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vergrößern 600x400Kloster Und: Das Menü in neun Gängen ist eine Herausforderung.
Vergangene Woche hatten Küchenchef Roland Huber und seine Mannschaft im Kremser Kloster Und frei, wobei nicht klar ist, ob sie einfach ein bissl Toni-Pause benötigten oder sich bloß so einen wohlverdienten Urlaub genehmigten. Tatsache ist aber, dass die jungen Herrschaften wirklich gut drauf sind - und nach den Ferien hoffentlich doppelt so.
Huber kocht nämlich eine der interessantesten Küchen des Landes. Das Menü in neun Gängen ist eine Herausforderung, der junge Mann versteht es aber, einen Bogen über den Abend zu spannen, der einen auch am Ende nicht in die Knie zwingt. Ein paar Highlights: roh marinierter Seesaibling mit einer Limettencreme, die zwar nur ganz hintergründig süß ist, in ihrer kunstvollen Leichtigkeit aber an sehr aktuelle Pariser Patisseriekunst (Philippe Conticini!) gemahnt.
Oder unglaublich knusprige Topinamburschalen, mit Topinamburpüree gefüllt und mit Ochsenmark, Fenchelblüten und lustig poppenden Domburi-Samen kombiniert. Oder, vielleicht das Gericht des Abends, ein bei Niedertemperatur ins zart Rosafarbene geschmortes Beinfleisch von sündhaft geilem Schmelz mit Chicorée und einer Hollandaise, die ihr Aroma aus Räucheraal generiert und sich ganz wunderbar an das saftige Fleisch schmiegt. (Severin Corti, DER STANDARD, 27./28.10. 2012)
Mörwald im Kloster Und, Undstr. 6, 3504 Krems, Tel.: 02732/704 93, Di-Sa 12-14 u. 18-22 Uhr, Menü 9 Gänge € 105, www.moerwald.at
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... ich erinnere mich an den wunderbaren, weitläufigen Kreuzgang mit freier Wiese noch vor wenigen Jahren, mit einer Art Beisl (?), kulinarisch zum Vergessen möglicherweise (das weiß ich nicht mehr, bzw. ist mir weder als besonders gut noch besonders schlecht in Erinnerung), aber ein wunderbar stiller, einzigartiger Ort. Schade drum
Anders gesagt: So gut kann das Essen dort gar nicht sein...
Und wenn ich sehe, wie leer dieses Wirtshaus immer ist (wenn es überhaupt geöffnet hat), frag ich mich, wem so etwas für wen einfällt.
Habe das im Juni ähnlich erlebt wie der Autor. Am Abend davor auf der anderen Seite der Donau bei LWB, solide, gut aber leider etwas altbacken und fad. Am nächsten Tag im Kloster & ein wunderbarer Abend mit tollem und spannenden Essen.
Was mich nur gewundert hat: An einem Frühsommer WE (Samstag) in der Wachau waren genau zwei Tische besetzt im Kloster inkl. unserem. Wie sich das rechnet verstehe ich nicht :kopfschüttel:
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