Österreicher bauen weniger Eigenheime

24. Oktober 2012, 16:26

Das Wifo prognostitiziert einen Rückgang der Baubewilligungen, Arbeitslosigkeit und Kürzung der Wohnbauförderung dämpfen die Entwicklung

Wien - Die gedämpfte wirtschaftliche Entwicklung wirkt sich allmählich auch auf den Wohnungsneubau aus. Das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) prognostiziert für heuer und 2013 einen leichten Rückgang der Baubewilligungen. Vor allem bei Einfamilienhäusern halten sich die Österreicher zurück - auch vor dem Hintergrund steigender Arbeitslosigkeit.

Immer noch deutlich über dem Schnitt

Insgesamt liegt Österreich aber mit heuer 5,1 und nächstes Jahr 4,9 Baubewilligungen je 1.000 Einwohner deutlich über dem Schnitt von 19 europäischen Ländern. Dieser liegt laut Wifo-Angaben vom Mittwoch bei 3,3 Einheiten.

Heuer werden die Baugenehmigungen in Österreich um rund 1 Prozent auf etwa 42.800 Einheiten zurückgehen. Der größere Teil, nämlich 23.800 Einheiten, entfällt dabei auf Wohnungen in Mehrgeschoßbauten.

Minus im Einfamilienhausbereich

Das Minus (300 Einheiten auf 19.000) ist hauptsächlich auf den Einfamilienhausbereich zurückzuführen. Trotzdem liegt das Niveau damit noch deutlich über dem langjährigen Durchschnitt, "denn Immobilien werden - insbesondere angesichts des niedrigen Zinsniveaus - als wertbeständige Anlage gesehen", so das Wifo. In der Krise hat sich dieses Segment in Österreich "auffallend stabil" entwickelt. Nächstes Jahr dürften dann 500 Häuser weniger gebaut werden. Grund: Die zunehmende Arbeitslosigkeit.

Im Mehrgeschoßwohnungsneubau haben bisher die vor allem in Städten drastisch gestiegenen Immobilienpreise einen stärkeren Einbruch verhindert. Die geplanten Kürzungen bei der Wohnbauförderung dürften aber 2013 zu einem vierprozentigen Rückgang auf 22.900 Einheiten führen, erwartet das Wirtschaftsforschungsinstitut. Insgesamt dürften nächstes Jahr 41.400 Baubewilligungen erteilt werden, nach 42.800 heuer und 43.200 im Jahr 2011. 2008, im Jahr, als die Finanzmarktkrise ausbrach, waren es erst 38.100 oder 4,6 Bewilligungen je 1.000 Einwohner gewesen. (APA, 24.10.2012)

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20 Postings
Die zigtausend Leiharbeiter

sind ein Teil des Problems:

Sie trauen sich nicht wegen der extrem unsicheren Arbeitsplätze.

Sie bekommen aus dem selben Grund keine grösseren Kredite bzw. Darlehen.

Einem meiner Kollegen, Techniker-Motorenbau, geht es so.

Er feiert übrigens am 7. Jänner 2013 sein 12-jähriges "Arbeitsspitzenabdeckungspersonaljubiläum" in unserer Firma.

Übernahme in ein fixes Arbeitsverhältnis nicht in Sicht.

ein eigenes haus

:]

ein gefängnis dem man nicht mehr entkommt...das viele bis ins hohe alter bezahlen

in dem 90% der hausbesitzer dann auch sterben (ausser sie kommen vorher ins altersheim)

naja...jedem das seine

also ich mag mein "gefängnis", ist mir lieber als ein mietsklave zu sein....

da zahl ich lieber ein bisschen mehr miete

und muss mich nicht um den zustand der wohnung oder ums renovieren kümmern...kann dafür jederzeit wegziehn wenn mir was nicht passt

ausserdem gibts heute viele arme häuslbauer die bis zum lebensende kredite abzahlen...

ausgebeutet werden sie so oder so...

wo ist der unterschied zwischen miet- und banksklave?

ausser natürlich - das eigenheim wurde ohne finanzierung gebaut....

ich persönlich kenne niemanden mit eigenheim, der nicht mehr kreditraten als vorher miete bezahlt....

auch wenn mit finanzierung gebaut (oder gekauft) hat läuft das max 30 jahre, üblicher sind 25
wie lange zahlen sie miete?

Nach 25/30 Jahren sollte

man aber sein Haus doch mal wieder renovieren.
Dafür brauchen viele wieder nen Kredit.
=> da viele ne 80% Finanzierung haben heißt das ca 50 % Kredit kommen zusätzlich als zinslat drauf (aus 200000Kredit werden 300000 Für die Bank).
Dann Renovierungs/-Instandhaltungskosten um wenigstens nen ordentlichen Vk Preis zu erhalten, denn´s auf dem Land mit unserer demografischen Entwicklung wohl kaum geben wird.
Als Mieter bin ich flexibel (Arbeitslosigkeit), fahr 4 mal im Jahr weg, und man kann immer noch geschickt was auf die Seite legen (hier arbeitet der Zins für mich).
Man muß das alles sehr genau ausrechnen (aber nicht vom Bankberater).

na wenns 25/30 jahre warten bis das erste am haus renoviert wird dann habens natürlich ein problem
ich lebe seit ~10jahren in meinen haus und es ist abbezahlt, für renovierung gebe ich vielleicht ~1000€ pro jahr aus incl.umbauarbeiten mache aber das meiste selbst
klar, ein haus muss man mögen und arbeit bedeudet es auch aber mir gefällt siese arbeit...
VK interessiert mich eigentlich null obwohl der mit sicherheit gestiegen ist und ja ich lebe am land

fahre auch mindestens 4 mal im jahr weg, habe eine garage wo ich alle 3 autos platz habe
aber was uns dann doch unterscheidet, wo verdammt noch mal arbeitet der zins für sie? meinens die 1% auf einen "täglich fällig"?
klar ist aber auch dass "mein" lebensmodell nich für jeden passt...

und das meine Rechnung auch nicht auf jeden passt.

Ich rede ja auch von 80% + Fremdfinanzierung.
Da sagt jeder Bankberater, daß es kein Problem ist, incl Tilgung die 50% Haushalteinkommens bedeutet.
Wenn einer in der Familie wegfällt, geht s den bach runter.
Bei uns kostet Grund 300€/m2, drum passt die Rechnung ja net auf jeden.
Mit den hiesigen Firmen sans schnell bei 400 000 (80% = 320000 zu finazieren), wenns net viel selber machen können.

und es ist nicht so schwer mehr als 1% zu bekommen. Einfach mal ein paar Fachzeitschriften und ein bisschen Zeit. Ziel bei mir ist Inflation + a paar Groschen mehr, aber nicht zocken.

ja leider war der grund bei mir auch nicht viel billiger, deshalb ging sich auch nur ein reihenhaus aus...

ok, wenn man mit so wenig eigenkapital ein haus bauen will dann ist das recht mutig, da würde ich dann auch was anderes und sei es eine eigentumswohnung vorziehen

sehen sie, das ist das feine wenn man gebaut hat, man muss nicht sparen wenn man nicht will, so ist mir das dann auch recht egal ob ich 1 oder 3% bekomme und sobald ich mehr als summe x am konto habe muss es sowieso weg...

@ chezgarando & jeffk:

Vor- und Nachteile auf den Punkt gebracht, Jedem das Seine

Ohne Familie (Kinder) macht das Ganze wenig bis keinen Sinn.

Ich würd heute auch nimmer bauen, die (zeit-, nerven- und kostenintensive) Bürokratie hat auch "auf dem Land" Einzug gehalten, mit Energieausweis etc.

ach geh das ist aber was neues wie auch wenn die einen immer reicher werden also wird die mehrheit immer ärmer !!

Zum glück gibt es jetzt die immobilienertragsteuer seit heuer......

...... das wird die situation sicher entschärfen. Wie dumm darf ein ministerInnen eigentlich sein? Man sollte eine regelung einführen, derzufolge jeder minister zuvor einmal einer richtigen arbeit nachgegangen sein muss.

Bei den grundstückspreisen von 200 euro/m2 aufwärts kein wunder.

...na wos jammern´s 200euro/m2...

sind doch peanuts bei 1.000m2. für 200.000euro arbeite ein politiker 1 jahr, fall´s man nebeneinkünfte dazunimmt ist das ganze in 3 monaten abgestottert...
dann noch beim jagdausflug ein paar günstige maurer organisiert und das häus´l steht dann bezugsfertig nach 6 monaten ....

Krise stoppt Zersiedelung

...wär die richtige Headline gewesen...

...der nächste kriesensichere job ist ein

demolition works unternehmen zu gründen vom drasenhofen bis wien umgebung gibt´s dann genug zum abreissen. die masse wird sich dann ausserhalb des speckgürtels in den slums ein schönes leben machen...

Na endlich - Gott sei Dank - die Umwelt freuts!

deiner meinung nach müssten wir also wohl alle wieder in höhlen umziehen

nö, nach boboville !

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