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Mit Bangen blicken Italiens Parteien am Wochenende nach Sizilien. Dort finden die ersten Teilwahlen seit Silvio Berlusconis Rücktritt vor fast einem Jahr statt. Um die 90 Sitze im Regionalparlament bewerben sich 1600 Kandidaten auf 21 Listen. Vor allem für die drei größten Parteien steht viel auf dem Spiel. Die Zeiten, in denen Berlusconis PdL alle 61 Wahlkreise der Insel erobern konnte, sind wohl endgültig vorbei.
Die Christdemokraten unterstützen in Sizilien erstmals den Kandidaten des linken Partito Democratico. Scheitert diese regionale Generalprobe, dürfte die Allianz auch im Rest Italiens keine rosige Zukunft haben. Dass keine Partei eine absolute Mehrheit erreichen kann, gilt als sicher.
Wahlfavorit Beppe Grillo
Über den stärksten Zulauf kann sich indes Komiker Beppe Grillo freuen. Der 63-Jährige durchschwamm im Wahlkampf die drei Kilometer breite Meerenge von Messina und hielt eine Rede auf dem Ätna. Seine Fünf-Sterne-Partei könnte mit über zehn Prozent ihr bisher bestes Ergebnis bei Regionalwahlen erzielen.
Die mit fünf Milliarden Euro verschuldete Region ist berüchtigt für Klientelismus und ausufernde Politik-Budgets. Die Abgeordneten verdienen bis zu 20.000 Euro im Monat, und die Region hat 29.000 Bedienstete - weit mehr als das Weiße Haus in Washington.
Gegen den zurückgetretenen Regionalpräsidenten Raffaele Lombardo ermittelt indes die Staatsanwaltschaft - wegen Kontakten zur Mafia. (Gerhard Mumelter, DER STANDARD, 25.10.2012)
Minderheitenpolitik bedeutet in Südtirol vor allem Sprachpolitik. Linguistik-Professorin Stephanie Risse untersucht, wie die Südtiroler miteinander reden – und was sie damit meinen
Aufgrund eines Gesetzes zur Bekämpfung von Interessenskonflikten aus dem Jahr 1957
Mailänder Staatsanwaltschaft hatte zuvor im Fall Ruby sechs Jahre Haft für den Medienzaren gefordert
Ex-Nachtclubtänzerin Karima el Marough berichtet über Briefumschlag mit Bargeld
Die Justizprobleme von Silvio Berlusconi belasten Italiens Koalition. Er selbst stilisiert sich einmal mehr zum Justizopfer, Vizepremier Angelino Alfano nahm an einer Solidaritätskundgebung teil. Premier Enrico Letta erteilte seinem Kabinett nun Sprechverbot zum Thema.
Umfragen zeigen Cavaliere wieder vorne - PD in Nöten
Ruby-Prozess gegen italienischen Ex-Premier geht nach zwei Monaten Pause weiter
Vier Jahre wegen Steuerbetrugs in zweiter Instanz
Gewerkschafter soll italienische Sozialdemokraten aus der Krise führen
Divo Giulio oder Beelzebub? Giulio Andreotti hat ein Jahrhundert geprägt
27 Prozent der Italiener würden für Gruppierung des Medienzaren stimmen
Dem ehemaligen Premierminister drohen vier Jahre Haft
Wer sich von der neuen Regierung einen Neustart erwartet hatte, wurde enttäuscht: Auch unter Enrico Letta findet die italienische Politik nicht zu jener Ruhe, die nötig wäre, um die Krise endlich meistern zu können.
Der Ex-Premier wartet auf seine nächste Chance, sagt der Südtiroler Politologe Günther Pallaver
453 Parlamentarier stimmten für das neue Kabinett - 153 dagegen
233 Senatoren stimmten für das neue Kabinett - 58 dagegen
Zwei Carabinieri und eine Fußgängerin verletzt - Mutmaßlicher Schütze laut Angaben des Bruders nicht geistig verwirrt
Es sind neue Gesichter, die Italiens zukünftige Politik prägen sollen. Premier Enrico Letta setzt auf junge Minister und viele Frauen
Kein Minister früherer Rechts - oder Mitte/Links-Regierungen im Kabinett
Enrico Letta berichtete Präsident Giorgio Napolitano - Einige Monti-Minister sollen dem Kabinett angehören - Liste für Sonntag erwartet
Giorgio Napolitano gilt als Mann des Ausgleichs und des Dialogs
Der Publizist Beppe Severgnini glaubt daran, dass Enrico Letta genug Pragmatismus aufbringen kann, um eine Regierung für Italien zustande zu bringen
Mehr als 1000 Wahlmänner und -frauen versuchten am Donnerstag, einen Staatspräsidenten für Italien zu küren - und scheiterten: Dutzende Parteifreunde versagten PD-Chef Bersani die Gefolgschaft und stimmten nicht für dessen Kandidaten Franco Marini
Debora Serracchiani, neue Präsidentin der Region Friaul
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