Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Stockholm - Bisher galt die These, dass beim Multitasking Frauen den Männern überlegen seien. Eine schwedische Untersuchung kam nun aber zu einem völlig anderen Resultat: "Im Gegenteil, die Ergebnisse unserer Studie zeigen, dass Männer besser im Multitasking sind als Frauen", sagte der Leiter der Untersuchung, der Stockholmer Psychologieprofessor Timo Mäntylä, am Mittwoch. Entscheidend sei dabei, ob die Frauen ihre Menstruation hätten.
Andere Studien hatten bereits gezeigt, dass Menschen mit einem gut funktionierenden Arbeitsgedächtnis besser darin sind, mehrere Aufgaben gleichzeitig zu erledigen. Laut Mäntyläs Studie, die im US-Fachmagazin "Psychological Science" erscheint, kommt das räumliche Vorstellungsvermögen als beeinflussender Faktor hinzu. Dieses sei bei Frauen während des Menstruationszyklus unterschiedlich stark ausgeprägt.
Menstruationszyklus beeinflusst räumliche Vorstellungsvermögen
"Andere Studien haben gezeigt, dass die räumlichen Fähigkeiten von Frauen während des Menstruationszyklus variieren, mit einer hohen Kapazität um die Menstruation herum und einer viel niedrigeren um den Eisprung herum, wenn der Spiegel des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen hoch ist", sagte Mäntylä. Die Fähigkeit des Multitasking liege bei Frauen während des Eisprungs deutlich unter der Fähigkeit von Männern. Während der Menstruation gebe es hingegen kaum Unterschiede.
Für die Studie wurden 160 Männer und Frauen im Alter zwischen 20 und 43 Jahren beobachtet. Sie sollten drei digitale Zähler verfolgen, die zu unterschiedliche Zeiten anzeigten und in unterschiedlichen Rhythmen voranschritten. Während die Testpersonen bestimmte Zeiten registrieren sollten, mussten sie auf einem Bildschirm eine Liste schwedischer Namen verfolgen und mit einer Maus klicken, sobald sich ein Name wiederholte. (APA/red, derstandard.at, 24.10.2012)
Der Preis ist die höchste in Österreich verliehene Auszeichnung für GrundlagenforscherInnen
Die Physikerin wurde mit dem Wittgenstein-Preis 2013 ausgezeichnet
Wiener Psychologe untersucht ästhetische Wahrnehmung von Architektur - Geschwungenes Design sorgt für mehr Wohlbefinden als Ecken und Kanten
Das Lenken von Menschenströmen wird mit 2.500 Testpersonen untersucht
Edeltraud Hanappi-Egger: Suche nach Talenten von Effizienz diktiert - Genderforscherin schlägt ein neues Bildungsverständnis vor
Reaktion auf Etablierung des sozialen Netzwerkes Twitter
Rückgabe von 977 Büchern bis Anfang Dezember - Wurde 1945 aus Eisenstadt in die Sowjetunion gebracht
Der Wissenschaft, Technik und Natur gewidmet - "MUSE" von Stararchitekt Renzo Piano geplant - Eröffnung am 27. Juli
In den 80ern eroberten Autorinnen das männerbesetzte Krimigenre. Krimiforscherin Brigitte Frizzoni über das Phänomen Frauenkrimi
Forschungsstation in der Arktis befand sich auf einer instabil gewordenen Eisscholle
Mehr als 4.000 Manuskripte sowie Moscheen und Mausoleen verbrannt und beschädigt
Astrobiologin Pascale Ehrenfreund meint, als neue Präsidentin des FWF mehr Geld für Forschung aufstellen zu können: Sie werde Überzeugungsarbeit leisten müssen
Forschungsorganisation in der Sparte internationale Zusammenarbeit ausgezeichnet
Deutsche Wissenschafter entwickeln neues Werkzeug im Kampf gegen internationalen Drogenhandel
Ein Professor wird durch eine Pop-Vorlesung über Lady Gaga berühmt und macht sich selbst zum Thema seiner Forschung
Die Preise werden zwischen 7. und 14. Oktober bekannt gegeben
Die Wissenschafterin des Jahres 2002 peilt einen neuen Weg für die Zeit nach der Forschungstätigkeit an
Oft beherrschen nur noch ältere Menschen eine Sprachvariante
Der deutsche Antisemitismusforscher Wolfgang Benz sprach zum zehnjährigen Bestehen des Wiener Ustinov-Instituts über die alte Juden- und die neue Islamfeindschaft
"V2me" kein Ersatz für zwischenmenschliche Kontakte: Er erinnert seine Benutzer daran, gesellschaftlich aktiv zu bleiben
Psychoanalytiker Arno Gruen über die Wichtigkeit, das eigene Selbst leben zu können, die Entstehung von Hass und wie in Zeiten wirtschaftlicher Not alles schlimmer wird
Insgesamt zehn europäische Forschungsinstitute an "eulife" beteiligt
US-Mathematiker modellieren Vorgänge im Schaum und berechnen drei verschiedene Phasen der "Schaum-Evolution"
ich bin immer wieder erstaunt wie sich manche menschen für die multitasking-fähigsten wesen unter gottes sonne halten weil sie in wirklichkeit nicht einmal im stande sind eine sache richtig zu erledigen.
Ich bin ja eher pro Monotasking. Immer schön eins nach dem anderen und das konzentriert.
Genügend Studien besagen, dass es echtes Multitasking beim Menschen nur gibt, wenn die Aufgaben zu ihrer Bewäültigung grundverschiedene Verarbeitungsebenen benötigen. Ansonsten sind Taskwechsel aufwändig und benötigen zusätzliche Konzentration und Zeit - sie ermüden. Wahrscheinlich lässt dich die Fähigkeit zum schnellen Taskwechsel trainieren, wie so vieles, aber es bleibt eine Leistung, die ermüdet und anderen Aufgaben die Konzentration entzieht.
Frauen müssen immer noch mehr leisten für das gleiche Geld und werden eher unter ihrer Qualifikation eingesetzt. Zusammen mit dem Mythos, der im Artikel widerlegt wird bleibt der Schluß: Frauen sind die besseren Selbstausbeuter.
Im übrigen bin ich der Meinung, das gehört geändert.
fragte ich mich selbiges mal, wenn man sich ansieht, wie manche Männer während dem Autofahren sich mit dir unterhalten, das Radio einstellen, den Terminplaner checken und vielleicht sogar noch telefonieren dabei. Ob man das jetzt "darf" oder nicht - was ist dann Multitasking, wenn nicht sowas..?
Wenn diese Autofahrer dann noch rechtzeitig für Fußgänger bremsen, die Motorradfahrer im "toten Winkel" beachten und nicht zu langsam fahren sind sie ab heute meine HELDEN. Aus dem Grund bin ich vom Multitasking beim Autofahren immer mehr abgekommen. Irgendwo bleiben Aufmerksamkeit und Augen hängen und dazu ist eiliges Autofahren zu fordernd - für mich. (und welcher Mann ist schon so unselbständig sich sich zu 100% an Geschwindigkeitsvorgaben zu halten???)
... wird man immer einen Unterschied finden. Das ist auch ziemlich egal.
Unfug ist es lediglich "die Frauen" gegen "die Männer" auszuspielen.
Und hoffentlich liest meine Frau den Artikel nicht, sonst muß ich am Ende meine familienbezogenen Termine im Kalender selber führen. ;-)
dass männer zum multitasking fähig sind, es aber einfach verheimlichen wollen.
so kann mann weiter ungestört fernsehen, weil frau denkt, dass es jetzt eh keinen sinn macht wenn sie währenddessen was zu ihm sagt... :-)
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.