Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Donezk - Schachtar Donezk macht es möglich: Nach der 1:2-Schlappe bei den "Bergarbeitern" am Dienstag droht Chelsea als erstem Titelverteidiger das Aus in der Gruppenphase der Champions-League. "Diese Niederlage schmerzt", musste Coach Roberto di Matteo zugeben. Immerhin erhielten die "Blues" Schützenhilfe vom dänischen CL-Novizen Nordsjälland, der Juventus Turin ein 1:1 abtrotzte und das Rennen um den Aufstieg in Gruppe E so noch spannender machte.
Chelsea-Verteidiger David Luiz formulierte es noch drastischer als sein Coach. "Ich bin vom Spiel geschockt", erklärte der Brasilianer. Di Matteo, der sein Team etwas defensiver als zuletzt ausgerichtet hatte, führte nicht zuletzt das frühe Gegentor durch Teixeira in der dritten Minute ins Treffen. "Das hat uns aus dem Tritt gebracht", erklärte der Italiener und ärgerte sich auch über das zweite Tor der Hausherren, bei dem man sich den Ball an der Mittellinie abluchsen ließ: "In solchen Situationen müssen wir als Team besser werden."
Dennoch regiert bei Di Matteo, dessen Elf drei Punkte hinter Schachtar sowie einen Zähler vor Juve auf Platz zwei liegt, der Optimismus: "Wir sind eine Mannschaft, die bereits zuvor Charakter gezeigt hat. Das Heimspiel gegen Donezk müssen wir auf jeden Fall gewinnen." Das Duell steigt bereits in zwei Wochen, geht es nach Donezk-Trainer Mircea Lucescu, erwartet sein Team da eine wesentlich härtere Aufgabe. "Heute haben sie viel verteidigt, aber in London haben sie gegenüber jedem Gegner einen riesigen Vorteil." Zufrieden war der Rumäne allemal: "Wir hätten sogar höher gewinnen können. Wir sind auf dem richtigen Weg, wachsen weiter."
Nordsjällands Schlussmann Jesper Hansen bejubelte das Heimremis gegen den italienischen Tabellenführer und den ersten CL-Punkt der Vereinshistorie "fast wie einen Sieg", und sprach von einem "fantastischen Gefühl". Sein Pendant Gianluigi Buffon war verstimmt: "Wir sind enttäuscht, weil wir in der zweiten Hälfte so viele Chancen hatten. Das Glück war nicht auf unserer Seite, aber wir hätten gewinnen müssen, Punkt." Gerade das scheint Juve international aber schwer zu fallen: Die jüngsten neun Europacup-Spiele beendete man allesamt mit einem Remis - darunter auch zweimal gegen Salzburg in der Gruppenphase der Europa League 2010/11.
Bayerische Ernüchterung: "Arbeitssieg"
Hochspannend nimmt sich auch die Situation in Gruppe F aus, wo Valencia, BATE Borisow und Bayern München bei je sechs Zählern halten. Bayern-Coach Jupp Heynckes, der ÖFB-Teamkicker David Alaba in der 84. Minute brachte, sprach nach einem glanzlosen 1:0 in Lille von einem "Arbeitssieg" und betonte: "Bundesliga ist nicht Champions League." Den 0:3-Ausrutscher gegen Borisow machte man mit dem 12. Sieg im 13. Saisonbewerbsspiel zumindest wieder wett, es regierte die Nüchternheit. "Manchmal spielt man nicht gut, aber wichtig ist, dass wir die drei Punkte mitnehmen", erklärte Franck Ribery. Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge sah es ähnlich. "Das ist kein Spiel, das in die Geschichtsbücher der CL eingehen wird." Der Strafstoßtreffer von Thomas Müller beendete zudem das "Elfertrauma" der Bayern aus dem CL-Finale (Robben, Schweinsteiger scheiterten) und dem Auftaktspiel gegen Valencia (Mandzukic).
In Gruppe G fuhr der FC Barcelona dank eines Tores von Jordi Alba in der 94. Minute bei Celtic Glasgow nach 0:1-Rückstand noch ein 2:1 und seinen dritten Sieg im dritten Spiel ein. Für Coach Tito Vilanova absolut verdient. "Wir haben genug dafür getan", meinte der 43-Jährige, dessen Truppe sich fast ständig in Ballbesitz befand. "Es ist nicht einfach, wenn zehn oder elf Mann in ihrer eigenen Hälfte stehen." Mittelfeldmotor Andres Iniesta stieß ins selbe Horn: "Es wäre unfair gewesen, hätten wir nicht gewonnen. Wir haben gesehen, dass wir noch immer das Selbstvertrauen haben, um ein Spiel umdrehen zu können."
So wie die Katalanen musste in Gruppe H auch der weiterhin makellose Tabellenführer Manchester United eine Aufholjagd starten, besiegte Sporting Braga zu Hause nach 0:2 noch 3:2. "Das ist unsere Geschichte in dieser Saison, dass wir in den Heimspielen schwach starten und Tore kassieren. Wir haben teilweise tollen Fußball gezeigt und viele Chancen geschaffen, aber es ist eine Sorge, das wir viele Gegentore bekommen", erklärte Trainer Alex Ferguson, dessen Team am Sonntag in der Liga im Schlager auf Chelsea trifft. (APA/Reuters, 24.10.2012)
Bewegender Bundesliga-Abschied von Trainer Heynckes - Dortmund sorgt sich vor Finale in London um Abwehrchef Hummels
502.567 Bestellungen stehen 24.042 Tickets gegenüber
Nach einem 3:0 beim FC Barcelona wird der Österreicher erstmals ein Finale zur Champions League bestreiten
Pressestimmen aus Spanien und Deutschland zu FC Barcelona - Bayern München
Münchner gewinnen das Rückspiel mit 3:0 und ziehen mit dem Gesamtscore von 7:0 ins Finale ein - Alaba Assistent beim Führungstor durch Robben - Messi auf der Bank
Münchner mit Gesamtscore von 7:0 im Finale - Alaba assistiert beim Tor von Robben, Piqué und Müller erhöhen - Messi nur auf der Bank
Borussia Dortmund feiert im Bernabeu - Entnervter Boss Watzke versteckte sich im Finish in der Toilette
BVB feiert 0:2-Niederlage in Madrid - Späte Tore von Benzema und Ramos für Real zu wenig - Dortmund zum zweiten Mal nach 1997 im Endspiel
Dortmund überlebt eine Zitterpartie in Madrid und steigt trotz einer Niederlage in das Champions-League-Finale auf
Dortmund-Stürmer trifft im Halbfinal-Hinspiel gegen das weiße Ballett viermal - Ronaldo schreibt für die Madrilenen an
Der BVB lässt sich nicht lumpen und macht es den Bayern gleich - Lewandowski trifft vier mal
Nach dem 0:4 geht es für den FC Barcelona im Rückspiel um die Ehre - Bayern Trainer Heynckes recht sachlich
Münchner können nach 4:0-Heimerfolg im Halbfinal-Hinspiel schon für das Finale planen - Doppelpack von Müller, Assist von Alaba
Münchner schon nach Halbfinal-Hinspiel mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im Finale
Sie spielen im Konzert der Großen, schicken sich an, die Champions League zu gewinnen. Vergleicht man sie im finanziellen Bereich mit den Bayern, sind sie nur ein kleiner Player, von Real Madrid und dem FC Barcelona ganz zu schweigen
Bei Borussia Dortmund gehen die letzten Karten für das CL-Halbfinale gegen Real Madrid über den Ladentisch - unter teils chaotischen Umständen
Der luxemburgische Sportlehrer Aurélien Joachim will die Schwächen von RB Salzburg nicht verraten. Am Mittwoch ging er wieder zur Arbeit
Ich hoffe, Donesz kommt weiter. Es tut dem Fußball gut, wenn Vereine wie Donesz oder auch letztes Jahr Benfica mit gepflegtem Offensivfußball aufzeigen, obwohl sie nicht die ganz großen Mittel zur Verfügung haben (auch wenn beide nicht arm sind).
Aber wsl wird Willian bald um 30+ bei einem Scheich/Oligarchen Club landen.
chelsea war ja schon letztes jahr an willian dran. das "problem" ist, dass rinat achmedov selber schwerreich und es nicht nötig hat, spieler überhaupt zu verkaufen, da gibt es fast jedes jahr streit mit irgendeinem brasilianer, der weg will, den achmedov aber nicht ziehen lässt. so hat donetsk mittlerweile auch bisschen den ruf einer "endstation", vom man zwar gut bezahlt wird und einigen erfolg hat, aber von der man schwer wieder wegkommt.
Naja, Donezk hat rund 150 Millionen Euro Spielerwert - das ist in einer Dimension mit Schalke 04 und mehr Budget als zB Clubs wie Bayer Leverkusen, Olympique Lyon / Marseille. Auch Valencia hat "nur" rd. 30 Millionen Euro mehr an Spielerwert.
Und das sind alles Clubs, die desöfteren in den K.O.-Runden der CL anzusiedeln sind. Es gibt jedes Jahr ein paar Clubs in dieser Budgetklasse die weiterkommen - dieses Jahr könnte es halt Donezk sein, erstauntlich oder überraschend find ich es aber nicht.
hat sich ernsthaft irgendjemand erwartet, dass barcelona NICHT noch irgendwie gewinnt?
Es ist nicht einfach, wenn zehn oder elf Mann in ihrer eigenen Hälfte stehen."
eh nicht, aber wie sonst soll man gegen dieses ewige ballgeschiebe ankommen?
Die Niederlage schmerzt natürlich sehr, aber sie kam zur richtigen Zeit. Die Mannschaft war nach den letzten Ligaspielen so was von in einem hoch, sie wurden jetzt (gegen ein sehr starkes Donetsk) wieder auf den Boden der Tatsachen geholt. Ist mir lieber als am Sonntag von United. Die nächsten Spiele werden wohl den weiteren Weg für die Saison weisen, sollte man in der Liga aus den nächsten 2 Spielen 4 Punkte holen und gegen Donetsk an der Stamford Bridge gewinnen, dann sieht die ganze Sache wieder sehr gut aus.
Und ich Idiot dachte doch wirklich es ginge ums Spiel ansich, und nicht um den Vereinshintergrund ....
(Ich heise die Arbeitsmethoden der Großclubs nicht gut, aber während eines Matches ist es mir eigentlich egal. Das es krank ist das manche Menschen zu viel Geld haben muss man jetzt nicht gerade im Zusammenhang mit Fußball diskutieren)
Europapokal der Pokalsieger halt, also quasi UEFA Cup.
2x sogar:
http://de.wikipedia.org/wiki/Euro... /71#Finale
http://de.wikipedia.org/wiki/Euro... /98#Finale
...war das verdammt knappe, von einem zweifelhaften Elfer begünstigte, aber auch Traps zum x-ten mal missglückter Betontaktik geschuldete Ausscheiden von Salzburg gegen Donezk seinerzeit in der CL-Quali vielleicht sogar sowas wie ein Schlüsselereignis für die Fortune beider Clubs.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.