Mit Apps und Kacheln ins Touch-Zeitalter: Windows 8 im Test

Die vorinstallierte App-Suite ist durchdacht und umfangreich, für Desktop-User gibt es aber kaum Gründe für den Umstieg

Windows 8 ist da. Drei Jahre nach Windows 7 will Microsoft beweisen, dass man nicht nur erfolgreiche Desktop-Plattformen machen kann, sondern auch reif für die Post-PC-Ära ist. Smartphones boomen seit Mitte des letzten Jahrzehntes, auch Tablets erobern den Alltag. Ultramobile Rechner und Hybridgeräte erobern den Markt.

Letztes Update vor dem Start

Viel hat sich zwischen der letzten Version des Betriebssystems, der quasi fertigen RTM-Ausgabe, und dem finalen Produkt nicht geändert. Ein größeres Update hat Microsoft noch eingestreut, die Verbesserungen in Sachen Energieeffizienz, Treibersupport und Performance sind für den User nicht sichtbar. Die letzte ästhetisch wahrnehmbare Änderung, die mit dem RTM-Status eingeführt wurde, waren ohnehin die Tattoos für das Startmenü.

Hier ist alles beim Alten. Obwohl sich viele User gegenüber der Forcierung des einst "Metro" genannten Startbildschirms kritisch gezeigt hatten, hat Microsoft diese durchgezogen und den Desktop reduziert - etwa durch die ebenfalls nicht gerade unumstrittene Herausnahme des Start-Buttons. Positiv zu vermerken ist die flotte Installation und Einrichtung des Systems. Nach subjektiver Einschätzung ist das System nach dem Start des Rechners (Testunterlage war ein Samsung Slate) auch deutlich schneller einsatzbereit als seine Vorgänger.

Krieg der Welten

Windows 8 will gleichermaßen Desktop- wie Touchwelt bedienen und reibt sich, obwohl die Touchumgebung insgesamt durchdacht und die Live Tiles ein durchaus innovatives Konzept sind - im Alltag an der unsauberen und nicht vollständig gezogenen Trennung zwischen beiden auf. So landet man als Desktopuser nicht selten am neuen Startbildschirm, der eben nicht für die Bedienung mit der Maus geschaffen wurde.

Umgekehrt wird es etwa Tabletnutzer wenig Freude machen, beim Ändern von erweiterten Systemeinstellungen oder dem Aufruf eines Hilfedokuments aus der fingerfreundlichen Umgebung auf den Desktop geworfen zu werden. Alleine der Versuch, die Regionseinstellungen zu ändern, wird damit zum nervtötenden Unterfangen - selbst auf einem 12-Zoll-Slate. Ausgesprochen gut umgesetzte Features wie die Charms-Bar mit ihrer App-übergreifenden Suchfunktion und dem Schnellzugriff auf Sharing-Funktionen und Systemeinstellungen machen die Inkonsistenzen aber nicht wett.

Office 2013

Am Rande sei hier auch Office 2013 erwähnt. Microsoft hat seiner neuesten Bürosuites touchfreundliche Einstiegsseiten spendiert, was de facto das Öffnen bestimmter Dateien und Vorlagen erleichtert. Geht es aber ans Eingemachte, dem Erstellen und Bearbeiten, schauen Touchuser in die Röhre. Nur ein Teil der zur Verfügung stehenden Werkzeuge wurde fingerfreundlich umgesetzt.

Das reicht für die Erstellung einfacher Texte und spartanischer Präsentationen nach Vorlage. Tabellenkalkulation lässt sich ohne Maus und Keyboard nicht sinnvoll bewältigen.  Gleiches gilt für erweiterte Textformatierung etc., deren Steuerelemente schlichtweg zu klein gehalten sind. Laut Microsoft eine bewusste Entscheidung, da man der Meinung ist, dass die Touchumgebung für die produktive Nutzung weniger relevant ist. Das Büropaket ist beim herkömmlichen Windows 8 nicht vorinstalliert.

Mehr Augenmerkt hat Microsoft auf die vorinstallierten Touch-Apps gelegt, denen vor dem Start noch eine Runde Updates spendiert wurden. Auf ihnen soll der weitere Fokus dieses Tests liegen.

Kontakte und Kommunikation

Windows 8 soll Social Networking und Kommunikation vereinfachen. Daher finden sich eine Messaging-App, ein Client für den eigenen Live-Account (mit dem auch andere Konten abgerufen werden können) sowie ein "People"-Hub auf dem System.

Der Mailclient ist übersichtlich gestaltet und erlaubt schnelles Lesen und Verfassen von Nachrichten "on the Go". Alle Grundfunktionen diesbezüglich sind schnell und flott erreichbar. Wichtige Nachrichten lassen sich bei Bedarf an das Startmenü anpinnen. Die Live-Kachel der Software zeigt die letzten eingegangenen Mails.

Das Programm schwächelt allerdings, wenn es um das Management von vielen E-Mails geht. Labels sucht man vergeblich, verschoben werden kann nur in die vorkonfigurierten Ordner. Abseits des Anpinnens ist keine Favorisierung von Nachrichten möglich. Hier gibt es eine Menge Spielraum, die Microsoft hätte nutzen können.

Einfacher Kalender, umfangreicher People Hub

Von eher rudimentärer Natur ist auch die Kalender-App. Ihre Konzeption ist einfach und übersichtlich, dementsprechend schnell geht die Bedienung von der Hand. Es mangelt allerdings am Feintuning. Termine lassen sich nicht per Drag & Drop auf andere Zeiten oder Tage verschieben, sondern nur durch das händische Ändern dieser Daten. Dafür lassen sich Erinnerungen setzen und Kontakte einladen. Das Live Tile zeigt die nächsten anstehenden Verpflichtungen.

Ausgefallener ist da schon der People-Hub. Dieser verbindet sich mit dem Live-Netzwerk, aber auch anderen Diensten wie Facebook und Twitter. Er bietet eine Übersicht aller Kontakte und aggregiert deren Updates in einem Feed. Dazu lassen sich Favoriten festlegen, Daten ergänzen und von dem Tool aus auch selbst Botschaften auf das Social Network der Wahl stellen. Auch wenn die Menüführung nicht hundertprozentig optimal scheint, ein gelungenes Programm als Anlaufstelle für Kontaktaufnahme.

Skype

Hier sei ein kleiner Exkurs auch "Skype for Windows 8" gewidmet. Der Messenger ist zwar nicht vorinstalliert, wird aber von Microsoft gepusht und kann mittlerweile unter anderem mit Usern des Live-Messengers kommunizieren. Unter der Ägide des neuen Firmenbesitzers aus Redmond wurde eine native Win8-App aus dem Boden gestampft, die optisch dementsprechend gestaltet wurde und in ihrem Aufbau etwas an die Android-Ausgabe erinnert.

Grundlegende Features wie (Video-)Telefonie und Chat sind da, andere fehlen. Vergeblich sucht man aktuell die Möglichkeit, Dateien zu verschicken sowie die Option, seinen Bildschirminhalt mit dem Gegenüber zu teilen. Wer das will, muss die kaum touch-geeignete Desktop-Ausgabe Skype 6.0 verwenden. Was außerdem sauer aufstößt ist, dass man beim erstmaligen Login nicht darum herumkommt, seinen Skypeaccount mit seinem Windows Live-Konto zusammenzuführen.

Nachrichten im Magazin-Look

Mit einer Reihe von Informationsprogrammen will Microsoft den User im Bilde über das Tagesgeschehen halten. Dabei war man durchaus ambitioniert, denn die mit dem Namen der Suchmaschine "Bing" gebrandete Suite teilt sich in Nachrichten, Sport und Wirtschaft auf.

Erstere liefert länderspezifische Quellen, wobei die Artikel in einer Magazin-artigen Übersicht präsentiert werden, die auf die jeweilige Webseite führen. Schön bebildert und vollständig aufbereitet ist nur die jeweilige, Agentur-basierte Bing-Nachrichtenauswahl. Leider fehlt eine gezielte Konfigurationsmöglichkeit, etwa die Auswahl, aus welchen Quellen man bedient werden möchte, und von welchen nicht.

Am Ball bleiben

Ähnlich sieht das bei der Finanzen-App aus. Neben Wirtschaftsnachrichten können hier Börsenkurse verschiedener Unternehmen an wichtigen Börsenstandorten mitverfolgt werden. Es ist möglich, Favoriten zu setzen, um diese besser im Auge zu behalten. Das gleiche Konzept verfolgt man mit der Sport-App, die sich in verschiedene Betätigungsfelder gliedert und bedeutendere Ligen wie etwa die höchste englische Fußball-Spielklasse Premier League nochmals gesondert behandelt.

Aus den wichtigen, nationalen Bewerben kann man Lieblingsmannschaften herauspicken, um deren Geschicke besser mitzuverfolgen. Die App liefert dazu schön aufbereitete Informationen zu Spielplan, Tabellen, Kader und vereinsinternen Statistiken, die freilich auch ligaweit abrufbar sind. Fazit: Gelungen.

Weltwetter

Nach dem gleichen Strickmuster konzipiert ist die Wetter-App. Neben dem eigenen Standort lassen sich Städte aus aller Welt in eine Favoritenliste platzieren, in der auch gleich übersichtlich die aktuelle Tageszeit und Wetterlage erkennbar ist. Dazu gibt es einen Klick weite mehr Details, darunter Stundenprognosen, historische Temperaturentwicklung oder etwa Satellitenbild-Animationen zur Niederschlagsentwicklung.

Karten und Reisen

Kurz abhandeln lässt sich die Karten-App, die auf Basis des guten Kartenmaterials von Microsoft, Nokia und anderen Partnern nicht nur einen Blick auf Satellitenbilder und Karten bietet, sondern auch einen einfachen Routenplaner enthält. Dieser berechnet Wege ausschließlich fürs Auto. In vielen Städten sind zudem Informationen über die Verkehrsdichte auf wichtigen Straßen einblendbar.

Komplementiert wird sie von einer Reise-App, die ihre Kachel mit schönen Bildern aus aller Welt bespielt und diverse Reiseziele in Bildern und kurzen Beschreibungen vorstellt. Dazu liefert Sehenswürdigkeiten, mögliche Unterkünfte und Points of Interest namentlich, gibt aber keine weiteren Details preis. Als kurze Ablenkung fürs Fernwweh oder erster Anhaltspunkt für weitere Urlaubsplanung durchaus brauchbar.

Spartanischer Reader

Ebenfalls an Bord und von der Sorte "ultraminimalistisch" ist das "Reader"-Tool, der das von Microsoft erfundene und kaum genutzte XPS-Format sowie PDF-Dateien öffnen kann. Neben Fullscreen-, Einseiten- und Zweiseiten-Ansicht beherrscht er die Suche im Fließtext von Dokumenten und erlaubt das Anlegen von Notizen, auch per Pen oder Finger. Auch Formulare können ausgefüllt werden.

Trotzdem eignet er sich kaum für mehr als das Ansehen kurzer Dokumente, denn für das Lesen eines E-Books fehlen Funktionen wie das Setzen von Lesezeichen. Einstellungen, wie manuell geänderte Bildrotation, merkt sich das Programm leider nicht.

Schöner, leerer App Store

Ein wichtiger Teil des neuen Windows-Ökosystems ist freilich sein Content. Microsoft bietet einen eigenen Store sowie Xbox Music und Xbox Videos. Extra für die Spieleauswahl existiert auch Xbox Games, dortige Angebote scheinen aber samt und sonders zurück in den Store zu führen, wenn man Unterhaltungssoftware herunterladen möchte.

In Sachen Inhalten kann sich Microsoft noch nicht mit Google, Apple oder Amazon messen. Insbesondere im App Store fällt das noch deutlich auf. Dort besteht die Top-Auswahl mancher Kategorien aus über 60 Apps, jene anderer wiederum nur aus einem Dutzend. Eine Gesamtzahl war nicht ermittelbar, allgemein bekannt ist aber, dass man der Konkurrenz doch noch deutlich nachhinkt. Ersichtlich wird das am Fehlen wichtiger Angebote.

So gibt es für YouTube zwar drei Apps von Drittherstellern (zwei davon sind kostenpflichtig, während die dritte nur mäßig bewertet wird), aber keine offizielle. Auch eine App für Facebook sucht man vergeblich und muss entweder zum Browser oder dem People Hub greifen. Der Shop selbst ist gut gestaltet und lädt zum Stöbern ein. Apps werden in Wort und Bild vorgestellt, auch auf die Auflistung der jeweils vom Programm verlangten Rechte wird nicht vergessen. Es sind auch Drittangebote integriert, die von der Store-Seite auf die Homepage des jeweiligen Anbieters verweisen.

Ansehnliche Medienauslage

Schön umgesetzt ist auch das virtuelle Schaufenster für Filme und Musik. Aus dem Musikangebot können viele Sachen kostenlos gestreamt werden (ab einem gewissen Volumen wird allerdings ein Xbox Music Pass fällig), entweder direkt per Künstlerauswahl oder über die "Smart DJ"-Funktion, deren Treffsicherheit in Sachen ähnlicher Musik subjektiv gesehen aber zu wünschen übrig lässt. Beschreibungen und Discographien der Musiker und Bands sind stilsicher integriert.

Bei Videos sind diese erwartungsgemäß durch die Beschreibungen der jeweiligen Filme ersetzt. Dazu empfiehlt der Shop thematisch ähnlich gelagerte Bewegtbild-Angebote. Diese können gekauft oder gemietet werden, letzteres in Form von Download oder Stream. Als Bezahlmethode werden aktuell nur Kreditkarten akzeptiert.

Browser

Das Web erkundet wird mit der zehnten Ausgabe des Internet Explorers. Microsoft hat aber mittlerweile den Auswahlbildschirm nachgereicht, auf welchem der User zwischen dem Produkt aus eigenem Hause und verschiedenen Alternativen (Chrome, Firefox, Maxthon, Opera) wählen kann.

Der touchoptimierte Internet Explorer erweist sich dabei als patente, flotte Software, die standardmäßig Menüelemte nur auf Wunsch einblendet. Die Menüführung ist durchdacht, Favoriten und die jüngste Surfhistorie sind mit einer Geste aufrufbar. Per Befehl kann eine aufgerufene Seite auch mit der Desktopausgabe des Browsers aufgerufen werden. Umgekehrt scheint dies nicht zu funktionieren.

In technischer Hinsicht ist der neue Microsoft-Browser der Konkurrenz allerdings unterlegen, wie Benchmarks zeigen. Zudem fehlt manches Feature, wie etwa WebGL.

Hochladen für Dummies

Last but not least soll auch ein Blick auf den SkyDrive-Client nicht ausbleibt. Wer von seinem Gerät sporadisch Dateien auf den Cloudspeicher hochlädt, von dort abruft oder freigibt, ist mit der Anwendung ausreichend bedient.

Ähnlich wie der Kalender weist sie eine Inkonsistenz in der Bedienung auf: Dateien, die nicht in einen bestimmten Ordner hochgeladen werden (der dafür erst geöffnet werden muss), lassen sich nicht einfach in einen solchen ziehen, sondern werden per Befehl aus der Menüleiste verschoben. Auf erweiterte Funktionen wird verzichtet.

Was fehlt

Trotz des ordentlichen Umfangs ist die App-Suite nicht vollständig. So fehlt einerseits ein Tool, um Dateien auch auf dem Touch-Weg per WiFi, NFC oder anderem Wege zu teilen. Hierfür gibt es mit "Share My Files" eine kostenlose Lösung im Store (nicht getestet). Ärgerlich wird es beim Dateimanager. Ein fingertaugliches Äquivalent zum Windows Explorer fehlt, im App-Shop scheint diesen Bedarf bisher nur ein Programm zu decken. Es heißt "File Manager" und kostet 1,19 Euro.

Solide Ausstattung

Was das Programm-Startpaket angeht, hat Microsoft seine Hausaufgaben gemacht. Zumindest, wenn man Windows 8 auf einem Gerät mit Touchscreen verwendet. Die Apps sind großteils gelungen. Wer sich klassich mit einer Maus oder einem Trackpad durch das System bewegt, wird - wie an der "Windows 8 UI" selbst - an den Programmen nur bedingt Freude haben.

Unter dieser Präambel kann das Gebotene dem vorinstallierten Programmangebot auf Android durchaus Paroli bieten und macht auch im Vergleich zu iOS keine schlechte Figur. Dort hat Apple mit seinem wesentlich älteren und ausgereifteren Dienstpaket die Nase aber doch noch spürbar vorne.

Schwere Aufgabe

Um Schritt halten oder gar aufholen zu können, braucht Microsoft dringend Marktanteile im Mobilsegment. Windows 8 hat, jedoch mit den erwähnten Einschränkungen, prinzipiell die Voraussetzungen dafür, gibt aber reinen Desktopusern im Gegenzug kaum Anlass für einen Wechsel. So gut gemeint das Hybridkonzept ist, es erweckt zu zu oft den Eindruck, nicht vollständig durchdacht und unfertig zu sein.

Hinzu kommt, dass für den Erfolg des Ökosystems auch ausschlaggebend ist, dass Windows RT seinem großen Bruder im für den Tablet-Bereich wichtigen Funktionsumfang nicht zu weit nachsteht und Windows Phone 8 ein merklicher Schritt nach vorne gelingt. Herausforderungen, an denen der Redmonder Konzern aller Wahrscheinlichkeit nach noch viel zu knabbern haben wird. (Georg Pichler, derStandard.at, 28.10.2012)

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Weitere Gründe für Desktop-User:

Viel schnellerer Systemstart, integrierter und mächtigerer Taskmanager, Firewall und Malware-Scanner sparen einem die ganzen Zusatz-Programme und machen den PC somit um einiges schneller (Hab mir lediglich Windows Firewall Control installiert, um bequemer Regeln zu erstellen). Das BS wird bei Problemen bei weitem nicht mehr so aufdringlich. Man bekommt sehr sinnvolle infos, falls bei einem Problem Feedback nötig ist. Ich komme immer wieder auf Kleingkeiten, die frühere Umstände elegant vereinfachen. Das Design find ich auch schöner - aber das ist halt Geschmackssache.

ich muss

sage ebenfalls: auf einem touch, ist es ja ganz toll. aber als desktop - maus user. no way. schön wäre ein schlankes und vor allem schnelles win desktop os only. ich brauch den ganz app/hub/social quatsch nicht. dann kann ich mir immer noch ein touch holen.

Auf dem Tablet kein Problem...

auf dem Desktop kein Bedarf.

für desktop ungeeignet

ein-programm-nimmt-den-ganzen-schirm-ein = altvatterische dos-denke. ist nur für tablettschirme sinnvoll, weil die halt für mehrfensterdarstellung zu klein sind (meist 10", 13" gibts derweil nur wenige).

zu metro wird man gezwungen. aus der konventionellen desktop-darstellung wird man immer wieder unvermutet herausgerissen, wenn z.b. auf systemsteuerung/benutzerkonten klickt, landet man unvermutet in der metro-ui. dauernd überraschungserlebnisse, die einen stressen.

die bedienung unter metro ist gewöhnungsbedürftig, verwirrend und in summe und weit langsamer als w7 (viele tastenkombinationen funktionieren nicht mehr) und am desktop ohne touchscreen sinnlos.

wie (fast) immer: mindestens aufs sp1 warten.... davor ists mist.

Das ist einfach nur falsch.

"aus der konventionellen desktop-darstellung wird man immer wieder unvermutet herausgerissen, wenn z.b. auf systemsteuerung/benutzerkonten klickt, landet man unvermutet in der metro-ui."

Nein, gerade getestet. Die Systemsteuerung ist wie in Windows 7, 100% ohne Metro. Nur wenn man in die Metro-Einstellungen geht, landet man (oh Wunder) in einer Metro-Oberfläche.

Wenn MS ein Update bringt mit dem man den Metro Autostart deaktivieren kann nehm ich es. Für den Desktop PC hat das ja echt keinen Sinn nach jedem einschalten Metro zu schließen.

Georg Pichler
02
4.11.2012, 13:16

Classic Shell hilft ;)

ich versteh nicht..

warum es keinen sinn machen sollte.

metro ist in dem sinn doch nur die startseite mit der sie alle nötigen apps öffnen können.
egal ob desktop-apps oder metro-apps.

es macht für mich weitaus mehr sinn als den computer im desktop-modus zu starten (außer im beruflichen umfeld).

ich wäre sogar bereit, Geld zu zahlen für diese Funktion. :D

Verstehe ich nicht ganz. Warum willst du Metro schließen wenn du doch alle Programme bzw. Apps von dort öffnen kannst?

Wer kann helfen?

Wie kann ich die Mail-App dazu bringen, meinen Tele2 Account als Absender zu verwenden?
Als neues Konto klappt nicht, weil Mail kein POP3 unterstützt.
Die "Umleitung" über outlook.com funzt ja, dort kann ich auch über Tele2 versenden und Mails an meine Tele2 Adresse kommen auch bei der Mail-App rein.
Nur bei Antworten bzw. neuer Mail wird immer mein live.at Account verwendet.
Zusammengefasst: Wie kann ich in der Mail-App ein Tele2 Konto anlegen, obwohl POP3 nicht unterstützt wird?

E-Mail-Alias geht noch nicht in der Mail-App

Und das ist das, was du eigentlich möchtest/brauchst.

Solange tele2 kein IMAP anbietet, kannst du über die Mail-App und deinen beschriebenen Umweg nur Mails empfangen bzw. von deiner live-Adresse antworten, aber nicht über deine tele2-Adresse. Das geht nur über outlook.com.

DANKE

für die überaus brauchbare Antwort! Mittlerweile läuft es für mich zufriedenstellend.

Kontoeinstellungen --> tele2Konto als Standard festlegen

Wie wär's wenn du Tele2 anjammern würdest, damit sie dir ein zeitgemäßes IMAP Konto bereitstellen?

Nehmen Sie ..

einfach Live-Mail aus den Windows-Essentials 2012.

Aber ja,

Live-Mail habe ich. Würde aber gerne alles in der Mail-App haben inklusive Benachrichtigung bei neuen Mails.
Benachrichtigt werde ich nur bei Mails, die an meinen live.at Account gerichtet sind.
Bei Tele2 gibt's kein IMAP, das ist das Problem.

Hab mein altes win XP auf Win 8 per Download um 30 € geupdatet.
-Man bekommt nur die 32 bit Version (Mein Fehler, merke vorher lesen), wollte aber 64bit.
-Man hat im gegensatz zu höheren Versionen nicht die Möglichkeit auf Datenträger zu brennen
- Die Installation mit übernahme der Benutzereinstellungen wurde mit einer nichtssagenden Fehlermeldung 3x abgebrochen. Die Auswertung der Log Files half auch nix.
- Neuinstallation funktionierte jedoch gut und Win 8 läuft sehr flüssig und rund.
- Win 8 verweigert mir aber den Zugriff auf meine alten Daten (windows.old)

Startmenü habe ich jedoch nachgerüstet.
Design zwischen Metro und Desktop ist optisch schon sehr unterschiedlich

Dennoch bisher positiv überrascht. 30€ sind OK

Georg Pichler
00
4.11.2012, 13:19

Windows.old ist meines Wissens auch nur dafür gedacht, zur Not das Upgrade rückgängig machen zu können, weniger als Dateibackup. Los werden Sie den Ordner über die Datenträgerbereinigung.

Den Windows8 download finden sie in einem versteckten Verzeichnis auf c:\
Diesen können sie auf eine DVD brennen oder auf eine externe Festplatte kopieren.

Von XP auf W8 o.O

sie sind ja mutig :D
habe garnicht gewusst dass das unterstützt wird.

ich würde nicht mal zwischen einer Windowsversion Update (Neuinstallation ist immer "sauberer"), aber die überspringen gleich 3 XP -> Vista -> 7 -> 8 ... da darf man nicht böse sein wenn es nicht funktioniert ..

Zumindest beim PC sehe ich keine künstliche Trennung sondern einfach nur ein erweitertes und um einiges schnelleres und umfangreicheres Startmenü das den Desktop entlastet. Die "Apps" lassen sich parallel zum Desktop anzeigen (nicht als Fenster sondern als festgelegter Teil des Bildschirms), was spätestens mit dem neuen Office ziemlich interessant werden wird.
Und die Zeit zum Booten zum herunterfahren ist wirklich enorm verkürzt worden.

Trotz meiner Skepsis habe ich Win8 (32bit) mal auf einem alten Vista Notebook aufgesetzt.
Muss zugeben, dass es mit Abstand das flotteste, friktionsfreie Windows von allen ist.
Audio Software, VST Plug Ins, externe Hardware Treiber etc. flutschen richtig.
Bin angenehm überrascht und vorsichtig begeistert.
Der etwas manirierte Design Spagat zwischen Kacheln und Desktop lässt sich da locker tolerieren, imho.

Einziger Nachteil, den ich für mich bis jetzt sehe, ist das alles in Vollbild ausgeführt wird. Außer man macht es über den Desktop, aber dann kann man bei Win7 bleiben und sich selbst die 30 Euro sparen.

Selbst dann spricht die verbesserte Geschwindigkeit für W8

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