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Rom - Italiens früherer Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat am Mittwoch den Verzicht auf eine Kandidatur für das Premiersamt bei der Parlamentswahl im Frühjahr bekräftigt. Bei Vorwahlen in seiner Mitte-rechts-Partei Volk der Freiheit (PdL) solle der Name des Premierskandidaten bestimmt werden. Berlusconi sprach sich in einer am Mittwoch veröffentlichten Presseaussendung für Vorwahlen am 16. Dezember aus.
"Aus Liebe zu Italien kann man wahnsinnige und weise Dinge tun. Vor 18 Jahren bin ich in die politische Arena eingestiegen, ein Wahnsinn, dem Weisheit nicht fremd war. Jetzt mache ich aus denselben Gründen einen Schritt zurück. Ich werde meine Kandidatur für das Premiersamt nicht einreichen, bleibe jedoch an der Seite der jüngeren Personen, die sich engagieren wollen. Ich habe noch gute Muskeln und ein wenig Kopf, ich werde Ratschläge geben und meine Erfahrung zur Verfügung stellen", erklärte der 76-Jährige, der bis November 2011 Italien regiert hatte.
Auch der schärfste Konkurrent von Berlusconis PdL, die Demokratische Partei (PD), fiebert Vorwahlen entgegen, bei denen der Mitte-links-Kandidat für das Premiersamt bestimmt werden soll. An der Urabstimmung am 25. November dürfen nicht nur Parteimitglieder, sondern alle Bürger teilnehmen. Als aussichtsreichster Kandidat geht PD-Chef Pierluigi Bersani ins Rennen. Sein gefährlichster Rivale ist der 37-jährige Bürgermeister von Florenz, Matteo Renzi. Er gilt als Hoffnungsträger einer jungen Generation von Mitte-links-Politikern. (APA, 24.10.2012)
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Die Justizprobleme von Silvio Berlusconi belasten Italiens Koalition. Er selbst stilisiert sich einmal mehr zum Justizopfer, Vizepremier Angelino Alfano nahm an einer Solidaritätskundgebung teil. Premier Enrico Letta erteilte seinem Kabinett nun Sprechverbot zum Thema.
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Wer sich von der neuen Regierung einen Neustart erwartet hatte, wurde enttäuscht: Auch unter Enrico Letta findet die italienische Politik nicht zu jener Ruhe, die nötig wäre, um die Krise endlich meistern zu können.
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Es sind neue Gesichter, die Italiens zukünftige Politik prägen sollen. Premier Enrico Letta setzt auf junge Minister und viele Frauen
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Mehr als 1000 Wahlmänner und -frauen versuchten am Donnerstag, einen Staatspräsidenten für Italien zu küren - und scheiterten: Dutzende Parteifreunde versagten PD-Chef Bersani die Gefolgschaft und stimmten nicht für dessen Kandidaten Franco Marini
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