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Die schwächere Weltkonjunktur macht dem weltgrößten Telekomausrüster Ericsson weniger zu schaffen als erwartet. Der Betriebsgewinn fiel im dritten Quartal ohne Berücksichtigung der defizitären Gemeinschaftsunternehmen auf 3,7 Milliarden Schwedische Kronen (umgerechnet rund 426 Millionen Euro), wie das Unternehmen am Freitag in Stockholm mitteilte.
Damit übertraf der Konzern die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten, die einen Rückgang auf 3,4 Milliarden Kronen befürchtet hatten. Der Umsatz lag bei 54,6 Milliarden Kronen, was etwas unter den Erwartungen lag. Das Unternehmen kündigte ein Sparprogramm an, um sich für den konjunkturellen Abschwung zu wappnen.
Ericsson zählt vor allem Mobilfunkunternehmen zu seinen Kunden. Die Telekomanbieter investierten 2011 kräftig in ihre Netze, um den zunehmenden Datenverkehr durch Smartphones und Tablet-PCs zu stemmen. Seit Ende vergangenen Jahres halten sie sich aber mit weiteren Ausgaben zurück. Nicht nur die schwächere Konjunktur, auch der harte Wettbewerb macht den Mobilfunkern zu schaffen.(APA/Reuters, 26.10.2012)
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