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Brüssel/Berlin/Ankara - EU-Erweiterungskommissar Stefan Füle hat vor dem Deutschland-Besuch des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan dafür plädiert, den Beitrittsverhandlungen mit der Türkei neuen Schwung zu geben. Die Entwicklungen etwa in Syrien zeigten "die wichtige Rolle der Türkei für die europäische Außenpolitik und die Energiesicherheit", schreibt Füle in einem Beitrag für die Berliner "tageszeitung" (taz/Wochenendausgabe).
Die EU müsse der Maßstab für den Reformprozess in der Türkei bleiben. "Es ist im Interesse der Türkei und der EU, dass die Beitrittsverhandlungen neuen Schwung bekommen - um die Türkei auf dem Weg zu einem modernen, säkularen Staat zu unterstützen, der sich für Demokratie, europäische Werte und Menschenrechte einsetzt", so Füle. Erdogan kommt an diesem Dienstag zu einem zweitägigen Besuch nach Berlin.
Der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir warf Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Guido Westerwelle (FDP) vor, "mit ihrer Verzögerungstaktik zum Stocken der offiziellen Beitrittsverhandlungen beigetragen" zu haben. Die Eurokrise und die Spannungen im Nahen Osten zeigten aber, dass eine demokratische, wirtschaftlich aufstrebende Türkei mit einer europäisch ausgerichteten Außen- und Sicherheitspolitik ein wertvolles Mitglied der EU sein könne, schreibt Özdemir in einem Gastbeitrag für die "taz".(APA, 27.10.2012)
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Alles Dinge auf die ich in Europa bestens verzichten kann.
Anders ausgedrückt: 80% + der österreichischen Bevölkerung will die Türkei nicht in der EU. damit ist die Debatte auch schon abschliessend erledigt.
In den meisten anderen EU Staaten schaut's ähnlich aus.
"Wir Europäer sollten das erste Halbjahr 2013 nutzen und mit den Verhandlungen über weitere Kapitel beginnen", sagte er der "Saarbrücker Zeitung": "Sonst kann es uns leicht passieren, dass wir bald mehr Interesse an der Türkei haben als die Türkei an uns".
Der FDP-Politiker hob hervor, das Land am Bosporus habe im vergangenen Jahrzehnt eine "atemberaubende Erfolgsgeschichte" geschrieben. Auch in deutschen Diplomatenkreise wurde zuletzt des Öfteren auf die wachsende Bedeutung der Türkei als Drehkreuz internationaler Energierouten und als attraktiver Markt für europäische Unternehmen verwiesen.
"Wohin uns das letztendlich führt, werden wir sehen, aber wir schulden der Türkei faire und respektvolle Verhandlungen", ergänzte er.
wenn sie neuen Schwung fordern - auch der Öst. Aussenmin. ist in diese Kategorie einzureihen - den Problemhaufen EU noch größer zu machen, zeugt davon, dass über die Köpfe der Bevölkerung hinweg entschieden wird! Spindelegger hat die BRD-Kanzlerin kritisiert, weil sie für einen Aufnahmestopp der EU ist!
Der Erweiterungswahn hat uns vor Augen geführt, wohin dies führt!
Was hat die Mitgliedschaft d.Türkei mit den Entwicklungen in Syrien, dazu sind die nationalen Regierungen da und nicht eine lahme EU, die nur für sozialen, wirtschaftl. und kulturellen künftigen Zündstoff produziert!
erdogan will keinen säkulären staat. nicht einmal die alewiten (ca. 20% der bevölkerung) sind als religionsgemeinschaft anerkannt.
kritiker an der sunnitischen politischen praxis werden eingesperrt usw.
ich bin für die fortführung der verhandlungen, die wünsche der europäer nach einer "säkulären" türkei werden aber nicht in erfüllung gehen, es geht genau in die entgegengesetzte richtung, verhandlungen hin oder her.
dass erdogan und seine partei noch immer mit "liberalisierung" in zusammenhang gebracht werden ist mir schleierhaft.
erdogan hat die europäische unterstützung dazu verwandt, die position der islamisten zu stärken und ein gigantisches wirtschaftsimperium zusammen mit den mehrheitlich anatolischen anhängern zu errichten. in istanb
wieso soll die EU neuen Schwung geben wenn die Türkei blockiert...obwohl Erdogan zuhause die Mehrheit hat und das Militär mittlerweile kontrolliert gehen die Reformen nur schleppend bzw. garnicht weiter, nur Wirtschaftlich...naja auch nur durch die Investitionen anderer Länder (anbei jemand sollte sich mal das private Vermögen von Erdogan ansehen, soviel kann der garnicht auf legale weise verdienen), es gibt keine Ausrede mehr warum Probleme mit Menschenrechten immer noch ungelöst bleiben, und wenn die Türken Zypern nicht anerkennen sollten wir die ganze Türkei nicht anerkennen, die EU ist da viel zu passiv
Die Türkei ist für die EU absolut unwichtig, jedoch ist es umgekehrt ganz anders.
Wartet doch die Türkei auf einen dummen (die EU), welcher ihre unterentwickelten Gebiete aufbaut und das vor allem bezahlt.
Die Türkei wäre dann das zweite EU Land, das sich an keinerlei Menschenrechte zu halten braucht?
So wie die Benes-Dekrete weiterbestehen, wird die Türkei wohl auch weiterhin Missionierung und den Neubau von Kirchen verbieten…
Fakt ist und bleibt, die österreichische Partei die einem Beitritt zustimmt, wird nie wieder eine Rolle in Österreich spielen.
Bis auf die laute Minderheit der Gutmen***en, will die Mehrheit die Türkei nicht in der EU wer ein EU Land nicht anerkennt, hat auch mit dem Betteln um Aufnahme aufzuhören…
alphabetisierung (%)
gr 97,2
tk 90,8
durschn. bildungsdauer bei 25 jährigen
gr 10,1
tk 6,5
gesundheitsausgaben % bip
gr 5,8
tk 3,4
lebenserwartung
gr 79,9
tk 74
muttersterblichkeit /000
gr 2
tk 23
kindersterblichkeit
gr 3
tk 20
weibl. abgeordnete für 1 mann
gr 0,21
tk 0,1
wirtschaftsleistung / kopf 2011, $, ppp
gr 26.480
tk 11.209
entwicklungsindex (je höher desto besser)
gr 0,861 (rang 29), 1980: 0,720
tk 0,699 (rang 92, hinter zb peru)
conclusio: wachstum der tk (das ja von der hohen inflation aufgefressen werden) täuscht nur den unwissenden darüber hinweg, dass sie in fast allen entwicklungsindikatoren abgeschlagen ist.
und: freilich sind die schulden gering, wenn die ausgaben für soziales, gesundheit, bildung etc. niedrig sind
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