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Wien/Ehrwald - Für mehr Schulautonomie und weniger Bürokratie in der Schulverwaltung haben sich Österreichs Landeshauptleute am Mittwoch bei einer Konferenz auf der Zugspitze bei Ehrwald in Tirol ausgesprochen. Unter anderem soll ein Direktor auch für mehrere Schulen verantwortlich sein können. Die Ebene der Bezirksschulräte soll wegfallen, kündigte der Vorsitzende des Gremiums, der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) bei einer Pressekonferenz an.
Verhandlungsführer bei der Bildungsreform war Burgenlands Hans Niessl (SPÖ). Er sprach von keinem "hohen" Einsparungspotenzial. Es gebe aber Möglichkeiten für mehr Autonomie im Schulbereich. Direktoren und Lehrer sollten gestärkt werden. Ernennungen sollten rascher durchgeführt werden, ebenso wie der Neubau oder das Renovieren von Schulen. Zwischen Neuen Mittelschulen und Gymnasien soll es Kooperationen für die ganztägige Betreuung geben.
Auch Oberösterreichs Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) plädierte für mehr Autorität und Verantwortung der Schulleiter. Sie sollten Mitsprache bei der Lehrerauswahl haben "und nicht wegen jeder Bagatelle nach oben gehen müssen". Unnötige Bürokratie sei "zu entfernen", meinte Pühringer. (APA, 24.10.2012)
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ALLE Schulen und Lehrer einer Behörde unterstellen (Bund). Sämtliche Landesschulräte abschaffen (das sind nur Machtausübungsapparate). Die Bezirksschulräte sind wichtige Anlaufstellen für die Direktoren bezüglich Administration.
Erst dann wird es möglich sein die Pflichtsprengel aufzuheben, um für Eltern bzw Kinder eine halbwegs freie Schulwahl möglich zu machen.
Leiter sind für das Personal und den Erfolg der Schule verantwortlich.
Sie sollten Mitsprache bei der Lehrerauswahl haben "und nicht wegen jeder Bagatelle nach oben gehen müssen". Unnötige Bürokratie sei "zu entfernen", meinte Pühringer.
ja, einverstanden, wenn die Lehrer Mitsprache bei der Leiterauswahl haben!
Da die (parteipolitisch besetzten) Kollegien die Ernennungen beschließen, können Lehrer/innen soviel fordern, berichten, ankreiden, wie sie wollen. Nur wenn ein Direktor/eine Direktorin einmal einer Person unangenehm wird, die sich ein wenig oberhalb in der gesegneten Schulhiererachie befindet, wird es für ihn/sie eng.
und les dir einmal das einschlägige oö gesetz dazu. es wäre ohne weiteres möglich nur sind die lehrerinnen und eltern viel zu feige, es jemanden ins gesicht sagen zu müssen da tuschelt lieber jahrelang herum oder speibt den frust in foren raus, wenn ein direktor unfähig ist. es gab sogar schon solche fälle, nur muss man halt auch einmal männermut vor königsthronen beweisen nicht nur , wie sie, herumsudern
Ich bin zwar erstens kein Oberösterreicher, kenne aber die für meinen Schultyp zutreffenden Bestimmungen und weiß, wie zahnlos sie sind. Ich darf darauf verweisen, dass im schönen NÖ die Zahl der abgesetzten Schulleiter/innen in den letzten 10 Jahren um die Null lag, ähnlich in Wien, ähnlich in Salzbug.
In letzterem Bundesland wurden m. W. zwei VS-Direktoren nach einem glücklos verlaufenen Strafverfahren wegen angeblich falsch berechneter Werteinheiten wieder eingesetzt.
"Aber so ein Blödsinn " ihr O-Ton...ich kenn sie für alle schultypen, zahnlos sind sie evtl. deswegen, weil die leute letzten endes feig sind und halt immer wollen, dass ihnen andere die schmutzarbeit erledigen. NÖ gegen null hat den grund darin, dass das ganze land besonders die schulen den schwanz vor pröll und seinen fürhungseliten einzieht und ihm immer mehr die zustimmung gibt (wie es wirklich zugeht zeigt ja euer fall meyer) der fall mit den werteinheiten kenn ich, da war keine schädigungsabsicht nachweisbar, daher ein berechtigter freispruch... es geht ja um leute, die schulgesetze oft schwerstens übertreten, da wird aus feigheit nichst gemacht
Sie haben offensichtlich einen wunden Punkt getroffen. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass man sehr viel riskiert, wenn man gegen einen offensichtlich unfähigen Schulleiter vorgeht.
Das System ist ziemlich mächtig und durchaus bereit, diese Macht einzusetzen.
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