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vergrößern 476x337Für Haushaltsbuchführung gibt es zahlreiche Apps. Einige sind auf die Basics beschränkt, andere bieten eine schier unendliche Zahl an Features - und einen hohen Preis.
Bis sich eine relevante Masse an Menschen getraut hat, Online-Banking tagtäglich zu verwenden, sind einige Jahre vergangen. Mit dem Online-Banking sind auch neue Probleme wie Phishing aufgetaucht, die User skeptisch gegenüber Bezahlvorgängen via Browser machten. Dass sich viele dann von der gewohnten Desktop-Umgebung verabschieden und Banking auch am Smartphone durchführen sollen, wird mit einer gesunden Skepsis betrachtet. Doch es gibt auch die Möglichkeit, seine Finanzen im Überblick zu behalten, ohne gleich der Bank Auskunft darüber zu geben, dass man drei Mal täglich sein Konto überprüft. Haushaltsbücher klingen altmodisch, aber sie sind immer noch der beste Weg, um zu erkennen, wofür am meisten Geld ausgegeben wird. In der Hektik des Alltags merkt man nämlich nicht immer, dass man Ausgaben zu Gewohnheiten macht, die sich wie ein blinder Fleck in der Persönlichkeit manifestieren. Wir haben Apps getestet, die im täglichen Kampf um den Euro eine kleine Hilfe darstellen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Apps, die sich als Finanzhelfer verstehen. Viele sind jedoch völlig unübersichtlich, teilweise etwas kompliziert und manche einfach nur zu teuer.
Mit dieser App kann man ganz einfach eintragen, welche Ein- und Ausgaben man hat. Geld, das aus der Arbeit kommt, wird gutgeschrieben und Ausgaben können mit Tags versehen werden. In einer Übersicht sieht man dann, wofür man wieviel Geld ausgegeben hat. Wiederholende Ereignisse, wie der Abzug der Miete oder Versicherungen, die man monatlich bezahlt, können als Vorlage eingestellt werden, sodass sie automatisch im Budget berücksichtigt werden. In der kostenlosen Variante können nur 20 Buchungen monatlich eingetippt werden. MoneyControl Pro kostet 1,79 und kann unlimitiert verwendet werden.

Vom Stil her ähnlich wie die Notizen-App in iOS, kümmert sich SmartBudget ebenfalls um eine Übersicht des Budgets. Hier können gleich mehrere Konten angelegt werden, dessen Ein- und Ausgaben immer mit Tags versehen werden können. Bei jeder Eingabe kann angegeben werden, ob sich das Ereignis wiederholt. Die App ist mit 35 Transaktionen monatlich kostenlos. Wer sie darüber hinaus verwenden möchte, muss 2,69 Euro bezahlen.

Auch für Android gibt es zahlreiche Finanz-Apps. Budget Book scheint auf den ersten Blick zwar etwas Komplizierter, ist aber von den Einstellungen etwas ausführlicher. Für jede Ausgabe kann beispielsweise optional ein Beleg eingescannt bzw. fotografiert werden. Statistiken anhand einer Tortengrafik zeigen die Verteilung der Ausgaben an. Nach 50 Buchungen muss die App für eine Weiterverwendung gekauft werden. Sie kostet 1,49 Euro.

Wer lieber eine abgespeckte und einfache Darstellung hat, wird mit Fast Expanse Tracker vermutlich glücklich werden. Hier gibt es nicht allzuviele Funktionen, die wichtigsten sind jedoch vorhanden: Das Eintragen von Ein- und Ausgaben, das Speichern von Favoriten und das Exportieren der Daten. Auch diese App ist kostenlos in Google Play verfügbar.

(iw, derStandard.at, 27.10.2012)
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schön war ja ne android-app die automatisch registriert was vom konto/der kreditkarte abgeht... also quasi vollen zugriff auf meine finanzen hätte... verwende immer wieder solche tools, aber habe oft nicht am abend die energie die ein- und ausgänge zu notieren
Es führt sich eben alles zusammen, ich nutz mein Handy mittlerweile zu vielem vom online banking angefangen bis hin zu nützlichen apps wie dem paysafecard store finder und der Kamera an Stelle Nummer 1 - und Bank, zu der geh ich nur wenn ich persönliche Betreuung brauche.
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