Raubserie in Wien geklärt

25. Oktober 2012, 11:00

Komplize bereits am Montag festgenommen - 30-Jähriger Haupttäter seit gestern Abend in Haft

Wien - Die Wiener Polizei hat Mittwochabend einen bewaffneten Serienräuber festgenommen, der gemeinsam mit einem als Ausspäher tätigen Komplizen für insgesamt 14 Überfälle verantwortlich sein soll. Das bestätigte Polizeisprecher Roman Hahslinger am Donnerstag gegenüber der APA. Die beiden 33 und 30 Jahre alten Männer gehörten dem Suchtgiftmilieu an und sind geständig. Der Gesamtschaden der bereits im April 2012 gestarteten Überfallserie sei dabei eher gering ausgefallen.

Nachdem ein Fahndungsaufruf am vergangenen Wochenende über die Medien keine entscheidende Hinweise gebracht hat, konnte der dritte Tankstellenüberfall des Haupttäters am 20. Oktober in Wien-Simmering entscheidende Hinweise liefern. Bis dahin gingen die Ermittler von einem Täter aus, doch die Kriminalisten der Gruppe Chefinspektor Reinhard Hauer - Oberst Horst Zeilinger stießen nach dieser Tat auf den Komplizen, einen 33-Jährigen, der schon Montag verhaftet wurde. Die Fahndung nach dem 30-Jährigen war dann zwei Tage danach erfolgreich.

Pistole sichergestellt

Der 33-Jährige hatte vor den Überfällen jeweils die Tatorte ausspioniert und der 30-Jährige führte sei danach aus. Zu Beginn der Raubserie, die sich laut Hahslinger anfangs auf Wien-Floridsdorf beschränkt hat, hatte der 30-Jährige bei den Überfällen die aus dem Film bekannte "Scream"-Maske übergezogen. Die Tatwaffe, eine Gaspistole der Marke "Walter P99" wurde samt Munition sichergestellt. Bei vier der Überfälle soll der Haupttäter zur Unterstützung seiner Forderung seine Waffe repetiert haben. Das Duo, auf dessen Konto unter anderem Überfälle auf vier Apotheken, und je drei Trafiken und Tankstellen ging, ist geständig und wurde in die Justizanstalt Josefstadt eingeliefert. (APA, 25.10.2012)

Kommentar posten
15 Postings
Walther P99 ist eine scharfe Waffe

Gemeint war wohl der CO2 Klon "Walther CP99".

Warum hat das Zentrale Waffenregister nichts ausgespuckt, das soll ja laut BMI alle Schusswaffendeilkte "auf Knopfdruck" lösen.

Vielleicht weil die Herren Kriminellen ihre Werkzeuge nicht eintragen?

In Kanada hat man dieses Register bei einem Erfassungsstand von geschätzten 30% in miserabler Datenqualität wegen 1000 facher(!!!) Überschreitung der Kosten kürzlich aufgegeben.

Bei uns soll es 700.000 EUR kosten. Falls wir - Stronach sei Dank - nicht wesentlich bessser arbeiten als die Kanadier, müssen wir uns auf Kosten in Höhe von 700 Millionen einstellen.

Gute Woche für die Exekutive

Auf der Homepage des ORF ist zu lesen, dass sie wieder einen 32-Jährigen Dealer geschnappt haben, der die Sachen aus dem Fenster warf, als die Polizei die Wohnung stürmte - leider stand er bereits unter Beobachtung und der Beamte konnte die Drogen (Beweismittel) bequem auffangen und musste nicht erst mühsam die Wohnung durchwühlen. Handelt sich um einen seltenen Fall, da zufällig Asylwerber (Nigeria). Hoffe doch, dass die xenophoben Poster hier nciht wieder ne Verallgemeinerung vornehmen.

25.10.2012, 13:06

ein Schwede nehme ich an ...

Ist 'Darko' eigentlich ein häufiger schwedischer Vorname ?

geht slatan durch ^^
gibt eine riesige serbische community in schweden

zlatan ist viel häufiger.

Ein ganz normaler Alltag in Wien....

Zuviele Filme geschaut

dort wird aus "dramaturgischen Gründen" der Hahn gespannt und/oder die Sicherung ausgeschaltet (beides auch bei Glocks, die über solche Bedienlemente gar nicht verfügen), damit auch der dümmste Zuschauer mitkriegt, dass die Drohung jetzt ernstgemeint ist.

Neben dem Effekt, dass man dabei selbst eine Waffenstörung verursachen kann, liefert der Täter der Polizei auch noch einen DNA Beweis und/oder einen Fingerabdruck auf der ausgeworfenen Patrone.

Das teure und unnötige Zentrale Waffenregister liefert "auf Knopfdruck" gar nichts; denn Kriminelle registrieren ihre Tatwerkzeuge nicht und lassen sie nicht am Tatort zurück. Aber die Frau Finanzminister freut sich schon über all die schönen Waffensteuerbescheide (wenn alles registriert ist).

Interessant..

beim Durchladen verursache ich eine Waffenstörung?? Beim Durchladen liefert der Täter einen Fingerabdruck auf der Patrone??
Glock verfügt über keine Sicherung??

Zur Erlärung; das Durchladen MUSS bei einer Semi Automatik Waffe erfolgen - da sich erst danach eine abzufeuernde Patrone in der Kammer befindet.

Beim Durchladen wird keine Patrone ausgeworfen; der Auswurf erfolgt erst nach dem Abfeuern..

Und wie um Gottes Willen kommen Sie zu der Annahme Glock verfügt über keine Sicherung????

Kurzfassung für Stephan

Wenn man Patronen in das Magazin gibt hinterlässt man Fingerabdrücke. Beim Repetieren des Schlittens (Durchladen) wird eine bereits im Patronenlager (das ist der hintere Teil des Laufs; "Kammern" findet man in der Trommel eines Revolvers) befindliche Patrone ausgeworfen, egal ob abgefeuert oder nicht. Selbstverständlich besitzt die Glock eine Sicherung (sogar mehrere), nur eben keinen Sicherungshebel (die werden nämlich automatisch bedient).

Wird aufgrund von Stress der Schlitten einer Pistole nicht korrekt bedient, so kann dies zu Störungen an der Waffe führen. Abgesehen von einigen veralteten Modellen ohne moderne Sicherheitseinrichtungen kann man Faustfeuerwaffen durchgeladen führen. Eine nicht sofort schussbereite Waffe ist nutzlos.

Zum Schießen.,.

Da war doch vor Monaten ein Krimi im TV wo ein mit einem Jagdgewehr bewaffneter Täter ein Opfer auf ca. 1 m Distanz bedroht hat. Zus Steigerung seiner Drohung hat er dabei mehrmals durch das Zielfernrohr geschaut.

Das heitere "Herkunftraten"

kann beginnen.....

Damit Dir nicht fad wird ....

http://minderheiten-quartett.de/

raten ist gar nicht erforderlich

"Wetten dass"

ebenfalls....

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.