Österreichs Piraten wählten neuen Bundesvorstand und Geschäftsführung

28. Oktober 2012, 15:47
  • Im April hielten die österreichischen Piraten ihre Bundesgeneralversammlung ab.
    foto: apa/pfarrhofer

    Im April hielten die österreichischen Piraten ihre Bundesgeneralversammlung ab.

Fünfköpfiges Vorstandsteam: Rodrigo Jorquera wiedergewählt; Christopher Clay mit der meisten Zustimmung

Wien/Graz - Die Österreichische Piratenpartei hat am Sonntag in Graz ihren fünfköpfigen Bundesvorstand sowie eine neue Bundesgeschäftsführung gewählt. An Bord des Piratenschiffs sind vier Vorstände neu, Rodrigo Jorquera (33) wurde wiedergewählt. Die Geschäftsführung ist mit Daniel Gruss (26), Florian Salmhofer (28), beide aus der Steiermark, sowie Rene Dyma (46) aus Wien und Albert Gugerell (48) aus Niederösterreich komplett neu aufgestellt worden. Letzterer wurde mit 78 Prozent Zustimmung zum "Schatzmeister" auserkoren.

Die neuen Piraten im Vorstand sind neben dem Wiener Jorquera - er bekam 77,4 Prozent Zustimmung - nun auch Marlies Wawra (42) aus Niederösterreich mit 78,6 Prozent, Christopher Clay (28) und Lukas Daniel Klausner (25), beide aus Wien mit 85,7 bzw. 69 Prozent, sowie Andre Igler (60) aus Kärnten mit 51,2 Prozent Zustimmung.

"Schluss mit Korruption"

Erstgereihter Clay meinte nach der zweitägigen Bundesgeneralversammlung: "Das Ziel ist klar: Jetzt überzeugen wir die Menschen, dass wir es mit unseren großen Projekten ernst meinen. Schluss mit der Korruption - für echte Demokratie, freies Wissen und selbstbestimmte Menschen." Bereits am Samstag hatten sich die Piraten ohne Gegenstimme für eine Kandidatur unter der Bezeichnung "Pirat" bei den Nationalratswahlen 2013 ausgesprochen.

Obwohl in ihrem zweistufigen Wahlverfahren nach der sogenannten Schulze-Methode eine Reihung zustande gekommen sei, bedeute das nicht, dass Clay mit der meisten Zustimmung automatisch auch der Spitzenkandidat für die Nationalratswahl 2013 sein werde, erklärte Philip Pacanda, Chef der steirischen Piraten. Alle fünf Bundesvorstände seien gleichberechtigt. Ähnliches gelte für die Geschäftsführung, der "Schatzmeister" habe jedoch umfassendere Aufgaben als die anderen Geschäftsführer. (APA, 28.10.2012)

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11 Postings
Die Piraten

sind nicht nur eine neue Partei, sie sind vor allem eine neue demokratische Idee!

Hach ... diese Tischflagge ...

Die stammt von irgendeiner anderen Veranstaltung. Das Bild ist alt und war schon mal im Standard zu sehen.

4 Leute

Warum braucht man 4 Leute als Bundesgeschäftführer ?

So riesengroß ist die Piratenpartei nun wohl auch wieder nicht.

Viele engagierte Piraten arbeiten Vollzeit und leisten in ihrer Freizeit sehr viel wertvolle Arbeit für die Piratenpartei - völlig umsonst. Die Aufgaben sind mannigfaltig und nur in einem guten Team zu bewältigen.

weil wir alle berufstätig sind, familie haben und die offenen baustellen gross sind. ausserdem sind so etwaige ausfälle leichter kompensieren.

im gegensatz zu den analogparteien arbeitet die geschäftsführung bei den piraten ehrenamtlich!
also wird die arbeit aufgeteilt.

Mindestens 4-Augen-Prinzip ...

und viele Aufgaben in der BGF:

- Mitgliederverwaltung
- Buchhaltung
- Geschäfte
- Spenden
- Sitzungen
- LO-Orgas
- ...

Damit jeder ein Gschaftl hat und sich

keiner benachteiligt fühlt.

im prinzip haben sie recht.die aufgaben sind so vielfältig das sie aufgeteilt werden müssen.

jetzt gehts los!

die piraten - klarmachen zum ändern!

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