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Kabul - In Afghanistan sind zwei US-Soldaten von einem Angreifer in afghanischer Polizeiuniform getötet worden. Der Vorfall habe sich in der südlichen Provinz Uruzgan ereignet, sagte ein ranghoher US-Offizier am Donnerstag. Seit Beginn des Jahres wurden mehr als 50 ausländische Soldaten von afghanischen Soldaten und Polizisten getötet. Nach Angaben der internationalen Afghanistantruppe ISAF wird nur ein Viertel der Angriffe von infiltrierten Aufständischen verübt, während der Rest auf interne Konflikte zurückgeht.
Unterdessen wurden zwei britische Soldaten und ein afghanischer Soldat nach Angaben der afghanischen Polizei durch die eigenen Leute getötet. Wie der Polizeisprecher Farid Ahmad Farhang in der Provinz Helmand erklärte, waren am Nachmittag im Bezirk Greshk zwei britische Patrouillen zu Fuß unterwegs. Eine von ihnen habe einen Polizisten, der in Zivil gerade die rituellen Waschungen vor dem Gebet vollzog, für einen Taliban gehalten und erschossen. Die andere Patrouille habe an einen Angriff geglaubt und zurückgeschossen, wobei sie zwei britische Soldaten tötete.
Ein ISAF-Sprecher in Kabul erklärte, sie untersuche die Berichte. Das britische Verteidigungsministerium in London bestätigte den Tod der Soldaten, wollte sich aber zunächst nicht zu dem Auslöser des Vorfalls äußern. Demnach handelte es sich bei den Toten um einen Infanteristen und eine Sanitäterin. (APA, 25.10.2012)
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Und am Ende ist es auch noch egal, ob aus Versehen oder planmäßig, stilvoller wird diese böse Geschichte dadurch auch nicht. Hätten sich die Jungs vorher mal dieses Memorandum zur „Modernen Kriegsführung“ reingezogen:
http://qpress.de/2010/07/0... gsfuhrung/
… dann wären sie möglicherweise gar nicht in Afghanistan gelandet. Aber wie immer im Leben, viele Soldaten (bei den Berufsarmeen) sind bei der Truppe weil sie kaum andere Chancen haben, weniger weil sie unbedingt Krieg spielen wollen. Da sind diejenigen Menschen oftmals viel besser motiviert die die Besatzer wieder aus dem Land kegeln wollen … ändert aber auch nix an dem Wahnsinn … hält ihn nur weiter aufrecht … (°!°)
Dass jeder behauptet, ach, ich habe ja nicht angegriffen, ich verteidige mich doch nur. Ach, wir müssen halt einfach in den Irak einmarschieren, denn da sind uns bedrohende Massenvernichtungswaffen, ach, wir sind ja eigentlich friedlich, aber müssen jetzt halt mal in Afghanistan einfallen, da sind die Drahtzieher von 9/11.
Das österr. Heer hat es nur bis jetzt im Unterschied zu anderen Heeren geschafft, dem Ruf eines friedliebenden Heers gerecht zu werden - weil Österreich so ein unbedeutendes Land ist, dass uns noch niemand gefragt hat, wo mitzumischen, das ist alles ... das einzig Gute an unserem Heer ist, dass es so selten zum Einsatz kommt, darin liegt sein einziger moralischer Vorsprung gegenüber anderen Heeren ...
muß man sich manchmal dagegen verteidigen - ob man will oder nicht. wer sich kampflos ergibt, gerät oft erst recht unter die räder.
die angelsachsen gehen zum glück gerade unter. hoffen wir, daß es danach friedlicher wird.
Das ist aber keine Widerlegung meines postings, das merken Sie schon, oder?
Sie wiederholen nur noch einmal jenes Sprachspiel von "Angriff" und "Verteidigung", das ich gerade eben als oberflächlich, trügerisch und daher unzulänglich zur Rechtfertigung von Miltitär und Kriegen charakterisiert habe.
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