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Mit 800.000 Unique Usern gehört netdoktor.at zu den meist besuchten Online-Gesundheitsportalen Österreichs. Und zwar eines, das jetzt den Besitzer wechselt. Wie das Magazin Trend berichtet, hat der hinter der Gratiszeitung "Heute" stehende AHHV-Verlag die Plattform vollständig übernommen.
Bislang stand netdoktor.at im Besitz des Gründers Christian Mate (60 Prozent) und der Telekom Austria. Bei AHHV versteht man den Kauf als Teil einer "Digital-Offensive", wie Geschäftsführerin Eva Dichand - die über eine Privatstiftung auch Haupteigentümerin ist - gegenüber dem Trend betont.
In diese "Offensive" sollen dieses und nächstes Jahr rund 10 Millionen Euro fließen. Entsprechend soll kommendes Jahr auch noch ein weiteres Portal ähnlicher Größe erworben werden. Zudem will Dichand ein "Digitales Labor" als Experimentierwerkstätte für neue Produkte in ihrem Haus etablieren. An neuen Printprodukten habe sie derzeit hingegen kein Interesse, wie die "Heute"-Chefin betont. (red, derStandard.at, 28.10.12)
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Über Medizin-Seiten im Internet kann man unterschiedliche Meinungen haben; mit der Übernahme von Netdoktor durch den Verlag der Heute-Zeitung kann man die Seite wohl endgültig als minderwertig bezeichnen. Mehr noch steht zu befürchten, dass durch Falschinformationen (Heute ist nicht gerade durch korrekte Informationen bekannt) gefährliche Aussagen getätigt werden.
Ich mach das so: erster Schritt Internet, zweiter Schritt Arzt. Und es hat sich schon ein paar Mal herausgestellt, dass die Uni schon recht lang her ist und sich das Praxiswissen (beim Hausarzt) in begrenztem Rahmen bewegt. Wenn man dann konkrete Fragen zu Infos aus dem Netz stellt, kann das – einen aufgeschlossenen Arzt vorausgesetzt – schon zu einer exakteren Behandlung bzw. einer genaueren Analyse des Problems führen.
Die Infos aus dem Netz zu 100% für bare Münze zu nehmen ist natürlich nicht der richtige Ansatz.
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