"Lockout" wird fortgesetzt

Liga sagte bis 30. November alle Spiele ab - Damit schon mehr als ein Viertel der Partien gestrichen

New York - Österreichs Eishockey-Fans dürfen sich freuen. Die mittlerweile elf Spieler, die nach dem NHL-"lockout" in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) engagiert wurden, könnten noch länger in der Alpenrepublik bleiben. In der NHL wurden wegen des andauernden Arbeitskampfes alle Spiele bis 30. November abgesagt. Damit fallen nun schon 326 oder etwas mehr als ein Viertel aller Grunddurchgangs-Partien der Aussperrung der Profis zum Opfer. Die Liga bedauere den Schritt zutiefst, erklärte der stellvertretende NHL-Chef Bill Daly.

Auch der jüngste Aufruf von US-Präsident Barack Obama, den "lockout" zu beenden, brachte keine Fortschritte in dem Tarifstreit. Dabei geht es vor allem um die Verteilung der jährlichen Gesamteinnahmen von 3,3 Milliarden Dollar. Durch die neuerliche Streichung von Spielen ist nun sogar der komplette Ausfall der Saison, die eigentlich am 11. Oktober beginnen sollte, einen weiteren Schritt näher gerückt.

Bereits die Spielzeit 2004/2005 war wegen eines Arbeitskampfes nach monatelangen ergebnislosen Verhandlungen schließlich abgesagt worden. Damals wie heute hatten zahlreiche NHL-Profis Engagements bei Clubs in Europa angenommen. (APA/dpa/Reuters)

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