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Gesunde Ernährung will gelernt sein.
Wien - Die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) bietet ab sofort kostenlose Workshops rund um das Thema Ernährung in der Schwangerschaft bzw. in der Stillzeit an. Teilnehmen können auch alle Interessenten, die einem anderen Sozialversicherungsträger zugeordnet sind. Das Programm, das in die bundesweite Aktion "Richtig essen von Anfang an" eingebettet ist und somit auch in anderen Bundesländern angeboten wird, soll zumindest bis Ende 2013 laufen.
In der Bundeshauptstadt will man insgesamt 250 Workshops flächendeckend anbieten, hieß es am Donnerstag in einer Pressekonferenz. Zwei Module stehen zur Auswahl. Das erste beschäftigt sich mit der Ernährung während der Schwangerschaft, das zweite mit Essen in der Stillzeit und mit der Beikost für Babys.
Schließlich seien diese Phasen bereits prägend für die künftigen Ernährungsgewohnheiten und Geschmacksvorlieben der Kids, wurde betont. Laut Statistik ist jedes vierte Schulkind in Österreich übergewichtig. Herzinfarkt, Schlaganfall oder Diabetes können später die Folge sein.
In den je dreistündigen Einheiten, die für maximal 15 Personen konzipiert sind und von Ernährungswissenschaftern gehalten werden, gibt es nicht nur grundsätzliche Infos und praktische Tipps. Die Teilnehmer kochen auch gemeinsam einfache Speisen oder bereiten einen Babybrei zu. Erreichen will man vor allem sozial schwächere Familien und Mütter mit Migrationshintergrund. Allerdings: Laut Projekt-Homepage werden alle Kurse vorerst nur in Deutsch angeboten. (APA, derStandard.at, 25.10.2012)
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muss ich es erklären?
junge Mütter(Teenager)
Kind als Zweck zum Mittel
bereichernde Kultur (damit man keine sexuellen Handlungen vor der Ehe setzt, gibt es Hochzeit mit 16!)
und man bedauert noch "leider nur in Deutsch"
!!!
alles klar?
... dass ERNÄHRUNGSWISSENSCHAFTER einen Kochkurs geben! Die haben vom Kochen keine Ahnung!
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass sich die Leute nicht wirklich für gesunde Ernähung interessieren ... und die, die sich dafür interessieren, die wissen auch was gesunde Ernährung bedeutet.
Ich sehe das immer wieder in den paar Kochkursen, die ich mache. Ich bin Köchin und Gesundheitsberaterin.
Die, die es brauchen würden kommen nicht, und die, die kommen bräuchtens nicht. :)
Ihre Aussage, dass EWschaftler nicht Kochen können ist meiner Meinung nach gewagt. Bin selbst EWschaftlerin, habe eine Hotelfachschule absolviert u neben dem Studium in Großküchen mitgearbeitet. Zudem gibt es den Lehramtszweig Haushaltsökonomie und Ernährung, wo den EW-Studenten neben theoretischem Wissen auch Küchenpraxis vermittelt wird. Befinde mich derzeit selbst in Schwangerschaft und was mir auffällt ist, dass gerade wenn es um die optimale ER in der Schwangerschaft und Stillzeit geht, bei vielen Menschen Unsicherheit herrscht.
Finde es gut, dass die Möglichkeit besteht, einen gratis Kurs zu besuchen, indem einfache und schnelle Gerichte gekocht werden und nebenbei aktuelles Wissen vermittelt wird!
...wenn man dafür Zeit hat! Daß es vor allem schnell gehen muß, wird leider zu oft außer Acht gelassen. Manchmal hat man wirklich nur fünf, sechs Minuten zum Warmmachen und dann zwei Minuten zum Essen. Durch den Stress verliert man die Ernährungskultur, generell den Bezug zum Essen, und es wird sehr schwer, wieder zum Kochen zurückzufinden, weil man sich schon nach zehn Minuten vor dem Herd faul vorkommt, man könnte ja auch etwas "Sinnvolles" machen...
Schade, ist aber immer öfter der Fall...
weil diejenige ndie sich schlecht ernähren werden kaum hingehen. da wärs besser man schreibt verpflichtende ernährungs- und kochkurse eltern vor, die beide übergewichtig sind, was bei der geburt von kindern kontrolliert wird. wenn sich die letren weigern, sollte man ihnen das kindergeld kürzen, weil ohne strafe gets sicher nicht.
bin ich ein fan der guten alten großfamilie. viele der heutigen probleme gab es nicht:
- kochen lernten die jungen von den älteren
- die kinder mußten nicht in kitas abgeschoben werden, ebensowenig die alten ins altersheim.....
dann weißt aber hoffentlich auch, dass die bedingungen unter denen "die alten" und "kleinen" früher gelebt haben nicht immer so rosig waren wie sich manche romantiker gerne vorstellen.
es gab nicht nur die idyllische bauern- oder bürger großfamilie ....
Naja, wer das schön findet, als Erwachsener noch bei den eigenen Eltern oder Schwiegereltern zu leben...
+ Kochen kann man auch von jemand anderem als der Oma lernen
+ Im Kindergarten is es eigentlich viel netter als allein daheim in der "Großfamilie"
+ und ein schönes Altersheim muss man sich halt auch beizeiten suchen...
die großfamilien gibt es halt bei uns einfach nicht mehr in der form erstens weils weniger kinder gibt
2tens weil die leute gottseidank mobiler werden
in der großstadt ist das sowieso anders da hat einfach jeder seine wohnung und man wohnt nicht mehr zu 10t im großen haus oder die ganze sippschaft in einer siedlung
Ob jetzt die Kinder kochen lernen oder nicht hat nichts mit der Großfamilie zu tun.
Man muß sich halt einfach Zeit nehmen, dann funktioniert es.
Bei meine 2 Kindern (1 x VS, 1x KiGA) geht es, nicht immer aber trotzdem regelmäßig, trotz Schichtdienst von den beiden Eltern, zumindest am WE, das gemeinsam gekocht wird.
Man glaubt gar nicht wie groß das Interesse von Kindern in dem Alter schon ist. Da werden z.B. Gewürze gekostet, Erdäpfel geschnitten (der Große :"ich darf mit dem mit dem ur scharfen Messer schneiden!"), Salat gewaschen und gezupft (das KiGa Kind). Und nebenbei wird gefragt und gefragt (Wie wächst Kümmel?, Wo war das Stück Fleisch bein der Kuh? usw)
Der Küchenfußboden schaut halt dann ein wenig aus..
In Schweden haben die Kinder in der Schule ein Pflichtfach, das übersetzt soviel wie "Heimwissen" bedeutet. Dort lernen sie einen Haushalt zu führen, die Grundkenntnisse im Kochen und Ernährungslehre.
Mein schwedischer Mann schupft den Haushalt und unseren 14 Monate alten Sohn problemlos und wenn ich abends von der Arbeit nach Hause komme, steht das frisch gekochte Essen auf dem Tisch und die Küche ist sauber.
Die Idee wäre gar nicht schlecht. Wenn ich sehe wie viele heute von zu Hause ausziehen und nichtmal eine Waschmaschine bedienen können.
Knopf vom Kaffeevollautomaten drücken geht, den Knopf von der Mikrowelle schafft man auch noch, aber bei der Packerlsuppe scheitert man schon. Herauszufinden wieviel ein halber Liter Wasser ist, ist für manche schon nicht mehr schaffbar.
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