Lückenschluss am Ring-Radweg in Wien

Ansichtssache
25. Oktober 2012, 17:13

Das derzeit größte Radwegeprojekt in Wien ist nahezu fertig: Der äußere "Ring-Rad-Rundweg" wurde zwischen Babenbergerstraße und Stadiongasse erweitert und für den Verkehr freigegeben. Der 670 Meter lange und 800.000 Euro teure Abschnitt führt von der Babenberger Straße vorbei am Kunst- und Naturhistorischen Museum sowie am Parlament bis zur Stadiongasse. Ausständig ist nun nur noch die Erschließung des "Jonasreindl" am Schottentor, die für nächstes Jahr geplant ist.

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foto: florian bayer

Donnerstagvormittag präsentierten der Grünpolitiker Christoph Chorherr (l.), Siegi Lindenmayr (SPÖ), Bernhard Engleder (MA 28) und der städtische Fahrradbeauftragte Martin Blum die Erweiterung des Ringradwegs.

"Wir haben es geschafft, trotz erbitterten Widerstandes von Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel (derStandard.at berichtete, Anm.) die Lücken am Ring-Radweg zu schließen. Wir planen weitere Verbesserungen am Ring sowie an der Durchquerung des 1. Bezirks", so Chorherr im Gespäch mit derStandard.at. Einer Sperre des Radwegs im Winter, wie Stenzel sie jetzt fordert, erteilte er eine klare Absage.

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Snowride by Bike: HEUTE am 18.1. um 16:30 beim Schwarzenbergplatz:

http://www.criticalmass.at/category/wien

komisch? wo sind denn nur heute die vielen radfahrer?

fahren wohl heute alle mit den auto! weil heute wird kein parkpickerlkontroller unterwegssein, wegen den bisschen schnee!

Moment....

...das Ding soll etwa schon fertig sein?
Also auf der Innenseite bei der Station Volkstheater, dürfen Fußgänger und Radfahrer immer noch Slalom fahren/gehen, wenn sie den Markierungen folgen wollen.
Und die Katastropohe Schottenring ist überhaupt gänzlich unangetastet geblieben, dabei ist das sicher der übelst ausgebaute Streckenabschnitt.
(Persönliche Favoriten abseits bleiben weiterhin Babenbergerstraße und das Endstück beim Wienfluss, Höhe Ministeriun)

Live-Erlebnis heute Bellaria- Strassenbahnhaltestelle äusserer Ring (1,2,D):
obwohl die innere Ring-Nebenfahrbahn als Radweg gekennzeichnet ist, fahren (während meiner Wartezeit von 6 Minuten) 3 Radfahrerinnen (wirklich nur Frauen) mitten durch die Wartenden in der Strassenbahnhaltestelle (kommend vom Denkmal der Republik Richtung NaturhistorischesMuseum). Bin wirklich baff über soviel Ignoranz und Rücksichtslosigkeit) und keine einzige über den chorherreröffneten Fahradbereich. Radiotinnen pur.

War das hier: http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-co... lt_WEB.jpg ?
Schaut man sich die Randsteine an und die Insel ist es aber wirklich nicht leicht den richtigen Weg zu nehmen. Besonders wenn, wie am Bild, eine Straßenbahn dort vorschriftswidrig steht (Fahrverbot).

strassenbahn illegal , jaja

studier lieber mal die stvo.

"FAHRVERBOT (IN BEIDEN RICHTUNGEN) - Dieses Zeichen zeigt an, dass das Fahren in beiden Fahrtrichtungen verboten ist." Wo ist da die Ausnahme für Schienenfahrzeuge? Auf der Zusatztafel werden sie nicht erwähnt und es ist auch kein Einfahrt Verboten Schild.

§28(1) gilt aber trotzdem.

Das Schild sollte auf der anderen Seite auch stehen und das nicht hineinfahren ist wohl doch noch möglich - bei einer roten Ampel kann eine Straßenbahn auch stehen bleiben.

Bevor so abenteuerliche Gründe gefunden werden warum die Straßenbahn dort fahren darf wäre ein eindeutiges Zusatzschild aber sicher sinnvoller.

Es ginge doch viel einfacher:

Eine von zwei Nebenfahrbahnen zum Radweg umwidmen. Stattdessen lieber Ring-Slalom (mit Touristen als unfreiwilligen Kippstangen)

aber klar wäre das die beste Lösung.

das ging gesetzlich nicht, weil Radstraßen vom Bund nicht erlaubt sind

und die Stenzel als schwarze Bezirkschefin würde diese Einbahn nie für Radfahrer öffnen: also wo dann steht "Ausgenommen RadfahrerInnen".

Das ist das Problem mit dem Ringradweg und anderen Radwegen, dass hier es keine klare Kompetenzverteilung gibt, sondern die Bezirke bei Verkehrslösungen mitmischen.

vollkommen richtig

ich bin heute das erste mal diesen radweg gefahren und bin genau ihrer meinung, eine lösung auf der fahrbahn wäre sicher die bessere lösung gewesen. es ist wird zeit, dass man dem miv endlich zugunsten von öffi/radfahrer/fußgänger einschränkt.

Das ist leider kein Radweg

sondern ein Gehsteig mit Radsymbol.
Ich bin Radfahrer und ärgere mich trotzdem, dass wieder den Fußgänger Platz weggenommen wurde und nicht den Autofahrern. Die Nebenfahrbahn für Taxis brauchst echt nicht. Und der Citybus kann auch am Gleiskörper Richtung Babenbergerstraße fahren.

STVO ist unerbittlich

Der "Radweg" auf Bild 4 ist vielleicht 3m lang, muss aber trotzdem STVO-konform ausgeschildert werden.

dabei wäre eine einzige Tafel mit Fußgängerzone als Shared Place wohl die bessere Lösung (ähnlich vorm Parlament)

weil man zumindest ein paar Taferln einspart.

Insgesamt wird aber weiter auf Gehsteigen aufgepinselt oder eben Taferln aufgestellt. Von richtigen Radwegen oder Radstraßen gibts (fast) keine Spur.

natürlich,

denn sobald ein fahrradreifen eine verkehrsfläche berührt, die nicht für fahrräder freigegeben ist, wird sie dadurch entweiht, auch wenn es keinerlei physikalische konsequenzen hat

Radrowdies

Hierein paar Fakten wider den Verhetztern:
rund 8% der Radfahrer ignorieren das Rotlicht bei Kreuzungen. Quelle: Öamtc 2011.

Bei 8% alle Radfahrer als notorischen Verkehrssündern zu bezeichnen, ist emtweder dumm und verhetzend, beides dient der Sache nicht. P.S. Was sind dann die 40% der Wiener Autofahrer, die den Vorrang von Fußgängern auf Zebrastreifen ignorieren? Quelle: KfV.

auf der opernkreuzung - nebenfahrbahn vorm opernringhof sind die radfahrer zu 100% rotlichtfahrer.

99%. ich fahre auch dort nur bei grün.

? Auf der Nebenfahrbahn ist ja gar keine Ampel - was meinst Du da?

Ecke äußere Kärtner Straße/Opernring ggü der Oper vor dem Opernringhof. Hab befürchtet, dass Du sie bisher ignoriert hast, weil Du sie gar nicht kennst...

Achso, dort.

Ist aber auch ein Musterbeispiel was mit den Radwegen falsch läuft - das ist ja wie aus dem Verkehrskindergarten abgemalt. Radikaler Lösungsansatz: 30er am Ring, weg mit den Radwegen am Gehsteig und die Radler auf die Fahrbahn. Dann braucht man als Radler zum kreuzen der Straße auch nicht zwei Ampelphasen.

..bin derselben Meinung.

beim einbiegen von der nibelungenstraße in die babenbergerstraße bin ich auch noch nie bei grüner fahrradampel gefahren. liegt daran, dass ich dort ned verhungern will, die is nämlich nie grün.

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