizei gegen protestierende Flüchtlinge am Brandenburger Tor sorgt für Diskussionen. In der Nacht auf Sonntag mussten etwa 14 Demonstranten erneut wärmende Decken, Isomatten, Wärmflaschen und Regenschirme abgeben - Polizisten beschlagnahmten die Sachen, wie eine Sprecherin bestätigte.
Die Flüchtlinge werden vor dem Brandenburger Tor geduldet. Zelte, Schlafsäcke oder Isomatten dürfen sie jedoch nicht mitbringen, sonst verstoßen sie gegen das Versammlungsgesetz. Ans Aufgeben denken die Demonstranten, die am Mittwoch in einen Hungerstreik getreten waren, nach eigenen Angaben nicht: "Wir bleiben, bis die Politiker unsere Situation verbessern", sagte ein Sprecher am Sonntag.
In sozialen Netzwerken wurde das Vorgehen der Polizei heftig diskutiert. Der Berliner Piraten-Abgeordnete Oliver Höfinghoff beklagte sich über den Einsatz der Beamten und twitterte: "Es ist so grotesk, hungernde, frierende Menschen zwischen Wannen, Adlon und Stretchlimos zu sehen. Und Desinteresse."
Die Polizei war bereits in den Nächten zuvor gegen die Flüchtlinge vorgegangen. Dabei soll es auch zu Beleidigungen und Handgreiflichkeiten gekommen sein. Die Flüchtlinge waren Anfang Oktober nach einem 600-Kilometer-Protestmarsch in Berlin angekommen. Sie fordern Zugang zum Arbeitsmarkt sowie die Abschaffung von Sammelunterkünften und der Residenzpflicht für Asylbewerber. (APA, 28.10.2012)
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Hungernde Menschen auf Isomatten - sowas fällt in Berlin nicht weiter auf. Da wären die Flüchtlinge glatt als Einheimische durchgegangen, und niemand hätte ihnen die Wärmflasche weggenommen. Aber "Zugang zum Arbeitsmarkt" fordern - auf eine so absurde Idee würde kein normaler Berliner kommen.
Küchenhelfer (Wien) und Rasenmäher (bis Vorarlberg) sonst Rechte hätten und eine höhere Einstufung (Geld) verlangen. Die Gastronomie nimmt sie auch gerne zum Putzen. Ich kenne ein paar, die werden in Floridsdorf als Erntehelfer abgeholt.
Was glauben sie wieviel Schurkenunternehmer schon auf superbillige Arbeitskräfte warten. Denen man sogar den Lohn vorenthalten kann weil sie evtl bald wieder abgeschoben werden.
Darum:
Asylant (echter, wirklich verfolgter): darf arbeiten
Asywerber: bekommt alles vom Staat, darf nicht arbeiten. Wenn sich herausstellt, es liegt kein Asylgrund vor-> Rückführen
wenn sie Asylwerbern - um die handelt es sich - die sofortige Erlaubnis geben zu arbeiten, eine Arbeitseinwanderungsschiene eröffnen.
Flug nach Europa - beim Aussteigen ASYL rufen - 6 Monate arbeiten - und dann wieder nach Hause.
Das wäre gerade ausbeuterischen Unternehmen recht
Wird kein Asyl gewährt, wäre es grotesk wenn sie davor arbeiten dürften.
Danach sind sie anerkannt und haben in der Theorie sowieso die "gleichen" Rechte.
Was das Problem hierorts und auch in Deutschland sein dürfte sind einfach nur die langen Verfahren.
Das ist für alle Seiten idiotisch.
Sie können traumatisiert sein (müssen es zwar nicht, Menschen gehen mit Gefahr und Elend eben unterschiedlich um), aber warum sollte sie das davon abhalten, ein normales Leben zu führen? Darf jemand, der Leid erfahren hat, ab dem Zeitpunkt nur mehr dahinvegetieren (so wie Asylsuchende es vielerorts müssen)?
Und außerdem: was spricht dagegen, dass diese Menschen ein produktiver Teil der Gesellschaft sein wollen? Wenn sie uns "auf den Taschen liegen", beschweren sich die Leute, und wenn sie ihren Unterhalt selber verdienen wollen, beschweren sie sich auch.
flüchtlinge, deren antrag auf asyl anerkannt wurde, dürfen ja arbeiten.
asylwerber - dh personen mit laufendem, also noch nicht abgeschlossenen asylverfahren- deshalb nicht, weil asyl nichts mit arbeitsmigration zu tun hat. bei asyl geht es um schutz vor verfolgung und krieg.
es gibt vernünftige gründe, warum asylWERBER nicht arbeiten dürfen. und der mehr als angespannte arbeitsmarkt mit mehreren mio hartz4 bezieherInnen und 1€-jobbern in deutschland ist nur einer davon. die asylbehörden würden vermutlich mit anträgen von leuten überlastet, die auf die asylschiene ausweichen, da sie über den "normalen" zuwanderungsweg kaum oder keine chancen hätten. das wäre zum nachteil all jener personen, die wirklich asyl brauchen (verfahrensstau etc)
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