Leverkusen spaziert gegen Rapid zum Sieg

  • Lukas Königshofer verhindert mit einigen Paraden eine höhere Niederlage für die Hütteldorfer.
    foto: epa/georg hochmuth

    Lukas Königshofer verhindert mit einigen Paraden eine höhere Niederlage für die Hütteldorfer.

  • Peter Schöttel konnte das Ende im Happel-Stadion kaum erwarten.
    apa-foto: georg hochmuth

    Peter Schöttel konnte das Ende im Happel-Stadion kaum erwarten.

Hütteldorfer völlig chancenlos - Treffer für Gäste durch Wollscheid, Castro und Bellarabi - Aufstiegschancen nur noch theoretischer Natur

Wien - Rapid hat im dritten Spiel der Fußball-Europa-League-Gruppenphase die dritte Niederlage kassiert. Die Hütteldorfer mussten sich am Donnerstag vor 43.200 Zuschauern im Wiener Happel-Stadion Bayer Leverkusen mit 0:4 (0:1) geschlagen geben und haben damit nur noch theoretische Hoffnungen auf den Aufstieg ins Sechzehntelfinale. Die Treffer für die haushoch überlegenen Gäste erzielten Wollscheid (37.), Castro (56., 92.) und Bellarabi (58.), Rapid hatte nicht den Funken einer Chance auf einen Punktgewinn.

Trainer Schöttel setzte in Abwesenheit des am Auge verletzten Hofmann und des gesperrten Burgstaller auf eine eher defensive Aufstellung, um die starke Leverkusener Offensivabteilung um Schürrle und Kießling nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Dies gelang vorerst auch deshalb, weil es die Werkself gemächlich anging und vor allem auf Ballbesitz bedacht war.

Zu Beginn Stückwerk

So dauerte es bis zur 28. Minute, ehe es gefährlich wurde - nach einem Querpass von Bellarabi schoss Kießling aus kurzer Distanz daneben. Ab diesem Zeitpunkt erhöhte Bayer den Druck: Ein Weitschuss des für den verletzten Kadlec eingewechselten Bender flog über die Querlatte (32.), eine gute Chance von Kießling wurde von Köngshofer zunichte gemacht (35.).

In der 37. Minute war der Rapid-Schlussmann aber geschlagen, als sich bei einem Eckball von Castro niemand für Wollscheid zuständig fühlte und der Innenverteidiger relativ unbedrängt einköpfeln konnte. Von den Hausherren war vor der Pause mit Ausnahme eines Angriffs, bei dem Alar im Strafraum am Leiberl gezogen wurde, in der Offensive praktisch nichts zu sehen. Immerhin entstand in der 53. Minute eine brenzlige Situation im Leverkusener Strafraum, doch Gerson vollierte nach Alar-Freistoßflanke über das Tor.

Vorentscheidung

Drei Minuten später war die Partie vorzeitig entschieden - Castro erhöhte nach Doppelpass mit Bender auf 2:0 für den Fünften der deutschen Bundesliga. In der 58. Minute war die Rapid-Abwehr neuerlich indisponiert, Bellarabi bedankte sich mit einem Schuss aus spitzem Winkel zwischen die Beine von Königshofer zum dritten Tor für die Gäste.

Danach machten sich die Leverkusener einen schönen Abend im Wiener Prater und ließen Ball und hilflose Gegner laufen. Immerhin war Bayer so gnädig, nicht mit Nachdruck auf einen Kantersieg zu spielen, und ließ sogar noch eine gute Einschussmöglichkeit für Grün-Weiß zu. Der zur Pause eingetauschte Boyd schob jedoch den Ball allein vor Leno am langen Eck vorbei (79.). Für den Schlusspunkt sorgte Castro in der 92. Minute.

Für Rapid setzte es damit nach dem 0:2 gegen die Austria die zweite bittere Niederlage binnen vier Tagen - und das kurz vor dem Liga-Schlager am Sonntag im Hanappi-Stadion gegen Salzburg. Außerdem reichte es für die Grün-Weißen seit dem 3:0 gegen den Hamburger SV im September 2009 in sieben Heimspielen in der Europa-League-Gruppenphase gerade einmal zu einem Punkt. Der nächste internationale Auftritt der Schöttel-Truppe steigt am 8. November in Leverkusen. (APA, 25.10.2012)

SK Rapid Wien - Bayer Leverkusen 0:4 (0:1)
Wien, Ernst-Happel-Stadion, 43.200, SR Fernando Teixeira/ESP)

Torfolge:
0:1 (37.) Wollscheid
0:2 (56.) Castro
0:3 (58.) Bellarabi
0:4 (92.) Castro

Rapid: Königshofer - Trimmel, Sonnleitner, Gerson, Katzer - Heikkinen (46. Boyd), Kulovits - Prager, Ildiz (63. Schimpelsberger), Drazan - Alar (78. Schrammel)

Leverkusen: Leno - Schwaab, Wollscheid, Friedrich, Kadlec (10. L. Bender) - Hosogai, Rolfes, Castro - Bellarabi, Schürrle (60. Hegeler) - Kießling (70. Fernandes)

Gelbe Karte: Keine bzw. Schwaab

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Posting 1 bis 25 von 1117
Zuerst der unsägliche Auftritt der...

...Red-Bull-Dödls gegen die Düdls, dann lässt sich das einst so stolze Rapid von einem Chemie-Klub zuhause willenlos abschlachten. Ösi-Fussball nur noch eine Lachnummer...

Eine bessere Repräsentation Österreichs kann man sich nicht wünschen, angefangen von unseren international angesehenen Politikern,...

Dieses Grüne Konstrukt wird sonntags endlich vernichtet!

Ich bin 27 Jahre - seit 1985/86 heißt der Rekordmeister SALZBURG!

am sonntag muss sich rbs einen ....................

GANZKÖRPERSCHUTZ zulegen denn die technikarmen rapidler werdens nur auf den körper ihres gegners abgesehen haben.burgstaller und sonnleitner sind hier hervorzuheben,prager ist zum glück gesperrt....

Wär ja wirklich tragisch, wenn die Red Bull Ohgroslsuperstars eines aufs Schienbein bekämen!

GsD muss man sich diesen Unfußball ja nicht ansehen! :-)

Rapid braucht nicht unbedingt einen neuen Trainer

sondern 1-2 Neuverpflichtungen im Winter...

es ist nicht Schöttel´s Schuld wenn er Boyd als einzigen richtigen Stürmer im Kader meist auf der Bank zu lassen, damit er wenigstens bei schlechtem Spielverlauf noch eine Offensivvariante im Kader zu haben.

da herrscht absoluter Handlungsbedarf!

Sag das mal dem Edlinger

Gibts es wirklich keine Seite wo alle PK`s online sind?

Wer sind PK#s???

panzerknacker!

pressekonferenzen?

der Schöttel ist und bleibt ein ferngelenkter Beamtentrainer vom Antifußballer Edlinger, was soll da schon rauskommen dabei? normalerweise enden die unfähigen und überbezahlten Kicker in der Pensions-Versicherungsanstalt als Angestellte; vielleicht ist der Schöttel da mutiger?

Das war ein schöner Abend für uns Deutsche, hähähähähähähä!

Habt ihr noch mehr solche österreichische Spitzenmannschaften? -
So viel Freude erlebt meiner Mutter Sohn nur selten im Leben!

Reinschaun,Provozieren,Abhaun.

In Deutschland mag man solche Typen wie Dich auch besonders gern. Österreichische Trolle wie Dich zum Stimmungmachen gibt's hier schon genug.

Jetzt ganz ehrlich:

Wir verlieren lieber jedes Match 5:0, wenn wir dafür KEINE DEUTSCHE SEIN MÜSSEN!

Mögen sich die größten Unsympathler Europas (bei uns gibts schon bedruckte T-Shirts für den Auftritt im Urlaubsland: "Ich bin KEIN Deutscher!") über ihre Erfolge im Fußball freuen. Wir freuen uns dafür, als Österreicher im Ausland wenigstens hin und wieder überhaupt bedient zu werden, wenn man uns nicht mit Deutschen verwechselt!

Bist ein armseliger Hassknecht...

...der in rassistisch-nationalistischen Bahnen "denkt"

Köstlich, liebe Leni!!

Jetzt werden die Rapid-bis-in-den-Tod-Poster aus allen Mauslöchern kriechen!

Die Schule abzubrechen war nicht deine beste Idee.

Also Ihr Bruder, oder ist Marlene in Deutschland ein Männername?

Ihr seid zwei schlechte Verlierer

Und ihr verkennt die Realitäten so wie die Fans gestern im Stadion.

Lasst euch gesagt sein:

Eure Rapid hätte selbst in der Oberliga Süd (vierte deutsche Leistungsklasse) riesige Probleme, die Klasse zu halten.

Viel zu langsam, viel zu wenig spritzig, schwere technische Defizite, ein Trainer, der besser als jede Schlaftablette ist.

Liebe Marlene!

Ich find dich cool - ein Spiel gesehen und den Zusatand Rapids wirklich genau analysiert. Ich muss dir allerdings sagen, dass wir vor 2 Wochen gegen den als Fixabsteiger geltenden Gegner Wr Neustadt mit Glück zu Hause 1:1 gespielt haben und danach in einem Derby untergegangen sind, wo das Ergebnis (2:0) nicht im geringsten den Klasseunterschied repräsentiert. Man kann also das Niveau der Liga momentan nicht an Rapid messen.

Wir haben eine Operettenliga

Wolfsberg, Wiener Neustadt, Mattersburg, Admira, Ried. Holzhackertruppen, die bei Auswärtsspielen null Zugkraft haben.
Im nächsten Jahr dann noch Austria Lustenau statt Innsbruck.
Rund 50 Spieler sind derzeit im Ausland tätig, dieser Aderlass ist nicht zu verkraften.
Und ein paar Dumpfbacken glauben wirklich, dass man für die Fernsehrechte für Schlagerpaarungen wie Admira gegen Neustadt, Mattersburg gegen Ried oder Wolfsberg gegen Lustenau 20 Mille für die Fernsehrechte abkassieren kann.
Im übrigen:
Darabosch RAUS, aber pronto!

Auch der Tag dannach is noch wunderschön!

Wann wird endlich das System geändert? Nur weil ein paar große Mannschaften das spielen, glauben die Kleinen auch, dass sie das können.. Ich könnte mir für Rapid kaum eine dümmere Aufstellung vorstellen. Für 4-2-3-1 braucht man: 2 kreative DM Spieler, die das Spiel aufbauen (hat Rapid nicht); dazu noch 2 schnelle Leute auf den Flügeln, die hineinziehen oder einen großen Stürmer beflanken. Dazu kommt dann noch das Denken: "Wir brauchen offensiv spielende Außenverteidiger; das ist ja sooo modern." Trimmel könnte eine der Flügelseiten spielen, aber doch nicht defensiv?! Wem fällt denn das ein?
Wieso nicht ein normales 4-4-2 oder so? Solide Verteidigung, laufstarkes Mittelfeld und 2 wirkliche Stürmer, die auch untereinander bedienen können?

Ildiz und Prager wären an sich kreative DMs... möchte daran erinnern, wie Prager beim LASK gegeigt hat.

Und mit Schimpelsberger und Schrammel hätte man eigentlich 2 moderne Aussenverteidiger. Aber denen werden ja Stürmer Trimmel und Krankl-Schwiegersohn Katzer, dessen größter Feind der Ball ist, vorgezogen.

Dazu wird bei Rapid offenbar weder Pressing noch Verschieben gegen den Ball trainiert.

Es liegt nicht am Kader - Schöttel bringts einfach nicht!

Posting 1 bis 25 von 1117

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