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Grund zur Freude für die deutsche Kanzlerin Angela Merkel: Der niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll machte ihr in ihrem Büro in Berlin seine Aufwartung.
Angela Merkel (CDU) will nächste Woche mit den Chefs der internationalen Wirtschaftsorganisationen über die Lage der Weltwirtschaft beraten. Jemand anderer tat das mit der deutschen Kanzlerin bereits vergangenen Donnerstag: Erwin Pröll (VP). Ein "ausgezeichnetes Gesprächsklima" habe geherrscht, erzählte der niederösterreichische Landeshauptmann nach dem Treffen in Berlin mit beseelter Miene.
Der österreichische Botschafter Ralph Scheide, hatte Pröll dazu eingeladen, den Abend vor dem Nationalfeiertag mit ihm und 600 geladenen Gästen in einem Festakt im Botschaftsgebäude unweit des Potsdamer Platzes zu begehen. Pröll sagte zu, das Land spendierte Speis und Trank, die Botschaft präsentierte sich mit Beleuchtung, Servietten und Blumenschmuck in den niederösterreichischen Landesfarben Blau und Gelb. Und der Radlbrunner nutzte die restliche Zeit der Reise wie sonst nur Staatsoberhäupter und Regierungschefs.
Mit Merkel habe er über Griechenland parliert, über das drohende Veto Großbritanniens gegen das EU-Budget und über die Regionalförderungen, erzählte der Landeshauptmann den auf Einladung mitgereisten Journalisten.
Die Regionalförderungen sind ein Thema, das Pröll bei den baldigen Gesprächen zum EU-Haushalt 2014 bis 2020 unbedingt berücksichtigt wissen möchte. Zu dem Zweck überreichte Pröll der Kanzlerin die "St. Pöltner Deklaration", die 208 europäische Regionen und 114 Städte unterzeichnet haben. Sie enthält die Forderung, die Umverteilung zwischen ärmeren und reicheren Regionen in der EU auch nach 2013 weiterzuführen.
Für Niederösterreich geht es dabei um viel Geld: 2007 bis 2013 erhielt das Land 146 Millionen Euro EU-Regionalfördermittel, zuzüglich 39 Millionen Euro für grenzüberschreitende Projekte. Der Bund verdoppelte diese Summen.
Mit einem Besuch im deutschen Bundeskanzleramt war es für Pröll aber noch nicht getan. Also machte er auch Finanzminister Wolfgang Schäuble seine Aufwartung, dem Bundestagspräsidenten Norbert Lammert und dem Chef des deutschen Bundeskanzleramts, Ronald Pofalla (alle CDU).
Botschafter Scheide bezeichnete es als "Sensation", welche Türen dem Landeshauptmann geöffnet wurden. Für Pröll ein Beweis dafür, dass Niederösterreich nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wirtschaftlich und geopolitisch "in die Mitte der freien Welt gerückt ist".
Wirklich verbindliche Antworten blieben Prölls Gegegenüber in Bezug auf die Zukunft der EU-Förderkulisse allerdings schuldig. Der Landeshauptmann fasste es so zusammen, dass ihm alle Verständnis dafür signalisiert hätten, dass auch in Zukunft die Regionalförderungen nicht zu kurz kommen dürften.
Lammert sagte: "Ich vermute, dass die Bundesregierung weder den Weg der großen Ausweitungs- noch der großen Streichungsbemühungen beschreiten wird." (Gudrun Springer, DER STANDARD, 27./28.10.2012)
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Die schwarzen Redaktionshelferlein in ORF-Landesstudio, NÖN usw. haben das Kremser Wahlergebnis inhaltlich bereits bestens verarbeitet.
Das Resultat : eine Strafexpedition des Karner/Gollinger/Teschl-Landesstudios (samt angeschlossener redaktioneller Ja-Sager).
Demnach wird die ungehorsam (weil nicht ÖVP-)wählende Kremser Bevölkerung mit einer seit Wochen anhaltenden Ausschließung des Wortes KREMS aus der täglichen ÖVP-HEUTE-Propagandashow abgestraft.
Haben sich vor der Wahl noch bis zu 3 BEITRÄGE täglich (!) mit der Stadt beschäftigt, wird jetzt sogar das WORT (!) KREMS panisch vermieden.
Ein einziges Mal beim Promi-Filmdreh im Rathaus innerhalb von 3 Wochen zu höheren Pröll'schen
(Kunst??)förderungsehren... und sonst nix !
Und der Vor-Ort-Redakteur der NÖN eilt - die Stimmung in der Kremser Bevölkerung vorsorglich aufbereitend - dem Parteien-Verhandlungsergebnis voraus. Für alle Fälle (soll heißen : falls die ÖVP sich für die Gambler-Variante entscheidet) intendiert er eine in letzter Konsequenz denkbare Los-Entscheidung über den künftigen (roten oder schwarzen) Kremser Bürgermeister als demokratisch legitime Vorgangsweise.
diese agenden gehören, eindeutig dem aussenminister!
ausstiegsszenarium? ob herr pröll neue aufgabengebiete austesten will?
hoffentlich hat das nicht der steuerzahler bezahlt,
immerhin wäre es nötiger als landeshauptmann von niederösterreich sich um das bundesland zu kümmern, sorgen und nicht in der weltgeschichte herumzureisen.
Der Herbst eines Sonnenkönigs, so der Titel..
http://diepresse.com/home/poli... e/index.do
Es ist eigentlich auch traurig zu beobachten, wie er als Relikt einer längst vergangenen Ära noch zwanghaft versucht, "wichtig" zu sein.
Mit Alkohol und cholerischen Gesten kann man diesen Anachronismus nicht wegzaubern.
Der Lackmustest für den Erwin wird werden, OB er sich traut, bei der kommenden Bundespräsidentwahl anzutreten.
Und ein Hammer wäre, würde der sozialdemokratische Gegenkandidat ein gewisser Hundsdorfer sein.
Das wäre wirklich ein Match auf Augenhöhe und es wäre schön, würde hier der Erwin offiziell abmontiert.
Österreich wäre FREI
Warum? Speziell für "nestroy 21" zur Nachlese:
http://derstandard.at/135025897... lanztricks
NÖ braucht keine Fördergelder, sondern intelligente und kompetente Politiker an der Spitze, die sich nicht in Allmachtsphantasien ergehen!
Ich konnte in keiner deutschen Zeitung einen Artikel über den "Staatsbesuch" und den Anliegen unseres wichtigsten "Staatsoberhauptes" entdecken.
War halt doch nur eine Vergnügungsreise auf Kosten der Steuerzahler. Wäre vielleicht interessant, wer da noch von unseren wichtigen staatstragenden Adabeis auf unsere Kosten dabei war.
da stünde vm nicht mal was, wenn Fay(g)mann zu Besuch gewesen wäre.
Und die "Vergnügungsreise auf Kosten der Steuerzahler" hat schon ihre Berechtigung gehabt:
es ging immerhin um 146 Millionen Euro (Zitat Artikel)
kriegen oder nicht kriegen.
Wie wär's mit genauer lesen statt bloß billig schimpfen ?
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