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Der deutsche Handelskonzern Metro will in der Datenverarbeitung Hunderte Stellen streichen. Die Geschäftsleistung habe die Arbeitnehmervertreter darüber informiert, dass bei Metro Systems in Düsseldorf 350 Stellen bis September 2013 abgebaut werden sollen, heißt es in einem Schreiben des Systems-Betriebsrats an die Belegschaft, das Reuters am Freitag vorlag. Der Vorstand wolle damit rund 18 Millionen Euro pro Jahr einsparen.
Die Arbeitnehmervertreter sehen die Pläne dagegen als "fatalen Fehler". Dem Konzern gehe Fachwissen verloren - und zudem drohten "Produktivitätseinschränkungen" durch Auslagerungen in der Datenverarbeitung. Ein Metro-Sprecher wollte die Angaben nicht kommentieren.
Am Düsseldorfer Konzernsitz der Metro arbeiten rund 4.000 Menschen, rund 1.000 davon gehören der Systems an. Die Sparte beschäftigt weltweit rund 1.600 Menschen. Das Metro-Management will die IT-Aktivitäten verstärkt ins Ausland verlagern, um die Kosten zu drücken. Der Handelsriese kämpft mit schrumpfenden Gewinnen. (APA/Reuters, 26.10.2012)
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irgendein Superwuzzi mit Kenntnis einer Tabellenkalkulation hat eine "Einsparungsidee". Dieser Superwuzzi kickt einige Leute / Abteilungen raus.
Danach kassiert er die Bonifikation welche sich durch kurzfristige "Einsparungen" (Tabellekalkulation) realsiert haben.
Danach verlässt der "Spezialist" so schnell es irgendwie geht mit der prall gefüllten Tasche das Unternehmen.
Nach seinem Ausscheiden kommen den Oberen Entscheidern (diese verdienten natürlich mit) die Erläuchtungen: Oh Gott - wir haben nun höhere Kosten!!! Dieser Spezialist ist schuld!!!
Tja, dann nascht man vom Baum der Erkenntnis!
Schuldiger gefunden! Kosten höher, Taschen sind gefüllt!! :-) So einfach ist das.....
ist immer böse, wenn das rein nach zahlen entschieden wird. weil jeder outsourcing-anbieter modell-berechnungen liefern kann, womit gleiche leistung mit vergünstigten preisen realisiert werden. JEDOCH: man ist auf den ist-stand eingefroren und jede innovation muss extra bestellt und bezahlt werden. bei interner IT hat man stetigen fortschritt ohne dass jemand mit sprungfixen kosten die hand aufhält. die auf outsourcing spezialisierten systemhäuse arbeiten bewusst mit geschäftsmodellen wo in den ersten jahren verlust gemacht wird, aber in langjährigen abkommen man für jedes zusätzliche produkt (die mit hoher sicherheit bestellt wird) die hand aufgehalten wird.
Kostendruck entsteht und der erste Beißreflex ist immer "Stellenabbau, Abwandern soweit möglich, Minimierung der Kostenstellen". Schwarz/Weiß!
Es mag im Detail zwar immer individuell aussehen, aber Unternehmen welche erfolgreich sind wurden teilweise sicher auch durch die Qualität der Strukturen und ihrer Mitarbeiter nach oben getrieben. Was bringt man den BWL Studenten heutzutage eigentlich bei?
Optimierung und Anpassung ja, aber mit Gefühl. Plump am stabilen Stamm einer Firma zu sägen ist ein Fehler! Auch wenns im ersten Blick so aussieht als ob es "nur" ein Kostenträger wäre den man locker wegbringen kann. Egal ob IT, Vertrieb oä. Das rächt sich. Von den Erfolgen der Vergangenheit kann man nicht ewig zehren.
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