Google-Mitarbeiter vergisst Nexus 4 Prototyp in einer Bar

  • Wired hat besser gezahlt als Google und veröffentlicht nun Fotos des Nexus 4
    screenshot: wired

    Wired hat besser gezahlt als Google und veröffentlicht nun Fotos des Nexus 4

Erinnerungen an den Prototypen des iPhone 4 werden wach

Es geschah vor etwas über zwei Jahren, als ein Apple-Mitarbeiter den Prototypen eines iPhone 4 in einer Bar in San Francisco vergessen hat. Monate, bevor das Gerät der Öffentlichkeit präsentiert wurde, kursierten erste Meldungen und Fotos des Geräts im Internet. Damals hat das Tech-Medium Gizmodo Bilder des iPhones veröffentlicht, was dazu führte, dass das Medium lange Zeit von Apple ignoriert wurde und zu keiner einzigen Veranstaltung eingeladen wurde.

Kontakt mit Google

Etwa zwei Jahre später widerfährt dem Nexus 4 ein ähnliches Schicksal: Wie Wired und The Verge berichten, hat ein Barkeeper im "500 Club" in San Francisco im September ein Smartphone gefunden, das mit einem Google-Logo und einem Sticker mit dem Slogan "Not for sale" versehen war. Der Barkeeper, Jamin Barton, zeigte das Smartphone seinem Freund "Dave", dessen Nachname nicht bekannt ist und der das Gerät als Googles neuestes Nexus identifizierte. Dave kontaktierte Google, um von dem Fund zu berichten. Laut Daves Angabe hat der Suchmaschinen-Riese Dave aber damit gedroht, ihn als Mittäter eines Verbrechens zu entlarven. Daraufhin wurde der junge Mann wütend und erzählte einigen Freunden von dem Telefonat, das er angeblich mit Brian Katz, dem Investigations & Intelligence Manager, führte.

Smartphone gegen Schweigen

Dave gab das vermeintliche Nexus-Gerät Google am 20. September in einer Nacht- und Nebelaktion zurück, die damit begann, dass Katz seine Identität gegenüber Dave beweisen musste, indem er die 24-Stunden-Security-Hotline von Google anrief. Tage später wurden allerdings neue Leaks zum Nexus 4 veröffentlicht - der WebStandard berichtete. Im Gegenzug bot Google dem Barkeeper-Freund ein neues Smartphone an, bat diesen jedoch um Stillschweigen. Doch das Gerät um 300 US-Dollar reizte den Mann anscheinend nicht so sehr wie die Gage, die ihm Wired für die Fotos bezahlte. (red, derStandard.at, 27.10.2012)

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