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Bohrungen in "Zone 2" des Abbaugebietes wurden im Oktober abgeschlossen. Das Ergebnis soll helfen, Investoren zu überzeugen.
Wien/Wolfsberg - Die börsenotierte Global Strategic Metals NL (vormals East Coast Minerals NL) intensiviert die Investorensuche für den Abbau des Lithiums auf der Koralm zwischen Wolfsberg in Kärnten und Deutschlandsberg in der Steiermark weiter. Die Australier hatten die Schürfrechte im Mai 2011 von der Kärntner Montanindustrie (KMI) gekauft und legten nunmehr ein "Corporate Update" zur Präsentation des "The Wolfsberg Lithium Project - A European Resource for European Markets" vor. 2016 könnten Abbau und Verarbeitung an Ort und Stelle - also der Vollbetrieb - starten.
Wolfsberg liegt auf einer Karte in der Präsentation, welche die Transportmöglichkeiten der Region zeigt, zwar in der Steiermark, den "potenziellen Produktionsstart von Lithium Carbonat (Li2CO3)" sehen die Mineure aus "Down Under" aber bereits im Jahr 2016.
Bohrungen in "Zone 2" des Abbaugebietes wurden so eben (Oktober) abgeschlossen, heißt es in der Präsentation. Die erwarteten 10 Mio. Tonnen lithiumhaltiges Gestein dieser Zone werden nunmehr mit einem "Abbauziel" zwischen 8 und 12 Mio. Tonnen vorgestellt. In Zone 1 sind 18 Mio. Tonnen dieses Gesteins nachgewiesen.
Noch im laufenden Quartal soll eine "definitive Machbarkeitsstudie" erfolgen, um im 1. Quartal 2013 die "Bankfähigkeitsstudie" folgen zu lassen und einen Versuchsabbau zu starten. Im 2. Halbjahr 2013 wollen die Australier Konzentrat aus dem Lithium im Bergwerk selbst herstellen beginnen - und dies zur Genehmigung vorlegen. Pläne für eine Anlage zur Umwandlung des Konzentrats in Lithiumcarbonat (Li2CO3) sollen ebenso entwickelt werden.
2014 plant die Bergbaufirma den Bau einer "Lithium-Carbonat-Umwandlungsfabrik". Auf Medienanfragen betonten die Australier stets, die Anlage "nahe Wolfsberg um 125 Mio. Euro errichten" zu wollen.
"Geworben" wird mit der "zentralen Lage nahe der großen europäischen Märkte mit Automobil-, Flugzeug und Rüstungsindustrie". Die Region sei im Bergbau und in der Industrie aktiv, die Behörden würden die Entwicklung des Projekts unterstützen.
Das Vorkommen auf der Koralm gilt als eines der größten in ganz Europa. Samt Zone 2 sind nun rund 28 Mio. Tonnen Erz mit einem Durchschnittsgehalt von 1,6 Prozent Lithiumoxid nachgewiesen. Lithium ist weltweit stark nachgefragt, das weiche Leichtmetall wird derzeit vor allem in Chile, Argentinien, den USA und China abgebaut.
Lithium-Ionen-Akkus werden sowohl für Mobiltelefone und Laptops, als auch als Speichermedien für Elektroautos verwendet. Es kann aber auch Schmierfetten beigegeben werden, um eine höhere Viskosität zu erreichen und findet gar in der Medizin Anwendung - um die Wirkung von Antidepressiva zu steigern. (APA, 25.10.2012)
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28 Mio. Tonnen Erz mit einem Durchschnittsgehalt von 1,6 Prozent Lithiumoxid ergibt 448.000t reines Lithiumoxid.
Bei einem Marktpreis von USD 212 pro Tonne(quelle* S 48) und einem EUR Wechselkurs von 0,77 ergibt das EUR 73,189 Mio. Marktwert nach Förderung und Verarbeitung.
*
http://www.nachhaltigwirtschaften.at/e2050/e20... bayern.pdf
Der Preis für eine Tonne Li2CO3 liegt dann aber schon bei USD 6-8000,-
Laut Wiki geht das so:
Aus lithiumhaltigen Salzlösungen wird durch Verdunsten des Wassers und Zugabe von Natriumcarbonat (Soda) Lithiumcarbonat ausgefällt.
Ein kluger Staat würde seine Bodenschätze selbst rausholen und vermarkten. Aber in Zeiten schwachsinniger Marktdoktrin darf sowas ja nicht mehr sein. Vermutlich weils das Staatssäckel aufbessern könnte und man so den Druck von den Massen nehmen könnte. Das würde den Oberen aber nicht gefallen da nur mit Druck nach unten ihre Position oben gesichert ist.
sagen wir es so:
ein kluger staat würde das zeug dort lassen wo es von der natur hingepackt wurde
ein nicht so kluger aber wenigstens moralisch seinen bürgen verpflichteter staat würde es fördern und vermarkten und die erzielten erträge dem gemeinwohl seiner bürgen stiften
ein dummer, unmoralischer, und von gekauften konzernkasperln regierter staat würde es irgendwelchen profitgeilen konzernheuschrecken überlassen diese resourcen zu vermarkten - den dadurch entstandenen schaden würde er dann von seinen bürgen wiedergutmachen lassen.
tja, in welchem staate wir wohl leben?
Jössas! Man stelle sich vor, da genügen ja so grob zw. 100 und 200 kg Lithium, um als Lithiumdeuterit eine 10 Megatonnen Wasserstoffbombe zu bauen. Da liegen jetzt auch so grob geschätzt 200000 Tonnen Lithium zum Abbau bereit, reicht also für 1 Million Wasserstoffbomben, oder insgesamt 10 Teratonnen TNT Sprengkraft. Schrecklich! Die wollen den Kreidezeitmeteoriten nachbauen!
thermonukleare Bomben werden Sie wohl richtig liegen. Die ca 50.000 t Li werden nur zum Bau von Wasserstoffbomben genutzt. Die Anwendung in der Glas/Keramikindustrie, als Schmiermittelzusatz, in Akkumulatoren oder als Legierungsbestanteil kommt nicht in Frage ;-)
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