Schrotkugel schlug in Salzburg knapp neben Jugendzimmer ein

27. Oktober 2012, 16:54

Einschuss nur 30 Zentimeter neben Balkontüre, hinter der Sohn des Hausbesitzers saß - Treibjagd ganz in der Nähe

Bürmoos - Der Einschuss einer Schrotkugel nur 30 Zentimeter neben seiner Balkontüre hat einem Jugendlichen in Bürmoos (Flachgau) einen gehörigen Schrecken eingejagt. Er saß am Samstagvormittag in seinem Zimmer hinter der Balkontüre vor einem Computer, als die Kugel mit drei Millimeter Durchmesser in die Fassade des Einfamilienhauses einschlug. Die Polizei vermutet, dass die Kugel von dem Gewehr eines Jägers stammt.

Treibjad im benachtbarten Waldstück

Zum Zeitpunkt des Einschlages war eine Treibjagd im benachbarten Waldstück im Gange. Vorerst stand nicht fest, ob es sich um einen "Abpraller" oder um einen direkten Schuss gehandelt hat. Der Einschuss im Obergeschoß des Hauses stamme "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" von einem Gewehr eines Jägers, informierte die Pressestelle der Polizei. Die Ermittlungen laufen. Verletzt wurde niemand.

Die Beamten hätten bereits Kontakt mit dem Jagdleiter aufgenommen, erklärte Polizeisprecher Michael Rausch. Es werde versucht, den Schützen ausfindig zu machen. Die Schrotkugel lag auf dem Deckel einer Truhe, die auf dem Balkon stand. Die Ermittler sicherten die Spuren und nahmen die aufgefundene Kugel unter die Lupe.

Erhoben wird auch, ob die Kugel das Glas der Balkontüre durchbrechen hätte können und den Sohn des 43-jährigen Hausbesitzers dann womöglich getroffen hätte. Der Vater des Burschen hatte die Exekutive gegen 9.45 Uhr über den Einschuss informiert. Die Polizei wird eine Anzeige wegen Gefährdung der körperlichen Sicherheit an die Staatsanwaltschaft weiterleiten. (APA, 27.10.2012)

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Eine Schrotgarbe besteht aus vielen einzelnen Schrotkugeln

bei einem "direkten Schuss" müssten daher auch mehrere davon herumliegen. Bei 3mm Schrot beträgt die "Gefährdungsdistanz" 300m (was auch den jagdlichen Vorschriften bezüglich der erlaubten Schussrichtungen entspricht), allerdings ist dann die Auftreffenergie der Schrote marginal und ein Durchschuss einer Glasscheibe ausgeschlossen.

Jäger sind so ziemliche das Übelste, was dieses Land je hervorgebracht hat.

Ist Blei endlich

verboten? Stahl wär doch viel gescheiter und weniger schädlich für die Umwelt...

Bei Stahlschrot ist die Gellerfahr (Abpraller) noch grösser da härter.

im prinzip haben sie recht, eisen ist allerdings auch leichte als blei und bringt damit weniger auftreffenergie.

die haben absolut keine ahnung vom ökosystem wald.

sobald der mensch in dieses ökosystem eingreift (das tut er duch die bewirtschaftung des waldes), muss er auch dessen population regulieren.
wenn sie die jagd in mitteleuropa abschaffen wollen, müssen sie die waldbewirtschaftung ebenfalls beenden.
folgen: unser holzbedarf wird durch "raubtierbewirtschaftung" der wälder in osteuropa und tropenwälder gestillt, holz fällt als heizgut weg - mehr kohle- und atomstrombedarf in mitteleuropa und und und ...
wenn sie etwas ändern wollen, müssen sie die jagdpraxis mehrerer jäger unter stärkere aufsicht stellen - alles andere ist zwecklos.

super aufstellung, kraut und rüben auf einen haufen.
wo sind eingentlich "menschan als autofahreropfer", "menschen als opfer von tennisspielern", menschen als opfer von linkshändern" ...

Danke für den link.
Vorfälle wie diese zeigen: Jäger passen nicht ins 21. Jht

http://ooe.orf.at/news/stor... s/2556069/

Fernanalyse:

Einzelne Schrotkugeln sind ungewöhnlich wenn auch nicht unmöglich.
Wenn in der Gegend häufiger Treibjadgen gemacht werden dann findet man sicher auch entsprechend viele dieser Kugeln.
Die könnte man ja dann für so eine Geschichte benutzen.
Wobei ich dem Hausbesitzer nichts unterstellen will.
Ich würde es vielleicht ähnlich machen.
Manche Jäger sind Psychopathen und gehörten weggesperrt.

Und was regt als nächstes auf ein von einem autoreifen aufgewirbelter stein ? Ist doch lächerlich alles

schusswaffengebrauch

von lizenzmoerdern in der naehe von wohnhaeusern ist ein offizialdelikt und ich bin froh darueber das ihre meinung dazu ein schxxx wert ist, her dutzendnicks. der ausfuehrende wird sicher von seinen mittaetern geschuetzt.
hallo staatsanwaltschaft, nichts mit dem 278er?

Zwischendurch Luft holen nicht vergessen.

Jäger sind einfach das Letzte! Diese Deppen braucht niemand!

eine einzelne

Schrot"kugel" schlägt erst ein, dann liegt sie auf dem Deckel einer Truhe .. komisch

da muss das CSI ran, die Schrot"kugel" genau analysieren und mit den Schrotflinten der beteiligten Jäger abgleichen, wäre doch gelacht, wenn die Spuren auf der Schrotkugel nicht einer Flinte zugeordnet werden könnte; CSI Bürmoos kann das sicher ..

Da sind doch sicher noch Fingerabdrücke und DNA drauf. Hoffentlich hat niemand die Spuren verunreinigt.

Einschuss oder einfach nur am Deckel einer Truhe gelegen?

Ich Tippe auf Jagdgegner die keine Ahnung von der Materie haben und den Jägern eins Auswischen wollen.

Na Servas, Sie haben aber schwer einen an der Waffel...

Ah, OK!
Und auf den Neonaziaufmärschen sind in Wirklichkeit Asylanten inkognito unterwegs, die der FPÖ schaden wollen.
Du bist ein geniales Kerlchen.

oiso - um kein gegner der jagd zu sein...

...muss man echt fan vom heinzl sein....

apa-latein

Ja genau, so stellt sich das die Jagdlobby vor.....

Wie man sich doch das Leben schönlügen kann!

man muss sich gar nichts schön lügen. wenn man nach oben schießt, dann kommt die (schrot)kugel auch wieder nach unten. das kann, abhängig vom schusswinkel recht weit weg vom abschuss sein. die kugel fällt dann aber eigenltich nur mehr herunter. bei schweren projektilen kann das noch durchaus gefährlich sein, bei einer 3 mm schrotkugel wird da aber kaum was passieren.

Herbstliches Szenario

Habe in den sechziger/siebziger-Jahren am Land gewohnt und im Herbst waren die Schrotkugerln ständiger Gast im Hof, auf den Dächern hörte man sie runter kullern. Ist nichts weiter passiert all die Jahre.

es gibt doch noch menschen mit hausverstand!

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