Im Jahr 2100 leben 12 Milliarden Menschen auf der Erde

25. Oktober 2012, 09:09

Aktuelle Forschungsergebnisse zur Entwicklung der Weltbevölkerung auf IIASA-Konferenz in Wien präsentiert

Wien - Pessimistische Prognosen gehen davon aus, dass am Ende des Jahrhunderts etwa 12 Milliarden Menschen auf der Erde leben. Das hat Wolfgang Lutz, Leiter des Weltbevölkerungsprogramms (POP) des Internationalen Instituts für Angewandte Systemanalyse (IIASA) und Direktor des Wiener Instituts für Demografie (VID) der ÖAW am Mittwoch im Rahmen einer vom IIASA anlässich seines 40-jährigen Bestehens veranstalteten Konferenz am Mittwoch in Wien berichtet.

Demografische Studien, die nur Alter und Geschlecht berücksichtigen, würden eine unzureichende Grundlage für die Berechnung der Bevölkerungsentwicklung liefern, erklärte Lutz. Es sei wichtig, weitere Faktoren wie Bildungsgrad und Gesundheitszustand miteinzubeziehen.

Unterschiedliche Szenarien

Für eine Studie der IIASA wurden die Daten von mehr als 600 internationalen Experten zusammengefasst und verschiedene Szenarien der Bevölkerungsentwicklung berechnet. In den Modellen wurden unterschiedliche Einflussgrößen herangezogen, etwa die Entwicklung der Lebenserwartung und Versorgung mit Bildung. Im optimistischsten Szenario wird die Weltbevölkerung bis 2050 auf neun Milliarden ansteigen aber bis Ende des Jahrhunderts auf ein Niveau unter dem heutigen sinken - Voraussetzung dafür sind unter anderem massive Investitionen in Bildung.

Die Bildung von Frauen spiele für das Bevölkerungswachstum eine besonders tragende Rolle. In Untersuchungen von verschiedenen Ländern habe sich immer wieder gezeigt, dass die Geburtenrate zurückgehe, wenn der Bildungsgrad der Frauen steige, berichtete Lutz. Als Beispiel nannte er den Iran, wo die Anzahl der Geburten pro Frau drastisch zurückgegangen sei, seit Mädchen der Zugang zu Bildung erleichtert wurde.

Bildung und Gesundheit

Mehrere Studien würden außerdem den Zusammenhang von Bildung und Gesundheit belegen, darunter eine österreichische: Hierzulande hätten Akademiker eine um fünf Jahre höhere Lebenserwartung als Pflichtschulabsolventen.

Lutz hat Statistik in Wien und Pennsylvania studiert und ist Gründungsdirektor des Wittgenstein Zentrums für Demografie und Globales Human Kapital. Der Gewinner des Wittgenstein-Preises 2010 unterrichtet auch an der Wirtschaftsuniversität Wien. (APA/red, derstandard.at, 25.10.2012)

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na, kann ich nicht glauben. ;-)

ist unmöglich vorherzusagen!

so nun hörts mal schön auf zum rammeln!!!
es ist so verdammt verantwortungslos!

der mensch ist wohl das paradoxeste. einer seits rammelt er und setzt ein kind nach dem anderen in die welt und andererseit schaft er es nicht ein veranwortungvolles system zu ermöglichen worin der mensch in seiner grösze leben könnte. und ihr seits keine sklaven, ihr solltet mal etwas verantwortungsvoller mit eurer existenz umgehn! :-D und damit mein ich nicht in körperlicher sicht!

achja, mir kam so ein aufkleber unter. angeblich auf der viennale verteil : "schönes vermehrt euch!" oder so in der art. diese NAZISCHEISZE hab ich zrissen!!!

bitte in den schulen ordentlich aufklären!!!

den film

"idiocrazy" ansehen.
und ihr feedback darauf bitte als antwort auf mein posting.

Ideen für unsere Zukunft sind jetzt gefragt!

.
Altes Wissen vergangener Zeiten sowie auch die modernen Erkenntnisse der Wissenschaft werden hier bei "Entdeckerforum Zauberspiegel", (geleitet von einer Physikerin) auf recht unkonventionelle Weise miteinander verbunden, wobei die Annäherung vorzugsweise eine spirituelle Betrachtung ist... die Menschheit braucht dringend völlig neue Ideen und mutige Wege die hoffentlich auch bald beschritten werden... ein Kahlschlag der Erde ist nicht notwendig wenn wir jetzt beginnen die höhere Vernunft endlich walten zu lassen... es lohnt sich hier ein wenig zu stöbern... :)

Entdeckerforum Zauberspiegel: http://www.torkado.de/zauberspiegel/

Wer weiß, ob 2050 die Erde überhaupt noch existiert!

Durch Trinken von viel Granderwasser, Komplettumstellunug der Medizin auf Homöopathie, Reiki und Tachyonenheilung, sowie der Herstellung von Aluhütchen in den Proportionen der Cheopspyramide zum Schutz vor den Strahlen Niribus könne wir das noch alles abwenden und uns in Light Age transformieren. Un zu guter letzt stehen wir alle im Kreis geben uns die Hände und singen gemeinsam:
http://www.youtube.com/watch?v=fUspLVStPbk

glauben sie die erde wird sich in luft auflösen?

Nein, durch die "Erderwärmung" wird sie sich in Luft auflösen!

*lol*

Liebe Redaktion...

...nehmt doch bitte dieses komplett falsche Bild der Erde raus wo Amerika 30% der Erdoberfläche bedeckt und Südamerika bis nach Afrika reicht. Furchtbar!

hm

Sie meinen das bild von der erde als scheibe?

Informiere dich über orbitale Aufnahmetechniken. Das Bild passt schon so.

is aber trotzdem hässlich ;)

solche studien sagen im prinzip nichts aus. im jahr 1912 hätten man auch niemals die weltbevölkerung für das jahr 2000 schätzen können. weil man faktoren wie zb. die entwicklung der antibabypille nicht vorhersagen kann.

und doch:
"Im optimistischsten Szenario wird die Weltbevölkerung bis 2050 auf neun Milliarden ansteigen aber bis Ende des Jahrhunderts auf ein Niveau unter dem heutigen sinken - Voraussetzung dafür sind unter anderem massive Investitionen in Bildung. "

Demographsiche Vorhersagen werden als sehr verlässlich angesehen.

Aber das gilt vermutlich nur, solange die demographischen Verhältnisse sich an die Vorhersagen halten...

Solche Studien können Ereignisse nicht berücksichtigen, die sich dramatisch auswirken werden, wie:
Heilung von Krebs, Züchtung von Organen, Eingriff in das menschliche Erbgut, Entwicklung von dem Menschen überlegenen Robotern, "Singularität etc.

Alles was so teuer ist kommt nur sehr wenigen zugute. Das wird vmtl. auch 2100 noch so sein.

Ein großer Schaden für viele, insbes. auch arme Menschen, scheint dagegen leichter machbar...

Krebs tritt statistisch betrachtet eher erst in späteren Jahren

auf(Ausnahmen gibts immer). Das heißt, dass bei besseren Heilungserfolgen zwar die Lebenserwartung steigt aber es wirkt sich nicht unmittelbar auf die Geburtenrate aus. -Meist sinkt die Geburtenrate sogar wenn das Risiko sinkt früh zu sterben. Je eher die Kiddies sterben um so mehr "braucht" man ja um seine Gene in die Ewigkeit fortzupflanzen bzw. im Alter einen "verwandten Altenpfleger" zu haben.
Umgekehrt ist jedenfalls bewiesen, dass die Geburtenrate nach Kriegen oder großen Epidemien steigt.

Aber auf die Bevölkerungszahl. Wenn die Menschen 10% länger leben, gibts deutlich mehr Menschen.

Aber das ist nur ein Einmaleffekt.

Ob eine Frau 80 oder 90 wird hat für die Geburtentwicklung an sich keine Bedeutung.

Diesem Einmaleffekt ist auch zuzuschreiben, dass Österreich noch nicht schrumpft (und natürlich der zuwanderung).

Die Sterbequote ist sehr gering. Aber irgendwann wird dieser Effekt aber auslaufen.

Einmaleffekt bedeutet zwar für mich etwas anderes, aber du hast insofern Recht, als dass es sich nicht potenziert.

Wir es dann kein freies einkaufswagerl mehr geben?

Von 1970 bis heute hat sich die WBV verdreifacht.

Wenn sie sich bis 2050 nur mehr verdoppelt könnten wir schon froh sein.
Daneben wollen wir mehr Bären, mehr Wölfe, mehr Tiger, mehr Elefanten - wird sich nicht ausgehen.

verdoppelt ! nicht verdreifacht

Und dabei hat sich das Durschnittsalter um fast 10 Jahre vergrößert.

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