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Nach den Enthüllungen der "New York Times" über das Vermögen der Familie von Chinas Regierungschef Wen Jiabao haben die chinesischen Behörden weitreichende Maßnahmen zur Zensur des Internets getroffen. Die Webseite der US-Zeitung war am Samstag in China weiter unzugänglich und alle Kommentare in Internetforen zu dem Artikel wurden umgehend gelöscht. Auf dem Kurznachrichtendienst Sina Weibo waren Suchen mit den Worten "Wen Jiabao" und "New York Times" gesperrt.
"Nur ein kleiner Teil der chinesischen Internetnutzer wird von diesem Artikel erfahren", sagte der auf die chinesische Politik spezialisierte Sinologe Willy Lam der Nachrichtenagentur AFP. Er schätzte die Zahl der Nutzer, die von dem Artikel wüssten, auf fünf bis zehn Prozent. Laut Lam war bereits einiges über das Vermögen von Wens Sohn und Frau in China bekannt, doch enthalte der Artikel neue Zahlen und bisher unbekannte Beweise.
Die "New York Times" hatte am Freitag berichtet, die Familie Wens besitze Beteiligungen in Höhe von 2,7 Milliarden Dollar (2,1 Milliarden Euro) an Firmen im Banken-, Tourismus- und Telekommunikationssektor. Die Zeitung beruft sich auf eine Auswertung von Unternehmens- und Börsenmitteilungen zwischen 1992 und 2012. Dem Bericht zufolge verfügt Wen selbst über keine Beteiligungen, genannt werden aber unter anderem seine Mutter, seine Frau, sein Sohn und seine Tochter.
Der Bericht steht dem Bild Wens entgegen, ein bescheidener Staatsdiener zu sein, der streng gegen Korruption und Günstlingswirtschaft in der Volksrepublik vorgeht. Die Enthüllungen sind besonders brisant, da in wenigen Tagen der 18. Kongress der Kommunistischen Partei Chinas beginnt, bei dem Wen Jiabao und Präsident Hu Jintao die Führung an die nächste Generation übergeben wollen.(APA, 27.10.2012)
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Es wird nicht mehr all zu lange dauern, wird es auch im ach so freien Westen, Blockierung von unliebsamen Sites geben - schon alleine wegen der Terrorismusbekämpfung und so ...
Dann wenn einige das bisherige politische und wirtschaftliche System nicht mehr haben wollen, oder unbequeme Fragen stellen oder Missstände aufdecken wollen - z.B. Nahrungsmittel, Tierschutz, Umweltskandale etc - wird man es sehen.
ich glaub nicht dass sich der europäer oder amerikaner das gefallen lassen würd.
in china hingegen funktioniert sowas, man braucht ja nur deren death penalties ansehen und kommt schnell zum schluss, dass china ausschlieszlich ihr system mit einem angst mechanismus stabilisiert. was nun china versucht ist plan B zu blockieren. dennoch, wird plan B in china umgesetzt werden. mal sehn was stärker ist die new york times (information) oder ein system das sehr in die jahre gekommen ist. ich setzte auf die new york times. was nun sinnvoll wäre, jegliche medien mit brisanten stories zu bombadieren. also alles werden die armen menschen von dort, wohl nicht zensurieren wollen. somit könnte man china isolieren und das system zu fall bringen.
Naja also aus shangahi aus konnte ich am flughafen vorgestern noch die NYT seite aufrufen..
Man braucht zwar ein kleines mozilla "update" aber die chinesen wissen sich da zu helfen.
Wenn einer aus china aus die NYT homepage unbedingt aufrufen will kann er das auch.
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