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Berlin/Bamako - Vor einem deutschen Militäreinsatz in Mali müssen nach Aussage von Außenminister Guido Westerwelle die Ziele klar sein, die in dem Land erreicht werden sollen. "Bevor über Instrumente gesprochen wird, müssen die politischen Ziele vereinbart sein", sagte Westerwelle am Freitag in Berlin. Die Verantwortung für die Lösung der Krise liege in erster Linie bei den Afrikanern selbst, die Europäer wollten sie jedoch dabei unterstützen. Wie die konkreten Maßnahmen dazu und eine deutsche Beteiligung aussehen könne, werde derzeit in der Region und in Europa erörtert.
Deutschland hatte bereits vor einigen Tagen seine Bereitschaft erklärt, bei der Ausbildung der malischen Armee zu helfen. Einen Kampfeinsatz hat die Regierung in Berlin dagegen ausgeschlossen. "Die Krise in Mali kann uns nicht kaltlassen, sie betrifft auch uns in Europa", sagte Westerwelle. Radikale Kräfte und Terroristen müssten daran gehindert werden, sich im Norden des Landes dauerhaft festzusetzen und damit auch zur Bedrohung für Europa zu werden. Zunächst gehe es jedoch um einen politischen Prozess: Die staatliche Autorität müsse wiederhergestellt und die Rückkehr zur verfassungsmäßigen Ordnung eingeleitet werden, wobei auch die Anliegen der Menschen im Norden Malis zu berücksichtigen seien. Auch die Nachbarstaaten Malis müssten eingebunden werden.
Der Norden von Mali wird von radikalen Muslimen mit Verbindung zur Al-Kaida sowie von Tuareg-Nomaden kontrolliert. Die Staatengemeinschaft ist über einen Militäreinsatz gegen die Islamisten zerstritten. Während die ehemalige Kolonialmacht Frankreich dies befürwortet, zeigen sich die USA zurückhaltend. Der UNO-Sicherheitsrat hat die Staaten der Region beauftragt, einen Plan für einen Militäreinsatz auszuarbeiten. Diplomaten zufolge wäre ein militärisches Eingreifen frühestens in einigen Monaten denkbar. (APA/Reuters, 26.10.2012)
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die deutschen bringen sich zunehmend selbstbestimmer bei militärfragen ein. Der kalte krieg ist vorbei und die mauer gefallen. Das ist auch gut. Unterm strich ist es dann ein land mehr das seine interessen auch militärisch verfolgt ... Nie wieder krieg ist das auch nicht, leider.
Der neueste Streich dieser Irren: Sie wollen sämtliche Musik verbieten...
http://www.guardian.co.uk/world/201... -war-music
Naja, wenigstens konnte die sekuläre MNLA die Orte Bamba und Temera wieder von den islamistischen Banden befreien.
Außerdem die Putschisten raus aus dem geplünderten Präsidentenpalast und als Kanonenfutter an die Front. gute Buße für die verursachte Krise, aber das sollten die Malier entscheiden.
die ehemalige kolonial macht? so wie die sich aufführen und wen man sich mal die export/import zahlen dieser länder nach frankreich ansieht, ist frankreich immer noch eine kolonial macht dort.
man hat irgendwelche despoten an die macht gelassen die man bestechen kann und die länder abhängig von einem gemacht.
da muss man sich nicht wundern das es zu protesten in diesen ländern kommt oder sich die bevölkerung solchen gruppen anschließt, man fragt sich nur warum erst jetzt?
die naiven afrikaner die jetzt europa schrein, werden sich am ende wundern, warum den so viele zivilisten drauf gegangen sind und eine fabrik anlage zerstört wurde, die von europa finanzierte aber steht?
europas interessen sind immer primär ziele,afrikaner sekundär.
Die naiven Afrikaner, die Europa schreien, werden möglicherweise bald gar nicht mehr schreien, geschweige denn atmen. Die malische Bevölkerung wünscht sich vor allem Frieden und politische Stabilität. Ohne Hilfe von außen wird das aber ein Wunsch bleiben.
Die Islamisten sind im Norden Malis aber bei der dortigen Bevölkerung nicht wirklich beliebt und willkommen. Dazu gibt es genügend Berichte - und wer mal im Sahel war und die dortigen gesellschaftlichen Umgangsformen kennengelernt hat, weiß, daß Steinzeitislam à la Taliban bei den Frauen dort ganz gewiß nicht ankommt.
Die Islamisten kommen ja auch zum Teil aus anderen Ländern. Ja, es gibt nicht nur den bösen "westlichen wirtschaftlichen Imperialismus", es gibt auch den wahabitisch geprägten ideologischen Imperialismus.
Zuerst unterstützt man diverse radikalislamische Gruppierungen und Terroristen. Wenn diese dann die Macht übernehmen und selbstverständlich dann die humanitäre Katastrophe verursachen (Säuberungen, entfernen aller und allem was nicht der Glaubensvorstellung entspricht), ja dann muß man natürlich eingreifen und diese Länder unter Protektorat stellen. Kolonialisierung 2012. Der neue Weg.
Traurig daß man nie gescheiter wird.
sprich Mord hat Westerwelle in Afghanistan einsetzen wollen. Wieviele Menschen diesem gezielten Töten zum Opfer gefallen sind, wird dem Bürger nicht mitgeteilt.
http://www.spiegel.de/politik/d... 10136.html
der Trick ist das ganze als Kampf für Freiheit und Demokratie um etikettiert zu haben. Ganz simpel aber wirkungsvoll wie man hier sehr gut sehen kann.
Kampf um Ressourcen? Leute wie Du hätten wahrscheinlich auch vor 70 Jahren den Angriff der Alliierten auf Hitlerdeutchland als Musterbeispiel für Kolonialismus und Imperialismus gedeutet.
Hier geht es um den Kampf gegen ein vergleichbar totalitäres und mörderisches System, das versucht, sich im Norden Malis festzusetzen.
Warum wird dann nicht die Zentrale des mohammedanischen Terrors (Saudi-Arabien) ausgeschaltet?
Weil die dort herrschenden Terroristen von dauerhaft stationierten Leibwächtern aus den USA geschützt werden, und der Krieg gegen den Terror Krieg mit den USA bedeuten würde?
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