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London - In den Ermittlungen gegen den verstorbenen BBC-Starmoderator Jimmy Savile wegen Vorwürfen des Kindesmissbrauchs geht die britische Polizei von 300 möglichen Opfern aus. In einigen Fällen gebe es Hinweise auf weitere Täter, mit denen der im vergangenen Jahr 84-jährig verstorbene Savile in Kontakt gestanden habe, teilte Ermittler Peter Spindler von der Londoner Polizei am Donnerstag mit. Alle mutmaßlichen Opfer seien weiblich. Mit vielen von ihnen habe die Polizei bereits gesprochen.
Nach Angaben britischer Medien sollen auch Ärzte in den Fall verstrickt sein, in deren Krankenhäusern Savile Wohltätigkeitsveranstaltungen besucht und seine minderjährigen Opfer kennengelernt habe. Der Moderator, als dessen Markenzeichen seine wilde Frisur und eine dicke Zigarre galten, war aus zahlreichen BBC-Sendungen bekannt und in der Bevölkerung sehr beliebt, bis der Skandal im vergangenen Jahr nach seinem Tod ans Licht kam. Bei seiner Arbeit kam Savile häufig mit Kindern in Kontakt.
Scotland Yard hatte kürzlich wegen des Verdachts auf "Missbrauch in noch nie dagewesenem Ausmaß" durch Savile Ermittlungen eingeleitet. Demnach gibt es Hinweise, dass Savile rund 40 Jahre lang Kinder missbrauchte.
Bereits im Jahr 2009 hatte die Polizei vier Klagen gegen Savile wegen sexuellen Missbrauchs untersucht, doch die Staatsanwaltschaft entschied sich damals gegen eine Anklage. Der Skandal kam durch eine Dokumentation des britischen Senders ITV ins Rollen, in der fünf Frauen berichteten, Savile habe sie früher sexuell missbraucht. (APA, 24.10.2012)
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Es sieht danach aus, dass der BBC einen notorischen Kinder- und Frauenschänder jahrzehntelang wegen der "Einschaltquoten" pardonniert hat.
Es wirken im Vergleich dazu die bisher bekannten Vorfälle ua. Fritzl mit dem im Bestsellerbereich befindlichen Buch "Claustria" eher harmlos!!
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