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vergrößern 484x309Startscreen mit Live-Kacheln, auch andere Objekte lassen sich anpinnen.
vergrößern 484x272Share-Menü
vergrößern 741x417Task-Manager
vergrößern 741x417Charms Bar mit Refresh-Funktion
vergrößern 484x244Snap View - zwei Vollbild-Apps nebeneinander anzeigen
Mit dem offiziellen Start von Windows 8 am 26. Oktober bricht für Microsoft eine neue Ära an. Die Redmonder haben eine komplett auf Touch-Bedienung ausgerichtete Benutzeroberfläche mit dem klassischen Desktop kombiniert. Aber auch unter dem Interface (formerly known as Metro) hat sich einiges getan. Wired hat die zehn besten Features des neuen Betriebssystems gekürt.
Windows 8 unterstützt eine Vielzahl von Multitouch-Gesten, um zwischen Apps zu wechseln oder zu weiteren Einstellungen zu gelangen. Aus einer geöffneten App kann man z.B. durch Pinch-to-Zoom auf ein höheres Menü-Level auszoomen. Wischt man mit dem Finger vom oberen Bildschirmrand, erscheinen App-spezifische Einstellungen und Aktionen. Zieht man eine App hinunter, wird sie geschlossen.
Schon von Windows Phone bekannt, sind die Live-Kacheln am Homescreen, die einerseits als App-Shortcuts, andererseits als Widgets fungieren. Apps mit dynamischen Inhalten, wie z.B. Wetter, E-Mail, Kalender oder auch Social Media, können neue Inhalte direkt am Homescreen in der Live-Kachel anzeigen. Die Aktualisierungs-Funktion lässt sich auch deaktivieren. Nutzer können zudem sieben Apps auswählen, die Benachrichtungen am Lock-Screen anzeigen.
Auf dem Startscreen lassen sich nicht nur Live-Kacheln anordnen. Nutzer können auch einzelne Websites, Kontakte aus dem PeopleHub oder einzelne Destinationen aus der Reise-App anpinnen. Die Objekte können jederzeit wieder entfernt werden.
Wired zeigt sich auch von der System-weiten Suchfunktion begeistert, mit der man nach Dateien, Apps oder Einstellungen direkt vom Startscreen aus suchen kann. In Apps mit eigener Suchfunktion wird über die Charms Bar gesucht.
Werden PC, Laptop oder Tablet langsam oder fehlerhaft, können Nutzer ihre Geräte unter Windows 8 "refreshen" - eine Light-Alternative zum kompletten Zurücksetzen. Alle Dateien, Dokumente, Windows-Store-Apps und personalisierte Einstellungen bleiben erhalten. Die PC-Einstellungen und Programme, die nicht über den Windows-Account synchronisiert werden, gehen allerdings verloren. Will man seinen Computer verkaufen, lässt sich das Gerät durch einen Reset komplett löschen. Beide Funktionen sind über die Charms Bar unter den Einstellungen erreichbar.
Windows 8 lässt über den Microsoft-Account die Synchronisierung der persönlichen Einstellungen zu. Dazu gehören Hintergrund, Farben, Lockscreen und Profilbild ebenso wie Passwörter, Spracheinstellungen, App- und Browser-Einstellungen. Nutzer können einfacher zwischen mehreren Geräten wechseln, ohne diese Dinge immer erneut anlegen zu müssen.
Apps, die von Haus aus im Vollbildmodus genutzt werden, lassen sich in der Snap View nebeneinander anzeigen, um zwei Anwendungen gleichzeitig nutzen zu können ohne aktiv zwischen offenen Fenster hin- und herwechseln zu müssen. Die Hauptanwendung wird groß anzeigt, während eine zwei App am Bildschirmrand in einer schmäleren Ansicht angepinnt wird. Praktisch ist diese Funktion, wenn man beispielsweise während eines Video-Chats mit einem Freund im Web browsen, nennt Wired ein Beispiel.
Tief in Windows 8 integriert sind Sharing-Funktionen. Inhalte können nicht nur mit anderen Nutzern, sondern auch Apps geteilt werden. Die Sharing-Funktion kann aus einer App heraus über die Charms Bar aufgerufen werden. Windows 8 zeigt automatisch an, sich Fotos, Links oder andere Objekte sich verbreiten lassen, etwa über ein Social Network oder per E-Mail. Daneben kann man auch Inhalte in anderen Apps transferieren, etwa einen Link zur lokalen Wettervorhersage aus der Wetter-App in die Drittanbeiter-App Sticky Notes 8.
Stark verbessert hat sich nach Ansicht der Blogger auch der Task Manager in der Desktop-Umgebung von Windows 8. Das Programm zeigt eine komplette Liste sämtlicher aktiver Anwendungen, Hintergrundprozesse und Windows-Prozesse in separaten Bereichen an. Nutzer erhalten einen Überblick über die Ressourcen, die Apps und Prozesse benötigen. Durch einen Rechtsklick lässt sich eine Online-Suche starten, um herauszufinden wofür der Prozess zuständig ist.
Auch können weitere Details zur CPU, Arbeitsspeicher, Festplattenspeicher, Bluetooth- und WLAN-Nutzung angezeigt werden. So erhalten User Auskunft, wieviel CPU-Leistung und Bandbreite Apps bislang benötigt haben und welche Porgramme die meisten Ressourcen verbrauchen. Weiters lassen sich Nutzungsstatistiken verschiedener User, die an dem Gerät angemeldet sind, einsehen, sowie einzelne Services neu starten.
Das beste, neue Features - ist man bei Wired sicher - ist jedenfalls das neue Interface. Die Benutzeroberfläche des Startscreens schaffe eine komplett neue User Experience. Zwar gebe es Einwände, wie gut das Interface (vormals Metro genannt) mit Maus und Keyboard auf einem klassischen Desktop zu nutzen ist, es sei jedoch ein deutlicher Schritt vorwärts für Microsoft. Die Apps im Vollbildmodus und der Startscreen seien sehr flüssig zu bedienen. Windows 8 sei generell sehr schnell und der neue Look unterstützte das. (red, derStandard.at, 26.10.2012)
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Für die großen Bildschirme stationärer PCs muß MS sich noch was einfallen lassen. Das jetzt schon vorhandene "anpinnen" von Apps links oder rechts, sollte zB verfeinert werden, so dass dann mehr als 2 simultan sichtbar sind und laufen.
Ich gehe davon aus, dass da sehr bald nachgebessert wird, zumindest lässt die Geschwindigkeit, mit der MS aktuell arbeitet, darauf hoffen. So viele komplett neue und attraktive Produkte wie jetzt, hat noch kaum eine IT-Firma in so kurzer Zeit vorgestellt.
habe mir aus reiner neugier gerade windows 8 in virtual box (läuft auf mac os x) als update von xp installiert. abgesehen davon, dass mir ein touchscreen fehlt, finde ich die w8 oberfläche wirklich gelungen (hätte ich selbst nicht gedacht, dass ich sowas mal von windows sage).
als ios oder android ersatz hat es potential.
allerdings wird es wohl viele geben, für die die umstellung vom gewohnten w7 mühsam wird ...
Irgendwie eigenartig sich einen PC mit Win8 zu kaufen (zahlt man ja mit) - und es dann zu deinstallieren.
Ich verstehe die ganze Aufregung um Win8 nicht. Die Unterschiede zu win7 ist halt das überdimensional große Startmenü aka Metro (mimimi, da gibt's keinen Startbutton, sondern man fährt halt mit der Maus einfach so ins Eck).
Ich finde gut, dass man im Startmenü wieder Gruppen machen kann (wie XP) - und wer will, kann sich diese Livekacheln antun, muss aber nicht sein - lässt sich alles abdrehen..
Der Desktopmodus fühlt sich ähnlich wie win7 an. Teilweise sogar besser.
wenn Microsoft das alte XP aufpoliert hätte und diverse Perfomance-Probleme gelöst hätten, wäre es ein Renner auf den PCs. Aber nein, man musste ein "NEUES" erfinden, weil irgendwer dachte, dass er das kann?
Wenn man eine Supertalentshow für das nächste Windows machen würde, während Ballmer in einer Zwangsjacke zusehen müsste, hätte die Welt etwas gewonnen.
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