Hightech-Werkstatt für jedermann: Wiener "Happylab" geht auf Tour

  • Artikelbild
    foto: happylab

Einblicke in die Welt digitaler Produktionstechnologien in ganz Österreich

Das Wiener "Happylab", Österreichs erste Hightech-Werkstatt für jedermann, bietet den freien Zugang zu digitalen Produktionsmaschinen wie Lasercutter, 3D-Drucker, CNC-Fräse und Schneidplotter. Mit einer neuen Workshopreihe wollen die Betreiber nun Einblicke in die Welt digitaler Produktionstechnologien auch in anderen Regionen ermöglichen: Unter dem Motto "Happylab On Tour" veranstaltet das Happylab Workshops für Jugendliche in ganz Österreich, teilten die Betreiber, die Österreichische Gesellschaft für innovative Computerwissenschaften (INNOC), am Donnerstag in einer Aussendung mit.

Tour

Anfang November 2012 startet die mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums realisierte Tour mit drei Workshops in Purkersdorf (NÖ), Vorchdorf (OÖ) und Innsbruck (Tirol). Die Workshops finden in Schulen und Jugendeinrichtungen statt, Experten des "Happylabs" unterstützen die Jugendlichen bei der Umsetzung eigener Projekte. Für das Jahr 2013 sind weitere Workshops in allen Bundesländern Österreichs geplant.

An seinem Standort in Wien-Leopoldstadt feiert das "Happlab" am 31. Oktober sein zweijähriges Bestehen mit einer Jubiläumsfeier: Besucher können sich im Rahmen von stündlichen Führungen einen Einblick vom Angebot der Hightech-Werkstatt verschaffen. (APA, 25.10. 2012)

Share if you care
12 Postings
Im gegensatz zum Metalab...

Wo wirklich ALLE auch die Geräte nutzen dürfen und Mitglieder, sowie nicht-Mitglieder für die Abnutzung zahlen.

Graz nicht? Sehr schade ...

Graz braucht ein FabLab

Wir sollten in Graz ein FabLab gründen...

Freier Zugang?

Zugang zur zweifelsohne beachtlichen Gerätschaft gibts meines Wissens nur für Mitglieder.

Die Jahresmitgliedschaft kostet laut Website 36 €.

Günstig ist das sicherlich. Aber von "freiem Zugang" kann wohl keine Rede sein.

korrekt

nicht mal Gästen darf man den Ort zeigen.

Absurd wie wenig Abends los ist. Die Idee, dass gewisse Leute nur an gewissen Tagen rein dürfen zerstört alle Ansätze einer Community, speziell in Kombination mit dem Misstrauen und der Unfreundlichkeit der zwei "Aufseher". Der großen Fliesenflächen, die sinnlos lauten Umgebungsgeräusche machen den Raum zum Arbeiten und Verweilen unmöglich.
Eine Commons-Räumlichkeit braucht das Prinzip Ehrenamtlichkeit, mit verteilten Kompetenzen und Pflichten, und wechselnden Verantworlichen. Sonst ist es einfach eine Firma und kein Verein. Fablabs sind eine gute Idee, aber das Happylab ein Laser-Copy-Shop für Architekturstudenten mit angeschlossener Pressestelle.

geschlossene Community...

In der Tat, war von HappyLab enttäuscht, als ich diesen Sommer 3d Printing erlernen wollte... es ist eine geschlossene Community, die sich in der Presse anders darstellt! Vom FabLab Gedanken weit entfernt..

reprap-wien.org

"Freier Zugang" lässt sich auch mit "jeder darf kommen" übersetzen, nicht nur mit "ist gratis".

Aber lässt sich sicher klarer formulieren, da gebe ich Ihnen recht.

danke für die Zustimmung.

Aber auch "jedeR darf kommen" stimmt ja hier nicht, weil eben nur Mitglieder kommen dürfen.

Und da die Mitgliedschaft im Gegensatz zB. zu universitären oder betrieblichen Anlagen jedem offen steht, ist die Formulierung formal richtig, wenn auch unglücklich gewählt.

Aber wir meinen eh beide das gleiche ;)

so gesehen ist auch der Zugang zum Telefonnetz frei.

Finden Sie auch, dass UPC ein freies Netz betreibt?

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.