Die FPÖ will voller Liebe, Herz und Mut sein

Saskia Jungnikl, 24. Oktober 2012, 18:29
  • Heinz-Christian Strache, von Flaggen umzingelt: Vier Österreichfahnen 
und alle Bundesländerflaggen waren hinter dem FPÖ-Chef aufgebaut.
    foto: reuters/bader

    Heinz-Christian Strache, von Flaggen umzingelt: Vier Österreichfahnen und alle Bundesländerflaggen waren hinter dem FPÖ-Chef aufgebaut.

Parteichef Strache inszeniert sich staatstragend und gefühlsbetont: "Wir sind geleitet von der Kraft der Liebe. Wir handeln aus Liebe"

Wien - Warum die FPÖ tut, was sie tut? Ganz einfach: "Wir sind geleitet von der Kraft der Liebe. Wir handeln aus Liebe", rief der FPÖ-Chef bei seiner "Grundsatzrede" am Montag in die Menge.

Knapp zweihundert ausgewählte FPÖ-Freunde - darunter Exbundesrat John Gudenus sowie die Exminister Herbert Haupt und Harald Ofner - waren gekommen, um Heinz-Christian Strache zuzuhören. Der gab sich gefühlsbetont und beruhigte: Die Liebe sei die größte Kraft. Und die Freiheitlichen seien geradezu davon getrieben - von der Liebe zur Heimat und zu den Menschen.

Dabei hatte das Motto der Rede, die aus der Feder von Generalsekretär Herbert Kickl stammte, eher kämpferischen Anstrich: "Entscheidung für Österreich" hieß der Titel, der Inhalt war nicht neu.

Bekenntnis zu Wehrpflicht

Strache attackierte im Wiener Palais Epstein vor allem die EU, die Regierung, die Zuwanderung, und er bekannte sich einmal mehr zur Wehrpflicht. Seine knapp zweistündige Rede begann er mit einem Angriff auf die Regierung. "Wo echte Patrioten sitzen sollten, finden sich mutlose Gestalten", sagte Strache mit Blick auf Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP). Es gebe ein Versagen der Verantwortungsträger, kritisierte Strache.

Mit der Nationalratswahl 2013 stelle sich eine "Entscheidungsfrage", nämlich: "Entscheiden wir uns für Österreich, wie wir Freiheitliche das wollen" oder für die Fortsetzung des "mutlosen Weges", wie die Koalition ihn wolle.

Strache: Weniger EU, zu viel Zuwanderung

Die FPÖ habe jedenfalls "das Herz, den Mut und den Willen" zum Wechsel. Der bedeute auf jeden Fall "weniger EU", denn das heiße wiederum "mehr Europa". Das Friedensprojekt EU sei richtig gewesen, nun aber schon lange ein Unfriedensprojekt.

Weitere blaue Selbstverständlichkeiten: Die Zuwanderung habe ein vernünftiges Maß "überschritten" und sei eine "massive Bedrohung für den Sozialstaat". Die Wehrpflicht sei wichtig, mehr direkte Demokratie auch.

Das Motto der Freiheitlichen laute: "Von einer Lose-lose-Situation zu einer Win-win-Situation". Deshalb wolle man politisch stärkste Kraft im Land werden.

Längeren Atem gegenüber einer Regierungspartei demonstrierte Strache auch: Er redete eine halbe Stunde länger als Spindelegger. (Saskia Jungnikl, DER STANDARD, 25./26.10.2012)

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Jo jo, da HC. Bald geht er mit dem Vogelkäfig um die Milch wie's ausschaut. Am End wird er auf seine alten Tag gar noch der Nachfolger vom Waluliso. Die Lieeeeebe, die Lieeeeebe.

Ich bin dagegen die Partei

voller Hiebe, Schmerz und Wut.

Wählt doch bitte lieber MICH.

Zuerst hab ich ja geglaubt, bei dem Foto handelt es sich um einen Scherz.
Es ist einfach zu viel ... Liebe
:-)

Deswegen

decken die Scheuchs und andere in der FPÖ die ohnehin schwer von der Krise in Mitleidenschaft gezogenen Qualitätsmedien (bei den anderen wär's wurscht) mit Klagen ein:

weil nur noch schöne Worte gesprochen werden sollen, bitte. Sonst tut es uns so weh im Herzerl. In etwa:

Kurt Scheuch has a heart of gold. So has Uwe, his brother.
H.Strache's heart bleeds for you: it is a sacred heart.
The stars are God's daisy chain.

Er versteht auch was von Solidarität. Das sieht man an seinem Verständnis für die Zustände der FPO/FiK-BZÖ/FiK-FPK-FPO: Der große KuSch - also der Mann, der Blätter eher zerreißt als vor den Mund nimmt - hätt grad no gfehlt mit einem esotierischen Auftritt: Der hält sogar Spinnen aus, vor lauter Liebe zu Amt und Machterhalt.

Aus dem Blick, die Burschenzeit mit Säbelhieben,
es warn einmal, die Reime von Marokkodieben.
Man bewirbt jetzt rot-weiß-rotes Streben.
Viele Stimmen brauchts für reiches Leben.
Für manche Leute helfen Fahnen und Liebe.
Doch Kickl reimt bald wieder neue Hiebe.

*LOL*

Besser als das Foto oben ist nur noch das mit dem Kreuz in der Hand.

Der hat sie echt nicht alle.

Vergleichen Sie selbst !!!

Beim Burschenschafter Ball standen auch noch die Uniformierten mit Säbel hinter HC.

Von der Intonation über die Körperhaltung bis zur Gestik und Logik der Sprache:

http://www.youtube.com/watch?v=JSeh9sq3bv4

War da die FPÖ Bildungsakademie am Werk oder der Kickl in einem Spezialtraining für den Chef und Führer.

Irgendwie ist dem Strache die Jugend abhanden gekommen. Mir scheint, der ist in den letzten Monaten massiv gealtert.

Liebe zum Geld,
Liebe zur Dummheit,
Liebe zu Alk&Co...

Srtimmt ja,

Liebe, Herz und Mut zu sich selbst.

Wie viel fordert eigentlich die "staatstragende" FPÖ, die angeblich die Menschen so liebt,

für Pensionisten sowie
für Lohn- und Gehaltsempfänger?

Kann das jemand verraten? Oder sind die Einkommen der Menschen überhaupt nicht Gegenstand der FPÖ-Politik? Ja, verliert man vielleicht in der FPÖ nicht einmal einen Gedanken an solche Dinge?

Also - wie viele Prozente Erhöhung schweben denn eigentlich der Strache-FPÖ für Pensionisten sowie für Arbeit- und Dienstnehmer vor? Und was tut die FPÖ eigentlich für angemessene Einkommen der Österreicher, die sie so liebt?

Vielleicht ABSOLUT NICHTS, wie immer seit ihrem Bestehen? Man muss sich nur vorstellen, dass es in Österreich nur die FPÖ gäbe. Da würden die Bürger schön dumm aus der Wäsche schauen.

Aber vielleicht kann man die Liebe der Strache-FPÖ als Schnitzel herausbacken.

@ Fr. Jungnikl: schön gesagt:

"Längeren Atem gegenüber einer Regierungspartei demonstrierte Strache auch: Er redete eine halbe Stunde länger als Spindelegger."

Auf dem Bild fehlen rechts und links Männer mit weißen Kapuzen.

jööö...der bumsti

da fehlt nur noch so ein lederkoppel, dann sollt auch dem letzen Dummkopf ein Licht aufgehen.

und, wo ist

die rotweissrote krawatte, herr oberpatriot?

Österreich braucht keine N A Z I S und auch keine N A Z I P A R T E I.

tolle Inszenierung

Ich frage mich wie viele alte Ufa Filme hat der Mann gesehen ?Warum aber auch auf Bewährtes verzichten.Die Leni hätte das sicher gut abgefilmt.
Totalitäre Systeme, die allesamt ihre Kraft aus der Dichotomie gewinnen, haben eine eigentümliche Ästhetik.Die Symbole mögen verschieden sein,aber im Grunde ist es die alte Scheiße im neuen Pixiklo.
"der erscheint mir als der Größte , der zu keiner Fahne schwört......"(Rilke)

Das Bild erinnert mich wie eine Momentaufnahme aus dem Bockerer

Ob es nur mir so geht?

so ist es!

1984

seichts ihm jetzt voll durch? das foto ist echt arg. man wähnt sich in der bildsprache fast in george orwells "1984". und wer derartige thesen zum thema zuwanderung streut und einen latenten ausländerhass noch dazu, der hat nicht das recht über "liebe" zu sprechen.

Der Strache wird jetzt nervös.

Die vielen österr.Fahnen und die "Liebe". Ja, der Herr Strache ......

Zu den österr. Fahnen: Da will er unbedingt in drr Quantität Stronach übertrumpfen und wirkt dabei lächerlich.....und keiner sagts ihm :-)

Der Typ ist einfach nur lächerlich. Ich verstehe nicht, wie man(frau) sowas wählen kann.........

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