Taliban-Kommandant und Dutzende Kämpfer getötet

Gefecht mit Sicherheitskräften in der Provinz Farjab

Kabul - Im Norden Afghanistans sind am Mittwoch bei einem Gefecht mit afghanischen Sicherheitskräften ein hochrangiger Taliban-Kommandant und 24 seiner Kämpfer getötet worden. Bei dem Kommandanten handelt es sich um Mullah Jaar Mohammed, den Schatten-Gouverneur der radikalislamischen Aufständischen in der Provinz.

Die Taliban hätten zuvor einen Dorfbasar angegriffen und fünf Polizisten getötet, sagte der stellvertretende Gouverneur der Provinz Farjab, Abdul Satar Bares, am Donnerstag. Daraufhin habe die Provinzregierung Verstärkung dorthin geschickt.

Die Taliban haben ihre Hochburgen im Süden und Osten von Afghanistan, doch sind sie trotz gewissen Erfolgen bei ihrer Bekämpfung auch im Norden aktiv. In vielen Provinzen betreiben sie Parallelverwaltungen, die Steuern eintreiben und Recht sprechen.

Die radikalislamische Bewegung kämpft seit elf Jahren gegen die Regierung von Präsident Hamid Karzai und deren westliche Unterstützer. (APA, 25.10.2012)

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