Uni-Räte: Neuwahl der Kontrollore an den Universitäten

Lisa Aigner
26. Oktober 2012, 18:08
  • Der Universitätsratsvorsitzende kürt gemeinsam mit dem Senatsvorsitzenden den Rektor der Universität. Im Bild: Die Rektorin der Akademie der Bildenden Künste, Eva Blimlinger und Universitätsratsvorsitzender Alfred Brogyányi.
    foto: apa/hochmuth

    Der Universitätsratsvorsitzende kürt gemeinsam mit dem Senatsvorsitzenden den Rektor der Universität. Im Bild: Die Rektorin der Akademie der Bildenden Künste, Eva Blimlinger und Universitätsratsvorsitzender Alfred Brogyányi.

Die Universitätsräte sind ein mächtiges Aufsichtsorgan - Derzeit wird das Personal getauscht

Die Universitätsräte sind mächtig. Erst im April hat dieses Gremium der Universität Klagenfurt die Muskeln spielen lassen und den damaligen Rektor Heinrich C. Mayr abberufen. Gegen den Willen der Angehörigen der Universität. Derzeit werden viele Räte neu besetzt, da ihre fünfjährige Funktionsperiode ausläuft. Es wird erst die zweite Amtszeit der Uni-Räte sein. Da jeder Rat zweimal antreten darf, werden ab 1. März 2013 viele neue Gesichter in dem hohen Gremium zu sehen sein.

Fünf, sieben oder neun Mitglieder

Die Universitätsräte in Österreich sind eine Art "Aufsichtsrat" der Universitäten. Die Räte wurden im Zuge der Universitätsreform im Jahr 2002 eingeführt. Damals wurde die Autonomie der Unis eingeläutet. Der Uni-Rat besteht je nach Universität aus fünf, sieben oder neun Mitgliedern. Eine Hälfte der Mitglieder wird vom Senat der Universität - die Mitglieder zum größten Teil Professoren, aber auch Dozenten, Universitätspersonal und Studierenden sind vertreten - bestimmt. Die andere Hälfte der Mitglieder des Uni-Rates wird auf Vorschlag des Wissenschaftsministeriums von der Regierung besetzt. Die Räte wählen anschließend ein zusätzliches Mitglied.

Wenige Vorgaben für Personalwahl

Das Gesetz gibt nur wenige Vorgaben darüber, wer in diesem Gremium sitzen darf. Aktive Politiker und Angehörige sind ausgeschlossen, vierzig Prozent der Räte müssen Frauen sein. Ansonsten heißt es lediglich, dass es sich um Personen handeln muss, die in "verantwortungsvollen Positionen in der Gesellschaft, insbesondere der Wissenschaft, Kultur oder Wirtschaft, tätig sind oder waren und auf Grund ihrer hervorragenden Kenntnisse und Erfahrungen einen Beitrag zur Erreichung der Ziele und Aufgaben der Universität leisten können". Aus dementsprechend unterschiedlichen Bereichen kommen die Universitätsräte. Vom Bankdirektor bis zur ehemaligen Landeshauptfrau über renommierte Wissenschaftler aus dem Ausland sind alle dabei.

Zu den Aufgaben des Uni-Rates gehört unter anderem die Genehmigung des Entwicklungsplanes und des Organisationsplanes der Universität. Auch der Budgetentwurf muss vom Rat abgesegnet werden. In die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit rücken die Räte vor allem dann, wenn ein neuer Rektor bestimmt wird. Dazu wählt der Rat aus einem Dreiervorschlag des Senates. Der Uni-Rat kann zudem den Rektor oder Vizerektoren abberufen.

Uni Wien setzt auf Wissenschaftler

An der Universität Wien, der größten Uni des Landes, hat man sich dazu entschieden den Rat mit Wissenschaftlern aus dem Ausland zu besetzen. "Wir haben Professoren aus der Schweiz, den Niederlanden und Deutschland angefragt", erklärt der Senatsvorsitzende Helmut Fuchs, wie jene Personen ausgewählt werden, die später die strategische Ausrichtung der Universität mitbestimmen. Ein weiteres Kriterium sei, dass sich die Personen bereits mit der Selbstverwaltung von Universitäten beschäftigt haben und hochschulpolitische Erfahrung haben.

Im Jahr 2002 war befürchtet worden, dass mit den Uni-Räten auch der Einfluss der Politik auf die Hochschulen steigen wird. Das kann Fuchs allerdings nicht bestätigen. Mit dem Teil der Räte, die vom Ministerium bestimmt werden, hätte man in der jüngsten Vergangenheit durchwegs gute Erfahrungen gemacht, so Fuchs. Dasselbe erklärt auch Max Kothbauer, Universitätsratsvorsitzender an der Uni Wien. Die Politik habe sich bei der Personalauswahl an der üblichen Praxis der Universität orientiert, so der Vizepräsident der Österreichischen Nationalbank.

Einfluss der Politik

Im Wissenschaftsministerium heißt es auf Anfrage, dass man sich "um eine stimmige, den jeweiligen Anforderungen der Universitäten entsprechende Auswahl an Universitätsräten bemüht". Im Ministerium zieht man eine durchwegs positive Bilanz über das noch relativ junge Gremium. "Die Einführung der Universitätsautonomie mit dem Universitätsgesetz 2002 hat sich sehr bewährt, ebenfalls das Einsetzen weisungsfreier Universitätsräte als Aufsichtsorgan der Universitäten, die zum Erfolg der Universitäten in den vergangenen zehn Jahren wesentlich beigetragen haben", heißt es.

ÖH: Entdemokratisierung der Uni

Die Studierendenvertreter sehen das anders. Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) ist nach wie vor unzufrieden mit den Änderungen durch das Universitätsgesetz im Jahr 2002. "Grundsätzlich bedeutet das Konzept Universitätsrat eine Entdemokratisierung der Uni, weil hier Entscheidungen außerhalb der Institution und nicht durch das oberste demokratisch legitimierte Gremium der Universität, den Senat, getroffen werden", so ÖH-Generalsekretär Peter Grabuschnig. Die Studierendenvertreter kritisieren zudem, dass Universitätsräte aus der "Wirtschaft oder Industrie", betriebswirtschaftliche Maßstäbe an die Führung einer Universität anlegen würden.

Kurt Grünwald, Wissenschaftssprecher der Grünen, hat sich im Jahr 2002 gegen die Uni-Reformen ausgesprochen. Heute sagt er, dass die Qualität des Personals der Uni-Räte "extrem unterschiedlich" ist. Politik und Senat hätten teilweise "Fehlgriffe" gemacht und ehemalige Bankdirektoren gewählt weil sie glaubten, dass diese durch ihren Einfluss mehr budgetäre Mittel aufstellen könnten. Wie die ÖH spricht sich auch Grünewald dafür aus, die Senate als demokratische legitimiertes Organ zu stärken. Er kritisiert, dass der Uni-Rat in allen Belangen "das letzte Wort" hat und der Senat in vielen Bereichen nur ein Anhörungsrecht.

"Ideenlieferant"

Für den Universitätsratsvorsitzenden der Uni Wien geht die Einführung der Uni-Räte mit der Autonomie der Universitäten einher. Diese sorge für größere Unabhängigkeit von der Politik, so Kothbauer. Er sieht in der Mitwirkung an der Erstellung des Organisationsplanes eine der wichtigsten Aufgaben des Rates. Es sei "spannend" sich zu überlegen, wie man die organisatorischen Möglichkeiten ausschöpfe. Zudem sei es wichtig, die Arbeit des Rektorates zu hinterfragen und ein "Ideenlieferant" zu sein.

Die Senate hatten mit der Einführung der Uni-Räte um ihre Mitbestimmungsrechte gefürchtet. Da teilweise unterschiedlichen Interessen bestehen, ist das Verhältnis an manchen Unis gespannt. An der Universität Wien funktioniert die Zusammenarbeit allerdings "hervorragend". Das versichern beide Seiten. Senatsvorsitzender Fuchs gibt allerdings zu bedenken: "An einer so großen Uni mit einem derart knappen Budget bedarf es einer konstruktiven Zusammenarbeit".

Weniger gut hat diese Zusammenarbeit an der Universität Klagenfurt funktioniert. Obwohl sich der Senat gegen eine Abberufung des Rektors ausgesprochen hatte, setzte sich der Universitätsrat durch und entließ Mayr. Heute habe sich die Situation aber wieder beruhigt, erklärt die Universitätsratsvorsitzende Herta Stockbauer. "Wir haben beim Rektorswechsel sehr gut zusammengearbeitet", so Stockbauer. Sie sieht generell aber nur "punktuelle Berührungspunkte" mit dem Senat. 

600 bis 3.000 Euro

Universitätsräte bekommen für ihre Tätigkeit eine "Vergütung". Wie hoch diese ist, kann das Gremium selbst bestimmen, der Gesetzgeber gibt hier keine Summen vor. An der Universität Wien bezahlen sich die Räte zwischen 600 und 1000 Euro pro Monat aus. Pro Sitzung werden zusätzlich 200 Euro Sitzungsgeld bezahlt. Die Universität Graz bezahlt ihren Räten 4.000 Euro im Jahr. Hier verzichten allerdings einige Räte auf ihre Vergütung und stellen sie für einen "JungforscherInnenfonds" zur Verfügung. An der Medizinischen Universität Graz werden zwischen 500 und 700 Euro pro Monat bezahlt, das Sitzungsgeld beträgt 500 Euro. (Lisa Aigner, derStandard.at, 26.10.2012)

NAMEN

Nach zehn Jahren ist laut Gesetz Schluss mit Uni-Rat-Dasein: An der Montan-Uni Leoben waren davon gleich vier der fünf Universitätsräte betroffen: Hannes Androsch, Karin Schaupp, Stefan Schleicher und Günther Kolb haben die volle Amtszeit gedient. Der Senat hat seine zwei Kandidaten bereits nachbesetzt mit der steirischen Exlandeshauptfrau Waltraud Klasnic und Ex-TU-Wien-Rektor Peter Skalicky. Schaupp (Rat für Forschung und Technologieentwicklung) wechselt in den Uni-Rat der TU Graz. Neu im Uni-Rat der Uni Graz sind die Grazer Schauspielhaus-Intendantin Anna Badora und VfGH-Präsident Gerhart Holzinger. Exrektorenchef Hans Sünkel wird Uni-Rat an der Med-Uni Graz. Die Uni Wien braucht einen neuen Vorsitzenden: Nationalbank-Vizepräsident Max Kothbauer war zehn Jahre im Amt. (nim, DER STANDARD, 26.10.2012)

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20 Postings
"kontrollore" - der witz war gut!

an einer meduni hat der unirat den rektor abgesetzt nachdem er sich zuvor in den medien beklagt hatte keinen einblick in die "privat"geschäfte eines professorkollegen zu haben. der betreffende war dann geschäftsführender(!) vizerektor, also der neue chef der uni, bis er dann letzlich aber doch (der schiefen optik wegen) von der uni verklagt wurde. dabei ist aber letzlich nur ein mikriger "vergleich" von 200.000 euro herausgekommen, da sie dem beklagten ja lustig die institutsakten shreddern haben lassen. für den unirat (die "kontrollore") hatte das natürlich keine auswirkungen, obwohl es da laut rechnungshofbericht 2009 um mehr als 2 mio. pro jahr(!) ging. das nur zur erinnerung, konnte man fast alles davon in den zeitungen lesen.

Schon seit dem Mittelalter wurden an Universitäten Rektoren "aus der Mitte der Universitätsangehörigen hinaus" gewählt.

Dass das heute über "Findungskommissionen" (das Wort Wahl wird bewusst vermieden!) passiert und durch den Uni-Rat geschiet, ist nur die sichtbare Spitze des Eisbergs der Entdemokratisierung.

Einige Uniräte haben Unis nie selbst erlebt; die meisten von ihnen kennen die Uni, für die sie "raten", gar nicht aus dem Alltagsbetrieb.

Dass der UniWien-Senatsvorsitzende die "gute Zusammenarbeit" mit dem Rat lobt, ist nicht verwunderlich: Da wird seit Jahren gemeinsame Sache gemacht. Siehe Studiengebühreneinführung oder IE-Abschaffung. Woanders hieße das wohl Korruption.

Professuren werden aus Geldmangel nicht nachbesetzt. Aber ein teurer Unirat ohne wissenschaftlichen Mehrwert wird sich ohne Murren geleistet.

Und: "Autonomie" wäre was anderes.

Man muss schon die Kirche im Dorf lassen, der Unirat ist nicht das Geldloch, bekommen die Uniräte z.B. an der Universität Wien zusammen ca. 90.000 Euro/Jahr also nicht die Welt.
Diese Summe entspricht jedoch dem durchschnittlichen Gehalt eines Professor ohne dessen Berufungsmittel, die ein Vielfaches ausmachen (im naturwissenschaftlichen Bereich durchaus 1 Million Euro meist auf 3 Jahre zu verbrauchen). Vor dem UG 2002 war ein Professor ein Beamter und dieser hat im Regelfall ca. die Hälfte dessen verdient was ein Professor jetzt hat. Dasselbe gilt für die Univerwaltungsleiter (früher 1 jetzt unzählige). Das Rektorat hat an der Universität Wien letztes Jahr an Gehältern die Millionengrenze erreicht und das für 1 Rektor und 4 Vizerektoren.

Sie sagen es: Das UG02 hat dafür gesorgt, dass die Kosten für die gleiche (oder schwächere) Leistung in die Höhe geschossen sind.
Mit dem doppelt so hohen Geld, das jetzt ein Prof. verdient (den Staat kostet das jetzt das Vierfache wegen der Lohnnebenkosten) hätte man 5 Assistenten einstellen können, die nicht nur für zusätzlichen wissenschaftlichen Output sorgen, sondern auch noch 5 mal so viele Studenten betreuen könnten.

Die Urheber dieses Desasters - zB. Sektionschef Faulhammer, der seine Kinder an die FH schickt, nicht an die Uni - sitzen immer noch an der leitenden Stelle oder (wie Sektionschef iR Höllinger) sind im Ruhestand.

Hier gehörte zu allererst aufgeräumt.

Korrekt, dort liegt nämlich genau das Problem. Die Kosten für wenige steigen ins unermessliche, z.B. so absurde Regelungen wie das die Universitäten in einen Pensionsfonds einzahlen, der speziell für Professoren und obere Einkommensklassen einen Vorteil bringt. Eingezahlt in diesen Fonds wird unter der Höchstbemessungsgrundlage ca.3% der Summe, darüber 10% eingezahlt, dies ist höchst unsozial und bringt nur wenigen etwas. Die Gruppe die von dieser Regelung profitiert sind wenige (ca. 500 an der Universität Wien). Assistenten und allgemeines Personal haben befristete Verträge, Überzahlungen sind selten, die Bezahlung genau am KV ist üblich. Da muss sich etwas ändern.

Dazu muss ich noch etwas anmerken,
diese komische Regelung, wo über der Höchstbemessungsgrundlage 10% in den Pensionfonds eingezahlt wurde, wurde folgender Weise begründet :
" Die die mehr verdient haben, haben auch einen höheren Lebenstandard in der Pension zu erhalten".
Verrückt oder ?
Aber wie weiter unten schon beschrieben wird sich nach den Wahlen zum BR an der Universität Wien nun hoffentlich einiges ändern.

blimlingers abstieg ins establishment

bei soviel bling erblasst sogar ein rapper vor neid

Bei dem Foto musste ich schmunzeln.

Als ob man Ihr die Schlinge u, den Hals legen würde.

Universitätsrat Innsbruck

Hier ein Beitrag des Universiätsratsvorsitzenden Innsbruck, der vorige Woche zu einigen Diskussionen geführt hat:

http://derstandard.at/135025919... -aufs-Brot

Rainer war 2mal im Rat der Uni IBK, stünde also nun für andere Uni-Räte zur Verfügung.

Das sind zwar schlechte Aussichten für die Universitäten, aber im Grunde sind es gute Aussichten für die Geisteswissenschaften.

Kritisches Denken braucht keine teueren Geräte und Infrastrukturen, es braucht einfach nur einen Kopf und die nötige Konsequenz und Entschlossenheit. Sollen die PhysikerInnen doch ums Geld streiten und den Gesetzen des Marktes gehorchen - dort, wo kritisches Denken wächst, das wir bitter nötig haben werden, um das Schlamassel zu beenden, brauchts das nicht. Sicher, es ist nett, sich nur den Texten zu widmen und nebenan die Bibliothek zu haben. Aber Kritisches Denken ist kein Freizeitvergnügen, es ist harte Arbeit. Und die Arbeitsbedingungen sind nun einmal meistens nicht paradiesisch, das waren sie nie.

Die kritische Geistigkeit der Zukunft wächst in abendlichen Studierstuben, psychoanalytischen Praxen und eventuell an Volkshochschulen.

Das Bild hat mich für einen Bruchteil einer Sekunde ...

an die Hinrichtung von Saddam Hussein erinnert ..

"Die Universitätsräte in Österreich sind eine Art "Aufsichtsrat" der Universitäten. Die Räte wurden im Zuge der Universitätsreform im Jahr 2002 eingeführt"

universität als wirtschaftliches unternehmen, doll...
da sehen wir schon, dass diese kapitalistische aufstellung kaum was gutes bringt, was machen wir, na, wir installieren's einfach überall... ökonomisierung, nicht bildung ist das

Vor allem hat sie nur Ineffizienz, qualitativen Absturz und Verteuerung gebracht.

In punkto Entpolitisierung sollte man einmal die Uniräte der medizinischen Universitäten durchleuchten

Und welche politische Aufträge sie haben......z.b. In innsbruck betreffend der Fusion...und Wien mit einem unpolitischen Busek.....

die bundesgeschäftsführerin der gpa, fr. dwora stein, sitzt im unirat der uni wien. hat sie sich jemals dafür eingesetzt, daß die prekären arbeitsverhältnisse der lektorInnen und studienassistentInnen endlich ein ende haben?

Ist das ihre aufgabe als unirat, hier vertritt sie den dienstgeber!

Als Unirat nicht, aber das ist meiner Ansicht nach schon etwas unvereinbarbar mit den Gewerkschaftszielen. Auf der einen Seite bin ich Unirat und indirekt zuständig (indirekt deshalb, da die Arbeitsverträge die Personalabteilungen abschließen und das Rektorat offensichtlich auch die Unterschriftberechtigungen dorthin delegiert haben) für Arbeitsverhältnisse und auf der anderen Seite führe ich einen "Arbeitskampf" . Na ja man wird sehen !

Der Universitätsrat ist eigentlich kein Aufsichtsorgan im Sinne eines Aufsichtsrates, sondern hat Exekutivrechte und ist daher eigentlich ein richtiges Leitungsorgan. Nach der letzten UG Novelle sitzen nun auch Vorsitzenden der Betriebsräte im Unirat.

Hierbei darf auf eine APA Meldung verwiesen werden, die das Ergebnis der Betriebsratswahlen vom 23.10.2012 und 24.10.2012 zum Inhalt hat.

http://www.ots.at/presseaus... eimpolitik

die Uniräte

bekleiden ihr Amt meist nebenberuflich, sind uninformiert bzgl der Universitätsinterna, haben eine politische oder wirtschaftliche Lobbyistenfunktion und sind oft nur halbtägig geistig in die Themaktik eingebunden.

Dafür verdienen sie aber ein ganzes Monatsgehalt zzgl. Sitzungsgelder.

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