Opfer kritisieren Pfarrer-Initiative

26. Oktober 2012, 18:47
  • Helmut Schüller hat Sorgen mit Pädophilen.
    foto: apa/herbert pfarrhofer

    Helmut Schüller hat Sorgen mit Pädophilen.

Missbrauchstäter sind Mitglieder der Kirchen-Rebellen

Wien - Die Pfarrer-Initiative ist mit Vorwürfen der Plattform "Betroffener kirchlicher Gewalt" konfrontiert. Laut dieser sind auch "bekannte Missbrauchstäter" Mitglied der Reformgruppe. Helmut Schüller, Sprecher der Pfarrer-Initiative bestätigte dies, man werde im Vorstand beraten, wie man in den beiden Fällen vorgehen werde.

Unter den Mitgliedern der Pfarrer-Initiative befindet sich etwa ein ehemalige Erzabt. Der hatte sein Amt niedergelegt, nachdem publik geworden war, dass er vor 40 Jahren einen Minderjährigen sexuell missbraucht haben soll. Beim zweiten Mitglied handelt es sich um einen steirischen Priester, dem ebenfalls Missbrauch vorgeworfen wird.

Kritik an Pfarrer-Initiative

Schüller nimmt die Vorwürfe der Plattform durchaus ernst: "Wir müssen uns überlegen, wie wir uns in einem solchen Fall verhalten", meinte er. Dies könne nur beim nächsten Zusammentreffen des 18-köpfigen Vorstands der Pfarrer-Initiative geschehen.

Schüller habe die vielen Verbrechen von Klerikern an Kindern nie thematisiert, kritisiert hingegen die Plattform. "Ob konservativ oder progressiv: Ungeahndeter sexueller Missbrauch ist offensichtlich in sämtlichen Flügeln der katholischen Kirche allgegenwärtig", so Sprecher Sepp Rothwangl.

Pater dienstfrei gestellt

Angesichts eines neuen Verdachtsfalles ist dieser Vorwurf wohl ungerecht. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Missbrauchsverdachts gegen einen Pfarrer im Bezirk Baden. Der Geistliche, ein Pater des Benediktinerstiftes Melk, bestreite den Vorwurf entschieden, berichtete die Erzdiözese Wien. Der Beschuldigte wurde am Donnerstag dienstfrei gestellt.

Die Eltern eines Jugendlichen hätten dem Stift vor wenigen Tagen einen "schweren Missbrauchsvorwurf" mitgeteilt und bei der Staatsanwaltschaft angezeigt, so die Erzdiözese.

Nach der polizeilichen Vernehmung sei der Pater bis zur Klärung des Vorwurfs dienstfrei gestellt. Es handle sich dabei um eine "routinemäßige Vorsichtsmaßnahme" und "nicht als Indiz für eine Schuld", so die Diözese. (APA)

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INSGESAMTE NACHLESE . . . zu all dem gibt es unter . . .

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www.diepresse.com
RELIGION 31.10.2012|Online
"Missbrauchsvorwürfe: Pfarrerinitiative schafft Prozedere"

… "conscience-reality-check" ...

http://diepresse.com/home/pano... ern.portal

und weiters unter

www.diepresse.com
RELIGION 21.10.2012|Online
"Pfarrer-Initiative bemüht sich nun auch um Laien"

… "the-show-must-go-on" ...

http://diepresse.com/home/pano... ern.portal

wirklich hervorragende, lesenswerte Kommentarserien, die Herrn
Helmut “Schüller und seinesgleichen“ sicherlich "zum Nachdenken"
anregen werden, besser noch, "zum Handeln" anregen sollten.
-

EINFACH ZUM SCHMUNZELN: . . . zu dem allem gibt es unter . . .

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"Missbrauchsvorwürfe: Pfarrerinitiative schafft Prozedere"

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RELIGION 21.10.2012|Online
"Pfarrer-Initiative bemüht sich nun auch um Laien"

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wirklich hervorragende, lesenswerte Kommentarserien, die Herrn
Helmut “Schüller und seinesgleichen“ sicherlich "zum Nachdenken"
anregen werden, besser noch, "zum Handeln" anregen sollten.
-

I./7

.
Zitat aus Artikel DER STANDARD-Print,
SA./SO., 27./28. Oktober 2012
Chronik – Seite 11:

(…)

Schüller habe die vielen Verbrechen von Klerikern an Kindern nie thematisiert, (…). “Ob konservativ oder progressiv: Ungeahndeter sexueller Missbrauch ist offensichtlich in sämtlichen Flügeln der katholischen Kirche allgegenwärtig.
(…)
Angesichts eines neuen Verdachtsfalles ist dieser Vorwurf wohl ungerecht.

(…) Zitat Ende
.

II./7

.
KOMMENTAR:

1.

Schüller hat sich mit “seiner Pfarrer-Initiative“ über die Missbrauchsproblematik hochgespielt.

2.

Schüller verlor seit Juni/Juli 2011 im Rahmen seiner darauffolgenden, nahezu “omni-medialen Präsenz“ kein einziges Wort zur kirchlichen Missbrauchsproblematik -
mit Ausnahme des 'profil'-Interviews vom 30. April 2012.
.

III./7

.
KOMMENTAR-Fortsetzung:

3.

Zitat aus Artikel DER STANDARD-Print,
SA./SO., 27./28. Oktober 2012
Chronik – Seite 11:

(…)

Schüller nimmt die Vorwürfe der Plattform (Anm.: “Betroffener kirchlicher Gewalt“) durchaus ernst: “Wir müssen uns überlegen, wie wir uns in einem sochen Fall verhalten“, meinte er.

(…) Zitat Ende
.

IV./7

.
KOMMENTAR-Fortsetzung:

Um Herrn Msgr. Mag. theol. Helmut Schüller & Mitstreiter “bei ihren Überlegungen“ ein wenig zu unterstützen, könnte ja wirklich einmal wenigstens im Ansatz angedacht werden, wo denn nun “der großartige Kirchenreformer, -rebell & -revoluzzer Helmut Schüller“ die bei sexuellem Missbrauch stets mitlaufende Dunkelziffer von mindestens 1:10 vermutet - “ahnt“ -, . . . am zum . . .

.

V./7

.
. . . Fallbeispiel “Pressekonferenz“
'ZWEI JAHRE KLASNIC-KOMMISSION'
am Dienstag, den 17. April 2012:

“Bisher

1129 Meldungen von kirchlichen

Gewalt- bzw. Missbrauchsopfern.“

Frage an Helmut Schüller, der wohl hoffentlich nicht nur die Vorwürfe der “Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt“ ernst nimmt:

“Wo vermuten, erahnen Sie, Herr Msgr. Schüller,

die Dunkelziffer von

mindestens 11.290

kirchlichen Gewalt- bzw. Missbrauchsopfern

'inkl. Tätern' österreichweit ?!?“
.

VI./7

.
KOMMENTAR-Fortsetzung:

Als vormaliger Leiter (1996–2005) der “Ombudsstelle für Opfer sexuellen Missbrauchs in der Erzdiözese Wien“ müsste da bei Helmut Schüller ja eine “Vorstellung Dunkelziffer“ abrufbar sein.
Dies insbesondere im Hinblick darauf, dass Helmut Schüller zeitgleich ab Herbst 1995 bis 22. Februar 1999 auch zudem das “Macht“-Amt “Generalvikar der Erzdiözese Wien“ innehatte ( . . . die “unfreiwillige Emeritierung“ aus dem Amt des GV der Erzdiözese Wien erfolgte übrigens “offiziell wegen Differenzen im Leitungskonzept“ der Erzdiözese Wien.)
.

VII./7

.
Abschließende ANMERKUNG:

Spätestens ab der “unfreiwilligen Emeritierung als Generalvikar der Erzdiözese Wien“ müsste auch beim Ex-Caritaspräsidenten von Österreich (16.05.1991 – 30.11.1995) Helmut Schüller schön langsam die unzweideutige Erkenntnis eingesetzt haben, dass - ausgehend von seinem Eintritt als knapp 11-Jähriger ins Erzbischöfliche Knabenseminar in Hollabrunn im Herbst 1963 - “eine Ego-Offensive mit zuletzt teils Politbüro-Charakter“ in der kirchlichen Hierarchie durchaus auch “mit Abstiegschancen verbunden“ sein -, und mit ganz schön viel Machtverlust einhergehen kann.

Kommentar Ende
.

Schlußwort

.
“profil“

Nr. 34 / 23.August 1982 / 13. Jg.

COVER

Caritas-Chef

Leopold Ungar

“KETZER IN GOTTES NAMEN“

Seite 42:

(…) Zu untröstlichmacht ihn,
das Trostlose seiner Zeit sehen
und sagen zu müssen:

“Die wirklichen Schufte haben ein gutes Gewissen.“

.

Schüller muss sich jetzt erst mal beraten, was zu tun ist.

Er sollte sich mit dem Hr. Ratzinger beraten, der hat jahrzehntelange Erfahrung im Beschüzten von Kinderschändern.

Wie sagte doch Jesus: Wo 10 oder 20 in meinem Namen versammelt sind, da ist mind. 1 Kinderschänder unter ihnen.

Die Klasnic - Kommission hat von etwa 800 Meldungen

etwa 160 Entschädigungen ausgezahlt.

Was ist mit den restlichen 640? selbst wenn man 50% unklare Fälle annimmt, bleiben 320 Verleumdungen übrig. Mir ist nicht bekannt, dass ein einziger Fall von offensichtlicher Verleumdung verfolgt worden wäre.

Hier hat die Kirche nicht nur die zweite Backe hingehalten, hier hat sie auf jede Gegenwehr verzichtet!

unerträgliche Verhöhnung der Opfer

Die Klasnic Kommission ist kein Gericht.
Sie zahlt nur wenn es sich überhaupt nicht vermeiden lässt.
Die Dunkelziffer der Opfer, die sich nicht gemeldet haben, ist groß.

Woher wissen Sie, ob die Dunkelziffer groß ist? Haben Sie Geheiminformationen? Wenn ja, woher? Sind Sie selbst organisatorisch involviert?

Kenne Opfer, die sich nicht gemeldet haben.

Es ist übrigens bei ALLEN Sexualverbrechen und im speziellen bei Kikndesmissbrauch so, dass die Anzahl der Fälle, die gerichtlich verfolgt werden, nur einen Bruchteil der tatsächlichen Fölle ausmachen.

Das erste begründet nicht die Behauptung, dass die Dunkelziffer groß sei. Das zweite ist wieder nur eine spekulative Behauptung. Was glauben Sie wohl, warum das DUNKELziffer heißt. Wenn es verlässliche Indizien gäbe, dann würde sich jeder strafbar machen, der keine Anzeige macht.

Natürlich gibt es Studien zu dem Thema, die die Dunkelziffern belegen.
Sie wissen selber, dass es bei diesen Delikten eine Verjährungsfrist gibt, die sehr kurz gegriffen ist. Viele Menschen sind oft ers im Alter in der Lage, über das Vorgefallene zu sprechen. So ist es auch bei den mir bekannten Fällen.
Daher kann man aus dem gegebenen Wissenstand durchaus auf eine Dinkelziffer schließen.

Wenn eine Dunkelziffer belegbar wäre, dann wäre es keine Dunkelziffer. Aber zeigen Sie mir doch mal so eine Studie, dann werden wir ja sehen, was sie tatsächlich belegt!

Die kath.Kirche...

...hat absolut nichts dazu gelernt! Sie macht so weiter wie vor den Skandalen z.B.: von St.Pölten und von den letzten Skandalen. Es ist abr allgemein eine Haltung in Österreich, Kinderschändern gegenüber, angefangen die skrupellos unverantwortlich ist von denen die von den Sex-Verbrechen leben wie: Vereine (Kinderschutz) Verein Neustart der ja die Gefängnisse übernehmen möchte als Imperium der Skrupellosigkeit und die Psycho-Knasts. Von der Justiz in Österreich ganz zu Schweigen- skandalös ist!
www.gegensexuellegewalt.at

Verdachtsfall gegen einen Pater im Stift Melk ..

Eltern gehen zur Staatsanwaltschaft
also wenn Ich so einen Verdacht haben, trete Ich einmal aus.
Verfolgt der Pater dann den Buben erstatte Ich Anzeige

Eigenartig. "Glauben", Zahlen und Anzeigen.

schon ausgetreten, oder geht es mehr um den Köch ?

Ihr bringt Mich auch nur weiter weg ..

Ich mische Mich da viel zu viel noch ein
ist auch ein Jammer - katholische Kirche

Bei der Staatsanwaltschaft angezeigt ?
Oje, das ist kein guter Ort.
Dieselbe Behörde wird aktiv werden, wenn der junge Mann versucht, Sich seiner Werhrpflicht zu entziehen. Sie klagen Ihn an, Sie sperren Ihn ein, wenn Er nicht willens ist 6 Monate lang auf Befehl in den Gadsch zu hupfen, Sich herumkommandiereren zu lassen, oder für ein Spottgeld Kranke und Verletzte einzusammeln. Die Verantwortung dabei nimmt Er hoffentlich gewissenhaft war; eine Bezahlung die der Arbeit und dem Risiko dabei entspricht kann Er nämlich nicht haben; eine Anzeige von dem einen oder andren Transportiereten aber schon ..

die Staatsanweakltschaft ist jedenfalls dahinter

ungute Leute

vor 40 Jahren
der wird verfolgt ..

“No na!” Auf welchem Planeten manche Leute leben müssen?

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