Rekordaufnahme offenbart 84 Millionen Sterne

Ansichtssache
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foto: eso/nick risinger/vvv consortium ignacio toledo/martin kommesser

Die Infrarottechnik habe den Blick durch die dichten Staubwolken erleichtert, die das sichtbare Licht abschwächen. "Für einen direkten Blick in das Herz unserer Galaxis müssen wir im nahen Infrarot beobachten", sagte Dante Minniti von der Pontificia Universidad Catolica de Chile, einer der Koautoren der Studie. "Infrarotstrahlung wird von dem kosmischen Staub deutlich weniger stark beeinträchtigt." Das untere der beiden Bilder zeigt den selben Ausschnitt der Milchstraße im sichtbaren Licht.


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ESO: VISTA creates largest ever catalogue of centre of our galaxy

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immer wieder diese ewige Frage...

seit Auftauchen von ALF sollte doch nun wirklich endlich geklärt sein, dass wir nicht alleine sind im Universum... mir tun nur die armen Katzen dort auf diesem schrecklichen Ort namens Melmac leid... die bräuchten so eine Klinger Edith für ihre Viecherl...

Melmac ...

...gibts aber schon lange nicht mehr. Somit brauchen Sie sich auch nicht mehr um die Katzerln ranten ;)

faktor zeit

warum sollen gerade jetzt irgendwo intelligente wesen ihr unwesen treiben - vielleicht vor 10 tausend oder 10 mio jahren - oder in 10 tausend oder 10 mio jahren

doch etwas besonderes?

Wenn man sich die Welt im kleinsten (Quanten) anschaut und im größten (relativistik) dann ist doch diese selbstorganisation (die Entwicklung unseres gehirns ) schon auch beachtlich...

Ich frage mich, wo ist der Zusammenhang zwischen diesen drei punkten?

Man kann sich das Originalbild entweder herunterladen
http://www.eso.org/public/im... /eso1242a/ (wer die Geduld und die Hardware für das 24,6 GByte große Bild aufbringt) - oder benutzt das Zoomtool der ESO:

http://www.eso.org/public/im... /zoomable/

Gewaltiger Fortschritt?

Das bedeutet für das Verständnis unserer Galaxis einen gewaltigen Fortschritt, heißt es? Ja was denn für einen Fortschritt? Wußten wir vorher nicht, daß das Zentrum unserer Galaxis aus einer gewaltigen Konzentration dicht stehender Sterne besteht? Doch, wußten wir. Wir wissen auch schon lange welche Gesamtmasse dieses Galxienzentrum hat.
Kurzum: Dieses Foto hat nicht mehr Wert als irgendeine Landschaftsaufnahme. Erbaulich für Astronomen, die können sich das rahmen und an die Wand hängen, aber das war's eigentlich.

Sie können sich auch damit begnügen

dass das, was Sie bis jetzt wissen, wahr ist.

Sie sollten also keine weitern Wissenschaftsbeiträge lesen, es würde nur Ihrn Alltag stören!

Bißchen einfältig?

Wenn sie zu einfach gestrickt sind, um zu erkennen, was tatsächlich neu ist und was nur Marktschreierei ist, dann haben eher sie ein Problem

tja

ich löse mein Problem aber, indem ich mich immer wieder eines besseren belehren lasse - im Gegensatz zu Ihnen :-)

Und da soll noch wer sagen

wir wären alleine ....

die anzahl der sterne ist wohl die vernachlässigbarste variable in der frage ob es da drausen (intelligentes) leben gibt

viel relevanter ist wie wahrscheinlich die entstehung von leben bei gegebenen voraussetzungen ist... denn da tappen wir immer noch im dunkeln

so gross kann die chance zumindest auf intelligentes leben wohl nicht sein, sonst hätten wir schon spuren gefunden

ich würds nicht ausschliessen dass wir alleine sind...

noch eine interessante und kaum bekannte überlegung zur grösse des weltraums:

vorausgesetzt unser verständnis der entstehung des universums ist richtig so muss das universum mindestens so gross sein wie es jetzt ist, nur damit es uns überhaupt geben kann.

grund: es braucht einige generationen an sternen um einen planeten zu bekommen der höhere elemente in den nötigen konzentrationen besitzt... und zeit = grösse durch ausdehnung

Ein wenig Mathematik: zwecks der Größenodnungen.

in unserer Galaxis existieren in etwa 300 Mrd. Sonnen; und jetzt rechnen wir in 1%-Schritten:
1% davon haben Planeten (zu niedrig angesetzt)
1% der Planeten befinden sich in habitalen Regionen
1% der Planeten entwickelten Basisleben wie Mikroben, Zuckermoleküle
1% der Planeten entwickelt "intelligentes" Leben wie unsere Tiere
1% der Planeten entwickelt dann letztlich auch noch technische Intelligenz.
Damit bleiben 30 Planeten über, die über Lebensformen verfügen, die so wie wir oder besser technisch begabt wären.
Wenn man diese Zahl letztlich mit der Zahl der mehreren Milliarden bekannten Galaxien multipliziert, ist die Zahl möglicher hochintelligenter Lebensformen unüberschaubar.

na und?

falls das doch zutreffen würde: keiner kann mit denen kontakt aufnehmen um es zu beweisen.

selbst wenn es in unserer milchstraße 30 milliarden bewohnter plateten gäbe könnte keiner mit denen kontakt aufnehmen.

Die Frage ist hald wieviele Planeten kreisen wirklich um die Sonnen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Extr... ismethoden

Die Methoden lassen leider sehr viel Schlupflöcher zu durch die der eine oder andere Planet unentdeckt bleibt. Man muss die Sonnen über Jahre störungsfrei beobachten - was mit Kepler gemacht wird.
Ich finde das man sich da sehr aus dem Fenster lehnt wenn man behauptet das Sonnen bei denen keine der Methoden angeschlagen hat, wirklich keinen Planeten hat.

das ist eine komplett spekulative rechnung

alle ihre 1%-schritte könnten um mehrere grössenordnungen kleiner sein

speziell zu den "1% entwickelt leben%" und "1% entwickelt intelligentes leben" und "1% entwickelt technische intelligenz" gibt es keine daten. es handelt sich um reine spekulation

deshalb ist es auch egal wie hoch die ausgangszahl an planeten ist (wobei die zahl möglicher bewohnbarer himmelskörper ja deutlich grösser sein dürfte durch bewohnbare monde), weil wenn die chance dass sich leben entwickelt 1:10^23 ist, und die chance dass le ben intelligent wird wieder 1:10^23, und die chance dass intelligenz technik entwickelt wieder 1:10^23, dann sind wir trotzdem wieder die einzigen

und obs jetzt 1% oder 1:10^23 ist darüber zu diskutieren wäre eine reine glaubensfrage

naja, diese "rechnung" ist ja weniger wert, als jede grobe schätzung. einfach überall 1% anzunehmen, ist ziemlich unsinnig.
von den sternen haben sicher die große mehrzahl planten. im gegenteil: ein stern ohne planeten stellt die große ausnahme dar. warum sollte ein stern keine planeten haben?
aber alle anderen prozentwerte sind sicher viel zu hoch angesetzt. die wahrscheinlichkeit für leben ist offensichtlich viel geringer als 1%. dazu genügt es nicht, sich in der habitalen region zu befinden.

und was wäre wenn

sogar 10% aller Sonnensysteme Planeten hätten und davon 1% .... usw.

Dann wäre, nach paul_vie's Rechnung "die Zahl möglicher hochintelligenter Lebensformen" halt 10x unüberschaubar.

Es gab immer wieder Wissenschafter und Kluge

die sich in ihren Prognosen dermaßen geirrt haben, dass sie sich noch heute peinlich berührt abwenden:
Club of Rome bezüglich der Erdölprognosen
Sinnhaftigkeit der Elektrischen Beleuchtung
Telefon
IBM, die behauptet haben, Computer würden in Zukunft nur von maximal 5-10 Unternehmen weltweit genutzt...
die Liste ist unendlich.
Daher haben seriöser Wissenschafter auch beschlossen, das Wort "nie" aus ihrem Sprachschatz zu streichen, siehe "Beamen" usw. Daher sollten wir dies hier auch tun, auf dass uns unsere nachfolgenden Genertionen nicht auslachen.
Und irgendwann werden sie uns oder wir sie finden, die vielen Anderen.

die prognosen des club of rome sind bisher ziemich genau eingetreten.

Inelligentes Leben

ist eine Frage der philosophischen Definition: ein Affe ist intelligent, weil er Werkzeuge verwenden kann, so wie auch Raben uva.;
technologisches Leben: bis vor der Erfindung des Stromes und der damit ermöglichbaren (Radio)Wellenerzeugung war der mensch nicht zwangsläufig "untechnisch", er hatte bis dahin nur noch kein "ping" ins Universum gesendet. Und das ist jetzt grade mal knappe 100 jahre her.
Und warum muß in der Annahme jede fremde Zivilisation uns raumfahrttechnisch "überlegen" sein? Die sitzen vielleicht so wie wir auf ihrem Planten fest und glotzen mit ihren Teleskopen in die Ferne und Fragen sich: ist da noch wer? Ein paar millionen Lichtjahre entfernt in einer anderen Galaxis.

Und da die Energie/Wellen/Materieverteilung

unmittelbar nach dem Knall nicht ganz gleichförmig war, konnten sich die späteren Elemente zusammenrotten um Nebel, Sonnen und Planeten zu bilden; viele Sonnen, Galaxien sind bereits wieder aufgelöst, um sich in Zukunft zu neuen zusammenzurotten; auch unsere Sonne wird das zeitliche Segnen um dann anderswo wieder eine neue zu werden. Erst wenn sich Materie im Raum soweit verdünnt hat, dass keine gravitativen Interaktionen möglich sein werden (dh. jedes Elemantarteilchien ist von einem anderen unendlich weit entfernt), hat dieses Universum sein "Leben" ausgehaucht.

Raum/Materie

Kiener weiß, ob es zum zeitpunkt des Urknalls den Raum schon gegeben hat oder nicht; falls nicht: zum Zeitpunkt des Urknalles gab es nur Energie; unmittelbar danach kam der Raum dazu, der aber keine Art von Welle, Quant oder sonst etwas ist, uns sich daher nicht dem Gesetz der Lichtgeschwindigkeit unterwerfen muß; Raum kann sich also augenblicklich bilden und sofort unendlichkeit erreichen. Daher ist die langläufige Definition "das Universum dehnt sich aus" nur für die Materie gültig, nicht für den Raum selbst; wie bei einer gewaltigen Explosion: zuerst erreicht uns die unsichtbare Druckwelle, dann erst werden wir von davongeschleuderten Trümmern (Materie) getroffen.

Also wenn ich in Astronomie richtig aufgepasst habe

ist der Gesamtenergiehaushalt des Universums 1; damit ist auch die Menge aller Elemente 1. Da dunkle Materie aber, zumindest aus heutiger Wahrnehmung, keine nachweislich Wechselwirkungen/Übergänge mit den uns bekannten Bausteinen Elektronen, Protonen, Neutronen, Gluonen etc. eingeht, bleibt also die Mengen der jeweiligen Elemente seit deren Entstehen nach dem Urknall konstant. Es gibt keinen Materiezuwachs. Und damit ist die Grüße des leeren Raumes = Zeit, eigentlich irrelevant.

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