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Die geplante neue Bankenaufsicht durch die Europäische Zentralbank wird laut FTD konkreter. Die zyprische EU-Präsidentschaft gehe auf Bedenken ein, heißt es in einem Bericht in der Donnerstag-Ausgabe. Demnach solle die EZB formal die Aufsicht über alle rund 6.000 Banken in der Währungsunion ausüben, die tägliche Aufsicht aber an die nationalen Aufsichtsbehörden delegieren.
Nur bei systemrelevanten Banken und Bankengruppen und bei künftig vom ESM und EFSF gestützten Kreditinstituten solle die EZB alle operativen Aufsichtsaufgaben übernehmen, heißt es laut dem Bericht im Kompromisstext für das Aufsichtsgesetz. Der Vorschlag wird Donnerstag und Freitag mit Diplomaten der Mitgliedsstaaten beraten.
Die Staats- und Regierungschefs hatten bei ihrem Gipfel vorige Woche vereinbart, die Aufsicht durch die EZB solle "in differenzierter Weise" erfolgen. (red, derStandard.at, 25.10.2012)
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