Prognose: Android überholt Windows in vier Jahren

Georg Pichler
25. Oktober 2012, 09:39
  • Google Android: Könnte Microsoft Windows vom Thron stürzen.
    foto: eg-art.deviantart.com

    Google Android: Könnte Microsoft Windows vom Thron stürzen.

Weiter rasantes Wachstum des Google-Betriebssystems erwartet

Die Analysten des Marktforschungsunternehmens Gartners sind, wie Reuters berichtet, mit einer gewagten Prognose an die Öffentlichkeit gegangen. Sie prognostizieren, dass Googles mobiles Betriebssystem Android 2016 auf mehr Geräten laufen wird, als das vor allem im Desktopbereich dominierende Microsoft Windows.

2,3 zu 2,28 Milliarden

Konkret erwartet man auch für den jetzigen Platzhirschen weiteres Wachstum, allerdings wird gemäß der Gartner-Voraussage die Verbreitung von Android (das mittlerweile bei rund 70 Prozent Marktanteil im Smartphone-Segment liegt) weiter stark zunehmen. In vier Jahren stehen dann 2,3 Milliarden Telefone, Tablets und andere Geräte mit dem Google-OS 2,28 Milliarden Windows-Devices gegenüber.

Mehr als 500 Millionen "Androiden"

In Gesamtzahlen liegt Windows laut Net Applications aktuell bei etwa 44 Prozent Marktanteil, Android bei 17,4, so ZDNet. Es ist anzunehmen, dass das Microsoft-System mit dem Release von Windows 8 - vor allem durch als von den OEMs vorinstallierte Plattform - in den nächsten Jahren wieder stärker zulegt. Jedoch legt auch Android weiter zu. Momentan laufen laut Google mehr als 500 Millionen Geräte damit und tagtäglich gesellen sich 1,3 Millionen Aktivierungen hinzu.

Sprung auf den Desktop möglich

Dass Android einmal aus der mobilen Domäne ausbrechen und auf den Desktop vordringen könnte, ist dabei gar nicht so unwahrscheinlich - und dann droht Windows weitere Konkurrenz in seinen heimatlichen Gefilden. Während eine x86-Portierung bereits existiert, fehlen der Software noch die Merkmale eines Produktiv-Systems - beispielsweise ein Fenstermanager -, wie Experte Sascha Pallenberg gegenüber pressetext zu Protokoll gibt.

Mit ChromeOS hat Google zudem ein Ass in der Hinterhand, insbesondere wenn Android es via Browser-Runtime auf andere Plattformen schafft, könnte dies dem jungen, cloudzentrierten System einiges an Momentum verschaffen. (gpi, derStandard.at, 25.10.2012)

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jaja....und was haben die für nokia alles prophezeit...

ich prognostiziere für 2013: der standard sank unter das niveau der krone und muss sich nun auf die onlineausgabe reduzieren....

"Prognose: Android überholt Windows in vier Jahren..."

ahahahahahahahahaahahahahahahahahhahaahhaa

(nochmal danke, selten so gelacht)

absolut lächerlich.

google-dreck kommt auf keines meiner geräte.

Am Desktop hat man so lange keine Chance so lange Google die Meinung vertritt die Daten gehören automatisch in die (ge)cloud.

das geht hier runter wie Öl, wat? ;-)

Ich halte diese Prognosen genauso toll wie die super Kredit-Einschätzungen der Rating-Agenturen ;-)

Sollte Google dann die Desktops erobern und Windows nicht mehr sein, gehe ich zu Apple.

Das kann sogar noch schneller gehen, als man annimmt - W8 ist eine Totgeburt ...

So wie 3 das beste Netz hat und die FPÖ jetzt schon als klarer Wahlsieger dasteht?

Diese Analysen/gaaaaaanz unabhängigen Erhebungen sind doch einfach nur ein Glücksspiel mit dem sich der Analyst nebenbei noch ein bisschen Kleingeld von demjenigen der dabei am besten dasteht verdienen kann..ist ja auch gute PR.

Absolut. In meinem nächsten Leben werde ich bei solchen Analysten arbeiten oder Consulting-Firmen - mit "Beratertätigkeiten" kann man sich ne goldene Nase verdienen ;-)

in 4 Jahren? Da ist wahrscheinlich Android auch schon Geschichte.

wohl eher MS

wünschen würde ich es ihnen. es ist zeit für einen umbruch.

LOL

Träum weiter!

“ könnte dies dem jungen, cloudzentrierten System einiges an Momentum verschaffen.“

“momentum“ ist ein “false friend“ und heißt auf deutsch nicht das selbe wie auf englisch.

Gemeint ist hier: Schwung, Impuls, (Eigen)dynamik.

“das Momentum“ ist auf deutsch synonym zu “der Moment“.

"Momentum" übersetz man nach Deutsch mit "Moment".

Nicht wie "Augenblick", aber wie beispielsweise "Drehmoment", oder "Momentum" in der Chartanalyse bei Aktien, ...

So schlecht ist das meiner Ansicht nach nicht gewählt.

"Chartanalysen" schreiben und dann anderen erklären wollen, wie korrekte Übersetzung funktioniert :) .

Ja, neben meinen drei Übersetzungsvorschlägen gerne auch mit “Moment“ (sofern kein Missverständnis droht).

Aber das ist ein deutscher Text, in den ich nicht nach Belieben ein englisches Wort einfügen kann, das eben im Deutschen eine ganz andere Bedeutung hat (die Definition eines “false friend“) - darum ging es.

Naja, wohl eher ein lateinisches Wort. Aber bitte.

Ursprünglich ja - es hat im Deutschen aber eben die Bedeutung von “Zeitpunkt“, nicht von “Impetus“.

Daher ist der Satz im Artikel so Unsinn.

Stronach würde vielleicht so reden ;o) und wahllos englische Begriffe einstreuen, wenn ihm die deutschen nicht einfallen.

Obwohl es fürchterlich ist, geht es sogar noch gut (sofern die Zuhörer Englisch können), aber nur so lange es eben kein “false friend“ ist, der im Deutschen eine andere Bedeutung hat, wie hier.

Und im Englischen ist es kein Fremd- sondern ein Lehnwort (aus dem Lateinischen), und daher schon englisch, nicht mehr lateinisch.

Nein, das ist nicht ganz richtig so. Ich verstehe ihr Argument, dass es sich hier vermutlich um die englische Bedeutung des Wortes handelt. Lateinisch bedeutet es aber auch "Gewicht, Bedeutung, Wert" und als Hauptverwendung Bewegungs- bzw. Ausschlagkraft. Die Übersetzung mit "Zeitpunkt" wäre zwar nicht falsch, aber die letzt mögliche Übersetzung. Die Aussage des Satzes ist daher nicht falsch, leitet man es aus dem lateinischen ab.

So wie der Satz da steht, kannst du sich darauf verlassen, dass der Autor vom englischen Begriff ausgegangen ist oder sogar einen englischen Satz - unvollständig! - übersetzt hat, den er zum Thema gelesen hat.

stinkt nach geldwäsche

Bei "Gartner" habe ich mit dem Lesen aufgehört.

2 Drittel der Welt vergessen

Weite Teile Afrikas haben sämtliche Zivilsationsschritte übersprungen und sind ohne Papier und Desktop direkt mit Mobilgeräten eingestiegen. Viele Entwicklungsprojekte von großen Playern wie zB SAP holen die Leute direkt mit ihren Nokia Ziegeln ab. Was da in den kommenden Jahren passiert, das kann sich wohl keiner der Analysten vorstellen...

Ohne Papier??

Ähm ... was hat das eine mit dem anderen zu tun? Die meisten haben ein Smartphone und einen PC, weil beide einen komplett unterschiedliche Einsatzbereich haben.

Genauso gut könnten Sie meinen, bald wird es auch mehr Android-Installationen als Pinguine geben!!

Garnter ... ihr könnts echt gute Verkaufszahlenstudien machen. Beim Rest aber zerstört ihr nur euren guten Ruf.

Genau. Und das Jahr drauf ist dann Linux dran.

Diese Wette nehme ich gern an. Kontra.

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